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16. SSW – Die 16. Schwangerschaftswoche auf einen Blick

16. SSW - Schwangerschaftswoche

Auch in der 16. Schwangerschaftswoche (15+0 bis 15+6) geht die Entwicklung bei euch und eurem Baby rasant voran. So läuft beispielsweise die Hormon-Produktion eures Kindes, die in der Schilddrüse vonstattengeht, auf Hochtouren, weshalb ihr vor allem jetzt auf eine jodreiche Ernährung achten solltet.

Euer kleiner Babybauch zeigt sich immer deutlicher und erfüllt euch bestimmt mit Glück und einer Portion Stolz. Unter Umständen zeichnet sich an eurem Bauch eine dunkle Verfärbung, die sogenannte Linea Nigra, ab. In diesem Artikel erfahrt ihr unter anderem, was es mit der dunklen Linie auf sich hat.

Das Baby in der 16. Schwangerschaftswoche

In der 16. SSW werden in der Schilddrüse eures Babys vermehrt Hormone gebildet. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass euer Baby über die mütterliche Nahrung ausreichend mit Jod versorgt wird. Jod ist insbesondere für die Schilddrüsenfunktion und die Bildung von Hormonen unabdinglich.

Euer Baby zeigt sich immer bewegungsfreudiger, was daran liegt, dass noch ausreichend Platz in eurer Gebärmutter vorhanden ist und das Gehirn vermehrt Befehle an das kindliche Nervensystem erteilt, was wiederum zu den akrobatischen Turnübungen führt. Gleichzeitig sitzen mittlerweile die Gelenke an ihrem richtigen Platz und euer Baby rudert kräftig mit den Armen und Beinen, schwimmt umher und schlägt hin und wieder auch gerne mal einen Purzelbaum.

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Das macht nicht nur Spaß, sondern trainiert fleißig die Muskeln, Bänder und Sehnen. Indem die Bewegungen die gesamte Nacken- und Rückenmuskulatur trainieren, bereitet sich euer Baby schon mal frühzeitig auf den aufrechten Gang vor. Theoretisch könnten die absolvierten Sporteinheiten euren kleinen Bewegungskünstler mittlerweile sogar schon ins Schwitzen bringen, denn die Schweißdrüsen sind bereits richtig ausgebildet.


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Endlich kann sich euer Baby mal so richtig und genüsslich ausstrecken, was unter anderem daran liegt, dass der Hals jetzt stark genug ist, um den Kopf besser halten zu können. Allzu lang wird dieser Zustand nicht anhalten, denn je größer euer Baby wird, umso mehr muss es wieder eine gebeugte und platzsparende Haltung einnehmen.

In dieser und in den nächsten Schwangerschaftswochen schreitet zudem die Verhärtung der Knochen weiter voran und die Hände, die sich schon unabhängig voneinander bewegen können, sowie die Füße werden immer beweglicher. Auch die Organe wachsen und entwickeln sich stetig weiter.

Die Lungenfunktion sowie das Atmen werden zudem trainiert und geübt. Dass euer Baby bei seinen Atemversuchen immer wieder Fruchtwasser schluckt, ist dabei überhaupt nicht schlimm. Das Fruchtwasser wird anschließend über den Darm und die Harnwege wieder ausgeschieden und kann lediglich zu Schluckauf führen.

Noch könnt ihr die kleinen Vibrationen, die vom Schluckauf ausgelöst werden können, sowie andere Kindsbewegungen wahrscheinlich noch nicht bewusst wahrnehmen. Doch schon in den nächsten Wochen könnt ihr Stöße gegen eure Gebärmutter oder ein kleines Wackeln an eurem Bauch feststellen, wenn euer Baby mal wieder von Schluckauf heimgesucht wird oder wie wild im Fruchtwasser umher turnt.

Euer Herzschlag und eure anderen Körpergeräusche wirken sich sehr beruhigend auf euer Baby aus und können dabei helfen, es in den Schlaf zu wiegen. Auch nach der Geburt kann weißes Rauschen, welches Babys mit dem mütterlichen Herzschlag verbinden, für Entspannung und Geborgenheit sorgen.

