Startseite Schwangerschaft Schwangerschaftskalender 25. SSW – In der 25. Schwangerschaftswoche nimmt das Baby ordentlich zu

25. SSW – In der 25. Schwangerschaftswoche nimmt das Baby ordentlich zu

25. SSW - Schwangerschaftswoche

Mittlerweile ist der 7. Schwangerschaftsmonat angebrochen, der in erster Linie von der Weiterentwicklung der Sensorik, der Bildung des Gleichgewichtssinns sowie der Differenzierung des Gehirns geprägt ist. Auch in der 25. Schwangerschaftswoche (24+0 bis 24+6) ist euer Baby nach wie vor sehr aktiv, doch langsam ist das Platzangebot in eurer Gebärmutter begrenzt.

Die immer größer werdende Gebärmutter und das Baby drücken nun zunehmend auf die inneren Organe und schieben diese zur Seite. Aus diesem Grund leiden viele Schwangere vermehrt unter Völlegefühl, Sodbrennen sowie einer trägen Darmtätigkeit. In diesem Artikel erfahrt ihr, was ihr gegen Verstopfungen machen könnt und was die 25. Schwangerschaftswoche für euch und euer Baby bereithält.

Das Baby in der 25. Schwangerschaftswoche

In der letzten Schwangerschaftswoche hat euer Baby bereits damit begonnen, sich hin und wieder in eine aufrechte Position zu begeben. Dies ist möglich, da das Knochengerüst mittlerweile entwickelt ist und nur noch weiter gefestigt werden muss.

Da sich in der 25. SSW zudem der Gleichgewichtssinn ausprägt, lernt euer Schatz verschiedene Körperhaltungen kennen und kann dieses sogar schon etwas beeinflussen. Zudem können die kindlichen Bewegungen nun immer gezielter ausgeführt werden. Neben den Bewegungen werden auch die Reflexe kräftig weiter trainiert.

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Durch die Weiterentwicklung des Gleichgewichtssinns lernt euer Baby, sich besser zu orientieren und seine Bewegungen auszugleichen. Außerdem beginnt euer fleißiger Schatz damit, eure Bewegungen in der Gebärmutter auszubalancieren. Das Beeinflussen der Körperhaltung sowie das Austarieren der Bewegungen bedeutet für euer Baby eine Höchstleistung und hat deshalb oft ein verdientes Nickerchen zur Folge.


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Hinzu kommt, dass die Bewegungen sowie die Änderung der Lage aufgrund des beginnenden Platzmangels nicht mehr so einfach ausgeführt werden können. Doch obwohl Purzelbäume und Saltos mittlerweile selten werden, ist euer Kind nach wie vor sehr aktiv und bewegungsfreudig.

Auch das Gehirn bildet sich in der aktuellen Schwangerschaftswoche weiter aus, indem sich die Großhirnrinde, welche im medizinischen Bereich Cortex genannt wird, in verschiedene Schichten aufteilt und differenziert. Allerdings werden viele der Körperfunktion nach wie vor von anderen Gehirnregionen übernommen, doch schon bald übernimmt die Großhirnrinde viele sensorische sowie motorische Aufgaben.

Die Nerven rund um die Lippen werden jetzt immer empfindsamer. Dies ist ein sehr wichtiger Vorgang in der Entwicklung, denn nur so ist gewährleistet, dass sich euer Neugeborenes direkt nach der Geburt zu eurer Brustwarze vorantasten und daran saugen kann. Auch der Schluckreflex wird durch die Aufnahme von Fruchtwasser immer weiter trainiert.

Zudem beginnen sich etwa ab der 25. Schwangerschaftswoche die ersten bleibenden Zähnchen in Form von Knospen zu bilden. Bis die zweiten Zähne jedoch zum Vorschein kommen, müsst ihr noch gut 6 Jahre warten, denn zuvor müssen die Milchzähne eures Kindes ausfallen.

In der 25. Schwangerschaftswoche misst euer Baby rund 33 Zentimeter (SFL) und wiegt zwischen 750 und 800 Gramm. Bereits ein richtiger Wonneproppen, der da in eurem Babybauch heranwächst, oder?

Bitte beachten:
Sollte das Gewicht oder die Größe eures Babys von den hier angegebenen Durchschnittsgrößen abweichen, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Je weiter eure Schwangerschaft voranschreitet, umso individueller entwickelt sich euer Kind.

