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18. SSW – Die 18. Schwangerschaftswoche auf einen Blick

18. SSW - Schwangerschaftswoche

Kaum zu glauben, ihr befindet euch im 5. Schwangerschaftsmonat und schon bald habt ihr die Halbzeit eurer Schwangerschaft erreicht. Vor allem Schwangere, die bereits ein oder mehrere Kinder bekommen haben, nehmen in der 18. SSW (17+0 bis 17+6) vielleicht die ersten zaghaften Bewegungen ihres kleinen Wunders wahr. Doch auch Erstgebärende fühlen unter Umständen bereits ein Flattern in ihrem Unterleib.

Wie die Entwicklung eures Kindes voranschreitet und was in der 18. Schwangerschaftswoche noch alles vonstattengeht, erfahrt ihr in diesem Artikel. Zudem informieren wir euch darüber, warum Schwangere oft von unangenehmen Hitzewallungen heimgesucht werden und wie ihr den lästigen Schweißausbrüchen vorbeugen und diesen mit einfachen Tricks entgegenwirken könnt.

Das Baby in der 18. Schwangerschaftswoche

Die kleinen Ohren entwickeln sich weiter und die sogenannten Ohrknöchelchen werden härter, somit kann euer Baby verschiedene Geräusche immer besser wahrnehmen. Um das noch sehr empfindliche Gehör zu schonen, solltet ihr deshalb Orte mit einem sehr hohen Geräuschpegel so gut es geht vermeiden, um die Gehörentwicklung nicht negativ zu beeinträchtigen.

Mithilfe eurer sanften Stimme lässt sich euer Baby hingegen beruhigen, weshalb ihr jetzt schon mit dem Vorlesen von Geschichten oder dem Vorsingen von Liedern beginnen könnt. Auch eure Bewegungen wirken sich positiv auf das Empfinden eures kleinen Lieblings aus.

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Durch die Auf- und Abbewegungen, die beispielsweise beim Herumlaufen im Alltag oder beim Sport entstehen, fühlt sich das Baby geborgen und schläft durch das Schaukeln schnell ein. Das ist übrigens auch der Grund, warum euer Kind meist dann wach ist, wenn ihr euch hingelegt habt und schlafen wollt.


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Zur jetzigen Zeit beträgt die ungefähre Schlafdauer des Ungeborenen bis zu 20 Stunden täglich, der Rest des Tages wird mit herumturnen, Purzelbäume schlagen und Daumenlutschen verbracht. Das hört sich jetzt ein bisschen so an, als hättet ihr es mit einer kleinen Schlafmütze zu tun, doch indem euer Kind so lange schläft, kann es unter anderem Kraft und Energie sammeln, damit sich die Organe weiterentwickeln und heranreifen können.

In der 18. Schwangerschaftswoche schreitet auch die Entwicklung der Lungen voran, zwar haben sich noch keine Lungenbläschen gebildet, doch durch das Ein- und Ausatmen von Fruchtwasser wird die Lunge bereits kräftig trainiert und auf die Zeit nach der Geburt vorbereitet.

Mittlerweile sind die Geschlechtsorgane komplett ausgebildet und spätestens im Zuge der nächsten großen Vorsorgeuntersuchung, die um die 19. SSW herum stattfindet, erfahrt ihr das Geschlecht eures Kindes.

Bereits jetzt entsteht bei einem Jungen die Prostata, bei einem Mädchen hingegen sind in den Eierstöcken sogar schon mehrere Millionen Eizellen produziert worden und Gebärmutter sowie Vagina befinden sich an ihrem vorgesehenen Platz. Sowohl bei einem Mädchen als auch bei einem Jungen entwickeln sich die Brustdrüsen und die Ansätze der Brustwarzen sind schon zu erkennen.

Euer Baby ist in der 18. Schwangerschaftswoche zwischen 14 und 18 Zentimeter (SSL) groß und wiegt bis zu 200 Gramm. Somit hat euer Kind sein Gewicht in kurzer Zeit beinahe verdoppelt und dies bedeutet, dass sich euer Baby gut entwickelt.