In den nächsten Wochen wird sich das Hörvermögen eures Babys rasant entwickeln. Zur jetzigen Zeit werden die Geräusche vorwiegend über den Schädelknochen an das kindliche Gehör weitergeleitet. Bis sich das Hörvermögen auf die Ohren verlagert, wird es noch einige Wochen dauern. Doch dann schärft und differenziert sich das gesamte Gehör eures Babys zunehmend, bis es im letzten Schwangerschaftsdrittel sogar andere Stimmen sowie Musik wahrnehmen kann.

Zudem sind die kommenden Schwangerschaftswochen davon geprägt, dass sich die Organfunktionen verfeinern, euer Baby wächst und Gewicht zulegt sowie wichtige Fettpolster für den Tag der Geburt anlegt.

Euer Baby hat mittlerweile die Größe eines Apfels oder einer Orange erreicht und würde somit genau in eure Handfläche passen. In der 16. Schwangerschaftswoche misst euer Baby bereits zwischen 10 und 12 Zentimeter (SSL) und das Gewicht beträgt in etwa 85 bis 100 Gramm.

Schwangerschaftswochen

Das zeigt der Ultraschall in der 16. Schwangerschaftswoche

Der Körper eures Babys nimmt immer mehr die richtigen Proportionen an, was ihr auf dem Ultraschall gut beobachten könnt. Und auch die Haltung eures Kindes ist nicht mehr so gekrümmt, wie zu Beginn eurer Schwangerschaft. Gegen Ende eurer Schwangerschaft wird das Ungeborene allerdings aus Platzgründen wieder eine gekrümmte Stellung einnehmen.

Obwohl die Augen und auch der Mund im Verhältnis zum schmalen Gesicht noch überdimensional groß wirken, nimmt das kleine Gesichtchen immer menschlicher Züge an. Dadurch, dass sich die Gesichtsmuskeln und die gesamte Mimik weiterentwickeln, werden, allerdings noch unkontrolliert, viele Grimassen gezogen, die Stirn gerunzelt und die Nase gerümpft. Mit etwas Glück und dem richtigen Timing könnt ihr euch beim Ultraschall über die lustigen Grimassen eures Kindes freuen.

Auch die Geschlechtsteile sind jetzt immer besser zu erkennen, nur noch wenige Wochen Geduld und ihr erfahrt endlich Auskunft über das Geschlecht eures Kindes. Spätestens im Zuge der 2. Vorsorgeuntersuchung, die meist um die 19. SSW herum stattfindet, wird das Geheimnis endlich gelüftet.

Die Haut eures Kindes erscheint noch sehr durchsichtig und dünn, da noch nicht genügend Unterhaut-Fettgewebe gebildet wurde. Zudem weist die schimmernde Haut eine rötliche Farbe auf und ist sehr glatt. Seit kurzer Zeit ist die Haut eures Kindes zudem mit der sogenannten Käseschmiere und der Lanugo-Behaarung überzogen, die zusammen eine schützende Isolierschicht bilden und unter anderem einer Austrocknung vorbeugen.

Die werdende Mama in der 16. Schwangerschaftswoche

Viele der werdenden Mamis fühlen sich in dieser Zeit der Schwangerschaft rundherum wohl, energiegeladen, glücklich und sexy. Solltet ihr euch dennoch müde und abgeschlagen fühlen oder unter Übelkeit leiden, könnte Jodmangel daran Schuld tragen. Denn in der 16. Schwangerschaftswoche läuft die Hormon-Produktion bei eurem Baby auf Hochtouren, was einen erhöhten Jodbedarf mit sich bringt.

Das Babybäuchlein lässt sich nun immer deutlicher erkennen und entzückt nicht mehr nur euch selbst, sondern auch Außenstehende. Auch für den werdenden Papa ist der erkennbare Schwangerschaftsbauch etwas ganz Besonderes, da er eure Schwangerschaft nun mit eigenen Augen erleben und mitverfolgen kann.

Gleichzeitig wird euer Bauch immer härter. Zu Beginn der Schwangerschaft war euer Bauch sehr weich, was unter anderem daran lag, dass eure Gebärmutter noch nicht gegen eure Bachdecke gestoßen ist. Mit der 16. SSW wird eure Gebärmutter allerdings zunehmend größer und fester, was sich an eurer härter werdenden Babykugel zeigt.