Das zeigt der Ultraschall in der 25. Schwangerschaftswoche

Die auf dem Ultraschall sehr gut erkennbare Nabelschnur ist jetzt besonders kräftig und stark. Um die darin befindlichen Blutgefäße zu schützen und die Nabelschnur gleichzeitig vor einem Abknicken zu bewahren, ist diese mit einer geleeartigen Schicht überzogen. Indem die Nabelschnur möglichst gerade bleibt, wird ein optimaler Sauerstoffaustausch zwischen eurem Baby sowie der Plazenta gewährleistet.

Vielleicht könnt ihr auf dem Ultraschall beobachten, wie euer Liebling seine Ärmchen vor der Brust verschränkt oder mit angezogenen Beinchen in einer sitzenden Position verweilt. Beim Purzelbäume schlagen könnt ihr euer Baby höchstwahrscheinlich nicht mehr beobachten.

Da in dieser Schwangerschaftswoche auch die sogenannten Kapillargefäße in den unteren Hautschichten entstehen, erscheint die Haut eures Kindes rosiger und die Hautfalten werden durch das gebildete Unterfettgewebe nach und nach aufgepolstert.

Die werdende Mama in der 25. Schwangerschaftswoche

Geht euch der Babybauch mittlerweile bei bestimmten Aktivitäten im Weg um? So kann es jetzt immer häufiger passieren, dass euch der Bauch beim Liegen einschränkt oder ihr eure Babykugel beim Aufstehen oder Hinsetzen am Tisch anstoßt. Doch keine Angst, durch das Fruchtwasser ist euer Baby vor Stößen sicher.

Eure Gebärmutter hat mit etwa 25 Zentimeter Durchmesser mittlerweile die Größe eines Fußballs erreicht. Somit ist es auch kein Wunder, dass die Gebärmutter zunehmend auf eure inneren Organe, wie zum Beispiel den Magen, die Leber, die Lunge sowie euren Darm, drückt und diese zur Seite schiebt.

Aus diesem Grund klagen viele werdende Mamis neben einem erhöhten Harndrang über Kurzatmigkeit, Sodbrennen sowie einer trägen Verdauung. Zudem wird die gesamte Rückenmuskulatur stark beansprucht und durch die Verlagerung des Körperschwerpunktes nach vorne bildet sich automatisch ein Hohlkreuz.

Doch Mutter Natur hat bestens für die starke Belastung in der Schwangerschaft vorgesorgt, denn die weibliche Wirbelsäule ist stärker, robuster sowie elastischer als die der Männer. Nichtsdestotrotz solltet ihr eure Wirbelsäule durch gezielte Rückenübungen sowie regelmäßige Bewegung stärken und so oft wie möglich die Beine nach oben legen. Auch Massagen und Wärme haben eine positive Wirkung bei Rückenschmerzen.

Nicht nur das Baby und der Uterus werden größer und schwerer, auch die Fruchtwassermenge nimmt kontinuierlich zu. In der 25.Schwangerschaftswoche wird das Fruchtwasser bereits alle 2 Stunden komplett ausgetauscht. Unter anderem aus diesem Grund solltet ihr verstärkt auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Gleichzeitig lagert euer Körper jetzt immer mehr Fettreserven in Form von Fettpölsterchen an, um genügend Energie für die Geburt sowie die Stillzeit zu sammeln.

Doch nicht nur für euch wird es mit der Babykugel im Alltag mühsamer und beschwerlicher, auch für euer Baby wird es nun immer enger, weshalb ihr die Tritte oder Boxhiebe stärker wahrnehmt. Zudem könnt ihr immer häufiger die kleinen Füße, Hände oder auch mal das Knie sowie den Popo durch eure Bauchdecke hindurch betrachten. Eine gute Gelegenheit, um euren Partner oder eventuelle Geschwisterkinder an eurer Schwangerschaft teilhaben zu lassen.

Zwar sind die Bewegungen des Kindes äußerst lustig und süß anzusehen, doch mittlerweile können die Stupser und Tritte sowie die Veränderung der Lage sehr unangenehm und sogar schmerzhaft sein. In bestimmten Situationen kann es helfen, die Hand auf den Babybauch zu legen, diesen sanft zu streicheln und leise mit eurem Baby zu sprechen. Durch eure Berührungen und eure Stimme lässt sich euer Schatz in der Regel beruhigen und wird gleichzeitig weniger aktiv.