Bitte beachten:
Sollte das Gewicht oder die Größe eures Babys von den hier angegebenen Durchschnittsgrößen abweichen, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Je weiter eure Schwangerschaft voranschreitet, umso individueller entwickelt sich euer Kind.

Das zeigt der Ultraschall in der 18. Schwangerschaftswoche

Um euer Baby weiterhin ausreichend versorgen zu können, wird die Nabelschnur etwa ab der 18. Schwangerschaftswoche länger, dicker und gleichzeitig fester. Dadurch ist diese auf dem Ultraschall nun deutlich besser zu erkennen.

Die Plazenta hingegen hat ihre maximale Größe erreicht und wird den Rest der Schwangerschaft nicht weiterwachsen. Um die Versorgung mit Nährstoffen jedoch weiter zu garantieren, verändert sie nach und nach ihre Struktur. Euer Baby ist zur jetzigen Zeit in etwa genauso groß oder sogar schon größer als der Mutterkuchen.

Euer Frauenarzt kann auf dem Ultraschall sehen, ob sich das Herz eures Kindes normal entwickelt und kräftig schlägt. Mit etwas Glück könnt ihr auch die Bewegungen eures Babys, die in der 18. SSW zunehmen, auf dem Ultraschall bestaunen.

Zudem werdet ihr feststellen, dass sich die Proportionen mittlerweile angepasst haben und euer Baby wie ein richtiges kleines Menschlein aussieht. Sogar die einzelnen Finger und Zehen, auf welchen schon winzige Fingernägel wachsen, können auf dem Ultraschall zu sehen sein.

Diese könnt ihr zwar nicht erkennen, doch auch die ganz individuellen Fingerabdrücke haben sich mittlerweile gebildet. Die eigenen Linien und Rillen bilden sich übrigens aufgrund von Druckschwankungen in der Entwicklungsphase sowie den wechselnden Temperaturen im Mutterleib.

Die werdende Mama in der 18. Schwangerschaftswoche

Was war denn das? Spürt ihr vielleicht immer häufiger ein kleines Kribbeln, ein Grummeln oder das Gefühl von herumfliegenden Schmetterlingen in eurem Bauch? Wahrscheinlich handelt es sich hierbei nicht um Darmbewegungen, Magengeräusche oder gar eine Magenverstimmung, sondern um die ersten wahrnehmbaren Bewegungen eures Kindes.

Dabei werden die ersten Kindsbewegungen in der Regel bewusst wahrgenommen, wenn ihr euch selbst Ruhe gönnt und auf die Couch oder im Bett liegt. Denn eure Ruhe- und Erholungsphasen nutzt euer Kind, um selbst aktiv zu sein und herumzuturnen.

Richtige Stöße oder Stupser gegen eure Bauchdecke werdet ihr zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht wahrnehmen, vielmehr spürt ihr die Bewegungen eurer kleinen Sportskanone in Form von einem Flattern, Bauchkribbeln oder einer Art Bauchgrummeln.

Solltet ihr noch keine Bewegungen spüren, ist dies absolut kein Grund zur Sorge. Vor allem Erstgebärende nehmen die leichten Bewegungen erst einige Wochen später, etwa um die 22. SSW herum, wahr. Oftmals werden die ersten Bewegungen und winzigen Tritte auch nicht als solche wahrgenommen, sondern als leichtes Magengrummeln.

Euer Babybauch zeichnet sich jetzt schon gut sichtbar ab und auch auf der Waage macht sich eure Schwangerschaft mehr und mehr bemerkbar. Ein unglaublich gutes Gefühl, sich über einen wachsenden Bauchumfang und über eine Gewichtszunahme zu freuen, oder?

Viele werdende Mamis fühlen sich in der 18. Schwangerschaftswoche rundum glücklich, zufrieden und ausgeglichen. Doch unter anderem aufgrund der wachsenden Gebärmutter, dem zusätzlichen Körpergewicht und den Hormonen können wieder vermehrt Schwangerschaftsprobleme auftreten.