Schwangerschaftsuntersuchung

Zudem wird euer Baby besser geschützt, je härter eure Gebärmutter ist. Unter Umständen könnt ihr eure Gebärmutter jetzt sogar von außen ertasten. Diese endet in etwa zwei Querfinger über eurem Schambein.

Die wachsende Gebärmutter kann sich immer mal wieder durch ein Ziehen und leichte menstruationsartige Unterleibsschmerzen bemerkbar machen und führt gleichzeitig dazu, dass die Mutterbänder mehr beansprucht werden.

Das leichte Ziehen ist jedoch völlig normal und braucht euch nicht zu beunruhigen. Sollten die Schmerzen allerdings sehr stark ausfallen, über einen längeren Zeitraum andauern oder mit Fieber und Blutungen verbunden sein, solltet ihr umgehend euren Frauenarzt aufsuchen.

Gibt die Bauchform Auskunft über das Geschlecht?

Je mehr sich eure zauberhafte Babykugel zeigt, umso mehr verschwindet hingegen eure Taille. Form und Größe des Schwangerschaftsbauches sind übrigens ganz individuell und von Schwangeren zu Schwangeren verschieden. Die Bauchform gibt weder Auskunft über die Entwicklung eures Kindes und schon gar nicht über das kindliche Geschlecht.

So haben einige Schwangere einen eher spitzen und nach vorne gewölbten Bauch, bei anderen Schwangeren wiederum erstreckt sich der Babybauch über das gesamte Becken. Mythen, die den Schwangerschaftsbauch einer werdenden Mama betreffen, gibt es allerdings einige. Bestimmt habt ihr auch schon den ein oder anderen Spruch aufgegriffen oder wurdet sogar schon selbst mit einer alten „Weisheit“ rund um das Thema Schwangerschaftsbauch konfrontiert.

So heißt es zum Beispiel, dass eine spitze Bauchform auf einen Jungen hindeutet, wohingegen ein sehr runder Bauch die Geburt eines Mädchens ankündigt. Doch das weit verbreitete Ammenmärchen könnt ihr getrost vergessen, da es keinerlei Aufschluss über das Geschlecht eures Kindes gibt. Nur die Ultraschall-Untersuchung bei eurem Frauenarzt kann euch Gewissheit über das Geschlecht bringen.

Die Linea Nigra

Kein Schwangerschaftsmythos ist jedoch, dass sich zwischen der 16. und 20. Schwangerschaftswoche häufig eine dunkle Linie auf dem Babybauch abzeichnet. Nehmt ihr eine dunkle Verfärbung auf eurem Bauch wahr, ist dies die sogenannte Linea Nigra oder auch Linea Negra, was übersetzt dunkle oder schwarze Linie bedeutet.

Der dunkle Streifen erstreckt sich üblicherweise vom Schambein bis hin zu eurem Bauchnabel und kann ca. ab der 16. Schwangerschaftswoche bei allen werdenden Mamas auftreten. Bei der Linea Nigra handelt es sich um eine Pigmentstörung, die durch eine erhöhte Melanin-Produktion während der Schwangerschaft ausgelöst wird.

Normalerweise sind Melanine Pigmente, die für die Braunfärbung unserer Haut im Sommer verantwortlich sind. Und das Braunwerden der Haut geschieht aus einem guten Grund: So schützen uns die Melanine vor der schädlichen UV-Strahlung der Sonne.

Da aber zu viel Sonne und ausgiebiges Sonnenbaden in der Schwangerschaft besser vermieden werden sollte, hat sich der weibliche Körper eine besonders effiziente Methode überlegt, um Schwangere besser vor der UV-Strahlung zu schützen: Und zwar wird vermehrt Melanin produziert. Somit wird eure Haut besser geschützt und die Sonne hat weniger Chance, diese anzugreifen.

Ein Nebeneffekt dieses besonderen Sonnenschutzes während der Schwangerschaft ist, dass verstärkt Pigmentstörungen auftreten können. Diese können sich in Form der Linea Nigra zeigen, aber auch an verdunkelten Brustwarzen und Muttermalen, einem verdunkelten Genitalbereich sowie mit sichtbaren Pigmentflecken, die vorzugsweise auf der Stirn und im Gesicht auftreten.