Verdauungsprobleme in der Schwangerschaft?

Wie bereits erwähnt, drückt die Gebärmutter und euer Kind immer stärker gegen eure inneren Organe. Aus diesem Grund haben viele werdende Mamis gegen Ende des 2. Schwangerschaftstrimesters mit Verdauungsproblemen zu kämpfen, die sich unter anderem in Form von unangenehmen Verstopfungen oder Blähungen äußern können.

Doch woher kommen Verstopfungen überhaupt? Zu Beginn der Schwangerschaft wird die unregelmäßige Darmentleerung durch die erhöhte Hormon-Produktion ausgelöst. In der 25. Schwangerschaftswoche hingegen ist vor allem die wachsende Gebärmutter für eine Verstopfung sowie harten Stuhlgang verantwortlich. Denn diese sowie euer Baby drücken vermehrt auf euren Darm sowie Darmausgang.

Hinzu kommt, dass euer Darm in der Schwangerschaft generell etwas träge arbeitet, die Nahrung somit länger im Darm verbleibt und dem Nahrungsbrei vermehrt Wasser entzogen wird. Weitere Ursachen für eine Verstopfung sind eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr, Bewegungsmangel, Stress und Ängste, eine unausgewogene Ernährung, bestimmte Nahrungsergänzungspräparate oder schlicht und ergreifend, dass der Stuhlgang „verdrückt“ oder herausgezögert wird.

Wie ihr Verstopfungen vorbeugen könnt

Regelmäßige Bewegung, wie zum Beispiel Schwimmen, Spaziergänge, Radfahren oder Nordic Walking helfen dabei, euren trägen Darm wieder in Schwung zu bringen.

Integriert verdauungsfördernde Lebensmittel, wie zum Beispiel Kefir, Buttermilch oder Joghurt, in euren Speiseplan. Auf Weißmehl, Kartoffeln, Bananen und Schokolade solltet ihr bei Verstopfung lieber verzichten.

Achtet auf eine ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkornprodukten, Haferflocken, Hülsenfrüchten (Linsen, Erbsen, Kichererbsen), Trockenobst, Äpfeln, Birnen, Himbeeren, Trauben ohne Kerne, Sauerkraut, Karotten, Nüsse, Chia- und Leinsamen sowie Wirsing oder Brokkoli.

Nehmt täglich mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit zu euch. Dies ist vor allem bei einer ballaststoffreichen Ernährung wichtig, um die Verstopfung nicht noch zu verschlimmern.

Bewährte Hausmittel bei akuten Verstopfungen

Wassermelonen auf nüchternen Magen: Bei akuten Verstopfungen kann es helfen, morgens nach dem Aufstehen mehrere Stücke Wassermelone auf leeren Magen zu essen. Diese werden schnell verdaut und haben zudem eine abführende Wirkung.

Gleichzeitig sind Wassermelonen voller wichtiger Nährstoffe und Vitamine, wie zum Beispiel Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen, Vitamin C, Vitamin B6 sowie B1, und weisen zudem einen hohen Wasseranteil auf.

Um eine positive Wirkung zu erzielen, solltet ihr die leckere Melone allerdings pur und ohne anderes Obst oder Joghurt verspeisen. Was viele nicht wissen ist, dass auch die kleinen schwarzen Kerne, werden diese gut zerkaut, voller wichtiger Spurenelemente, Fett sowie Eiweiß stecken und ohne Probleme verzehrt werden können.

Ein Glas warmes Wasser: Um die Verdauung anzuregen und den trägen Darm anzukurbeln, hat es sich bewährt, morgens nach dem Aufstehen ein Glas warmes Wasser zu trinken. Um die abführende Wirkung zu verstärken, könnt ihr dem Wasser einen Schuss Apfelessig hinzufügen.

Wärme und Bauchmassagen: Entspannende Bäder, Wärmflaschen oder Kirschkernkissen helfen nicht nur bei Verstopfungen, sondern auch bei unangenehmen Blähungen. Auch sanfte Bauchmassagen helfen dabei, angestaute Luft sowie Verstopfungen zu lösen und kurbeln den trägen Verdauungsapparat an.