So treten bei vielen Schwangeren Sodbrennen, Rückenschmerzen, Kreislaufprobleme, Verstopfungen oder Blähungen, Wassereinlagerungen und Wadenkrämpfe auf. Auch Hitzewallungen können sich verstärkt bemerkbar machen und den Alltag von Schwangeren heimsuchen.

Warum kommt es in der Schwangerschaft zu Hitzewallungen?

Vielleicht kennt ihr folgende Situation: Obwohl die Temperaturen angenehm sind und ihr euch auch nicht körperlich verausgabt habt, kommt ihr dermaßen ins Schwitzen, dass ihr euch nur noch nach einer erfrischenden Dusche und einem eiskalten Getränk sehnt. Der Schweiß rinnt, eure Füße werden heiß, euer Gesicht rötet sich und das Herz beginnt zu pochen.

Hitzewallungen treten in der Schwangerschaft verstärkt auf und bringen Schwangere ganz schön ins Schwitzen. Doch warum gerät das Blut im Laufe der neun Monate derart in Wallung, dass es zu den unangenehmen Hitzewallungen kommt?

In erster Linie kommt es im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel zu Hitzewallungen aufgrund der Hormonumstellung sowie dem erhöhten Stoffwechsel. Dadurch produziert der Körper mehr Blut, welches wiederum die Sauerstoffversorgung eures Babys gewährleistet.

Damit also mehr Blut durch euren Körper gepumpt werden kann, weiten sich die Blutgefäße. Es kommt zu einer erhöhten Blutzirkulation, die wiederum die Hitze nach außen abgibt und eurem Körper regelrecht einheizen kann.

Die Hitzewallungen äußern sich vor allem im Gesicht, dem gesamten Kopf, am Nacken und Hals sowie an der Brust und den Oberarmen. Ohne körperliche Anstrengung oder hohe Temperaturen bilden sich ganz plötzlich unangenehme Schweißperlen, die Haut glüht und rötet sich.

Vor allem Schwangere, die einen wichtigen Termin haben oder noch den ganzen Arbeitstag vor sich haben, leiden sehr unter den plötzlich auftretenden Hitzeattacken. Kein Wunder, wer will sich schon trotz Dusche verschwitzt und im schlimmsten Fall noch stinkig fühlen?

Neben dem Schweißfilm, der die ganze Haut bedecken kann, beschleunigt sich auch häufig der Herzschlag, was viele Schwangere sehr belastet. Einige werdende Mamis fühlen sich nach einer Hitzewallung regelrecht ausgelaugt und fröstelig.

Tipps und Tricks gegen Hitzewallungen

Zwar sind Hitzewallungen im Alltag und auch im Berufsleben wirklich äußerst lästig, für die Gesundheit von euch oder eurem Baby stellen diese jedoch keine Gefahr dar. Damit ihr die Hitzewallungen jedoch unter Kontrolle habt und diesen im besten Fall vorbeugen könnt, haben wir euch hilfreiche Tipps und Tricks zur Abkühlung und gegen die Hitzeschübe zusammengefasst:

Ausreichend Flüssigkeit: Um Hitzewallungen vorzubeugen, solltet ihr täglich mindestens 2,5 bis 3 Liter Flüssigkeit in Form von stillem Mineralwasser oder ungesüßten Tees sowie Saftschorlen zu euch nehmen. Denn durch die Schweißausbrüche und dem damit einhergehenden Flüssigkeitsverlust gehen eurem Körper sehr wichtige Elektrolyte und Spurenelemente verloren. Anstelle von eiskalten Getränken solltet ihr jedoch auf lauwarmen Tee zurückgreifen. Dieser eignet sich hervorragend, um die Körpertemperatur zu regulieren.

Naturfaser tragen: Da synthetische Kleidungsstücke sehr wenig Feuchtigkeit aufnehmen können, entsteht schnell ein beißender Geruch und der Schweiß bleibt lange auf eurer Haut zurück und sorgt für ein unangenehmes Gefühl. Solltet ihr an Hitzewallungen leiden, tragt lieber Leinen, Seide, Baumwolle, Viskose oder in kalten Wintermonaten kuschelige Merinowolle. Diese Materialien saugen den Schweiß besser auf und sorgen dafür, dass die Haut atmen kann.