Könnt ihr der Linea Nigra vorbeugen? Verhindern könnt ihr die Verfärbung zwischen Bauchnabel und Schambein nicht, doch das ist auch gar nicht nötig. Die vorübergehende Pigmentstörung ist weder für euch noch für euer Baby gesundheitsgefährdend. Sobald sich euer Hormonhaushalt nach der Geburt und Stillzeit wieder normalisiert hat, verschwindet auch die dunkle Linie von ganz allein und hinterlässt auch garantiert keine Spuren.

Dunkelhaarige Frauen mit gleichzeitig dunklem Hauttyp sind deutlich häufiger von der Linea Nigra betroffen, als blonde Frauen mit einem hellen Hautton. Bei diesen zeigt sich die Linie meist nur ganz leicht oder gar nicht.

Bitte beachten:
Da eure Haut in der Schwangerschaft besonders sensibel ist, solltet ihr auf Sonnenbäder verzichten und die starke Mittagssonne so gut es geht vermeiden. Tragt außerdem eine pflegende Sonnencreme mit einem hohen Schutzfaktor auf, bevor ihr euch den UV-Strahlen aussetzt.

Das ist in der 16. Schwangerschaftswoche wichtig

Nehmt vermehrt Jod zu euch: Da die Schilddrüse eures Babys gerade verstärkt mit der Hormon-Produktion beschäftigt ist, solltet ihr vor allem jetzt auf eine jodhaltige Nahrung achten. Jod ist unter anderem für die geistige und körperliche Entwicklung des Ungeborenen sowie für die Knochenbildung verantwortlich.

Um einer Unterversorgung mit Jod vorzubeugen, sollten Schwangere täglich mindestens 230 Mikrogramm Jod zu sich nehmen. Jod ist beispielsweise in jodiertem Speisesalz, Spinat, Brokkoli, Seelachs oder Seescholle (in der Schwangerschaft allerdings gründlich gegart und nicht roh essen!), Milchprodukten und Nüssen.

Wenn ihr Jod in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu euch nehmen wollt, besprecht die Dosierung vorab unbedingt mit eurem Frauenarzt.

Verzichtet auf Sonnenbäder: Zwar müsst ihr in der Schwangerschaft natürlich nicht komplett auf die wunderbare Sonne verzichten, doch ausgiebige Sonnenbäder sind für Schwangere tabu. Zudem solltet ihr die kräftige Mittagssonne meiden und die Sonnenstrahlen erst am späten Nachmittag und in Maßen genießen. Außerdem solltet ihr nicht auf eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor verzichten. So schützt ihr eure durch die Schwangerschaft sonnenempfindliche Haut und beugt Pigmentflecken vor.

Verwöhnt euren Babybauch mit pflegenden Ölen oder Lotionen: Um Dehnungsstreifen vorzubeugen, solltet ihr eure Babykugel regelmäßig mit pflegenden und ätherischen Ölen einmassieren. Jojoba- Mandel- sowie Weizenkeimöl haben sich bei Schwangerschaftsstreifen bewährt. Auch Zupfmassagen können Dehnungsstreifen vorbeugen, indem diese die Durchblutung fördern und das Bindegewebe stärken.

Die 16. Schwangerschaftswoche auf einen Blick

  • Die Schilddrüse eures Babys produziert vermehrt Hormone, weshalb ihr vor allem jetzt auf eine jodhaltige Nahrung achten solltet.
  • Euer Baby kann sich immer besser ausstrecken und absolviert nach wie vor viele Turn- und Schwimmübungen.
  • Theoretisch könnte euer Baby jetzt schon schwitzen, denn die Schweißdrüsen sind bereits entwickelt.
  • Euer Baby misst zwischen 10 und 12 Zentimeter und passt von der Größe her perfekt in eure Handfläche. Das Gewicht beträgt etwa 85 bis 100 Gramm.
  • Durch die vermehrte Melanin-Bildung in der Schwangerschaft kann es zwischen dem Bauchnabel und dem Schambein zu einer dunklen Linie sowie zu weiteren Pigmentstörungen kommen.

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