Massiert hierfür kreisförmig um euren Bauchnabel herum und verwendet bei Bedarf ein wohltuendes sowie pflegendes Mandelöl. Dieses ist auch in der Schwangerschaft unbedenklich und hat keine wehenfördernden Eigenschaften.

Unbedingt beachten:
Verzichtet in der Schwangerschaft in jedem Fall auf eine Selbstmedikation mit abführenden Medikamenten sowie stuhlaufweichenden Zäpfchen. Das Gleiche gilt für die Einnahme von Rizinusöl, Milchsäure oder Glaubersalz. Falsch oder zu hoch dosiert eingenommen, können diese zu vorzeitigen Wehen führen.

Das ist in der 25. Schwangerschaftswoche wichtig

Kleinere Portionen über den Tag verteilt essen: Da eure größer werdende Gebärmutter nicht nur auf euren Darm drückt, sondern auch euren Magen nach oben schiebt, kann es zu einem ständigen Völlegefühl sowie Sodbrennen kommen. Aus diesem Grund solltet ihr lieber kleinere Portionen über den Tag verteilt zu euch nehmen, anstatt drei große Mahlzeiten. So vermeidet ihr das lästige Völlegefühl und beugt gleichzeitig Sodbrennen vor.

Blasenentzündung vorbeugen: Da die Gefahr einer Blasenentzündung in der gesamten Schwangerschaft erhöht ist und euer Baby mit seinem Gewicht zunehmend auf eure Blase drückt, ist es wichtig, dass ihr regelmäßig die Toilette aufsucht und eure Blase komplett entleert. So beugt ihr einer schmerzhaften Harnwegsinfektion frühzeitig vor.

Tragt außerdem, anstelle von Unterhosen aus Polyester, atmungsaktive Baumwollunterwäsche, um das Ausbreiten von Keimen zu verhindern. Sollte das Wasserlassen mit einem Brennen oder Schmerzen, Fieber, Blut im Urin sowie einem komischen Geruch mit einhergehen, solltet ihr euren Frauenarzt aufsuchen.

Regelmäßig Beine hochlegen: Durch das Hochlegen der Beine entlastet ihr nicht nur eure gesamte Rückenmuskulatur sowie die Bänder, Sehnen und Muskeln, sondern auch eure stark beanspruchten Beine. Zudem wirkt sich das Hochlegen der Beine positiv auf euren Kreislauf sowie mögliche Wassereinlagerungen und Krampfadern aus.

Haltung korrigieren: Durch den wachsenden Babybrauch und die damit einhergehende Verlagerung des Körperschwerpunktes nach vorne ist ein Hohlkreuz vorprogrammiert. Versucht dennoch immer mal wieder eure Körperhaltung zu korrigieren, indem ihr den Rücken gerade streckt, euren Bauch nach hinten zieht und gleichzeitig das Becken aufrichtet.

Zudem könnt ihr euren Rücken mit der bekannten „Kuh-Katze-Übung“ aus dem Yoga stärken. Geht hierfür auf alle Viere und macht abwechselnd einen Katzenbuckel und dann ein Hohlkreuz. Wiederholt die einfache, aber sehr effektive Übung zehnmal hintereinander.

Die 25. Schwangerschaftswoche auf einen Blick

  • Der Gleichgewichtssinn prägt sich nun immer mehr aus und euer Baby versucht seine Körperhaltung auszubalancieren.
  • Die Großhirnrinde teilt sich in verschiedene Schichten und das Gehirn differenziert sich in verschiedene Bereiche.
  • Die Lippen werden immer empfindsamer und sorgen zusammen mit dem Saugreflex dafür, dass euer Baby nach der Geburt sofort den Weg zur Brust findet und trinken kann.
  • Bereits jetzt bilden sich die Knospen für die zweiten und bleibenden Zähne, welche nach den Milchzähnen wachsen werden.
  • Werdende Mamis empfinden die Schwangerschaft als zunehmend anstrengender und mühsamer.
  • Die Gebärmutter drückt vermehrt auf die inneren Organe, was häufig Magen- sowie Verdauungsprobleme mit sich bringt.
  • Das Baby misst etwa 33 Zentimeter (SFL) und wiegt zwischen 750 und 800 Gramm.

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