Weitere Tipps, um Hitzewallungen entgegenzuwirken

  • Tragt den angesagten Zwiebellook, also mehrere luftige Kleidungsschichten übereinander. So könnt ihr euch bei einer anbahnenden Hitzewallung schnell einer oder zwei Schichten entledigen.
  • Verzichtet auf schwere und fettige Speisen und verzehrt stattdessen leicht verdauliche Kost, wie zum Beispiel sonnengereiftes Obst, Kartoffeln, Reis, Fenchel und Zucchini sowie Milchprodukte und Eier.
  • Verzichtet auf ausgedehnte Sonnenbäder und Mittagssonne, um die Hitzewallungen nicht zusätzlich zu verstärken. Generell solltet ihr in der Schwangerschaft auf direkte Sonneneinstrahlung verzichten, um unter anderem Pigmentflecken vorzubeugen.
  • Bewegt euch regelmäßig, um euren Kreislauf in Schwung zu bringen.
  • Treten die Hitzewallungen vorwiegend in der Nacht auf, solltet ihr euer Schlafzimmer vor dem Zubettgehen ausreichend lüften. Frische Luft fördert außerdem einen erholsamen Schlaf.

Sofort-Hilfe bei Hitzewallungen

  • Lasst kühles Wasser aus dem Wasserhahn auf eure Unterarme sowie Handgelenke laufen. So könnt ihr euch erfrischen und eure Körpertemperatur wieder normalisieren.
  • Kalte Fußbäder werden besonders bei heißen und geschwollenen Füßen als angenehm empfunden. Um euren Kreislauf nicht zu belasten, solltet ihr beim Duschen hingegen lauwarmes und nicht kaltes Wasser verwenden.
  • Kühlende Cremes und Salben haben sich bei Hitzewallungen bewährt. Diese werden auf das Gesicht, den Nacken, die Hände oder Unterarme aufgetragen und sorgen für einen angenehmen und schnellen Kühlungseffekt. Bewahrt die Cremes am besten im Kühlschrank auf, dann ist die Erfrischung umso effektiver.
  • Für den sofortigen Erfrischungskick für unterwegs eignen sich Miniventilatoren oder ein Thermalwasserspray für das Gesicht.

Das ist in der 18. Schwangerschaftswoche wichtig

Frauenarzttermin vereinbaren: In der Regel findet zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche die nächste große Vorsorgeuntersuchung statt, in welcher auch der zweite Ultraschall durchgeführt wird. Spätestens in diesem Zuge werdet ihr endlich das Geschlecht eures Babys erfahren, nachdem ihr so lange auf die Folter gespannt wurdet. Vereinbart einen Termin bei eurem Frauenarzt, um die wichtige und spannende Untersuchung durchführen zu lassen.

Gedanken über eine mögliche Geburtsklinik machen: Habt ihr eine bestimmte Geburtsklinik für die Entbindung eures Kindes ins Auge gefasst, solltet ihr euch bereits um die 20. Schwangerschaftswoche herum anmelden. Die Krankenhäuser bieten regelmäßige Infoveranstaltungen an, damit ihr euch einen besseren Überblick über die verschiedenen Geburtskliniken in eurer Nähe machen könnt.

Die 18. Schwangerschaftswoche auf einen Blick

  • Die Prostata bildet sich und die Eierstöcke sind bereits fleißig bei der Arbeit und haben schon um die 5 Millionen Eizellen produziert.
  • Euer Baby schläft ungefähr 20 Stunden täglich, um Energie und Kraft für die weitere Entwicklung zu tanken. In der restlichen Zeit wird fleißig geturnt und im Fruchtwasser umher geschwommen.
  • Die ersten Kindsbewegungen können in Form von einem Flattern und Kribbeln in eurem Bauch wahrgenommen werden.
  • Neben Sodbrennen, Rückenschmerzen und Wadenkrämpfen können jetzt vermehrt Hitzewallungen auftreten. Mit unseren Tipps und Tricks könnt ihr euch abkühlen und erfrischen.
  • Das Baby misst zwischen 14 und 18 Zentimeter (SSL) und wiegt bis zu 200 Gramm.

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