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Vorzeitiger Blasensprung – Ursachen, Anzeichen & Behandlung

Blasensprung

Sobald die Fruchtblase geplatzt ist und Fruchtwasser austritt, lässt die Geburt nicht mehr lange auf sich warten und der letzte Schritt der spannenden Schwangerschaft steht kurz bevor. Doch was passiert, wenn die Fruchtblase vorzeitig platzt und wann wird es Zeit, sich auf den Weg ins Krankenhaus zu machen?

In diesem Artikel erfahrt ihr alles Wissenswerte über den Blasensprung und wir klären auf, wie ihr Fruchtwasser von einem normalen Ausfluss oder Urin unterscheiden könnt.

Aufgaben der Fruchtblase und des Fruchtwassers

Die Fruchtblase erfüllt wichtige Funktionen in der Schwangerschaft und platzt idealerweise während dem Geburtsvorgang. Dabei besteht die Fruchtblase aus zwei Eihäuten, welche wiederum ein stabiles sowie schützendes Membran bilden. Im Laufe der Schwangerschaft wächst die Fruchtblase mit dem Baby mit und füllt sich gleichzeitig zunehmend mit Fruchtwasser. Wie in einem Ballon wächst das Kind in der Fruchtblase und umgeben von Fruchtwasser heran.

Bereits im frühen Stadium der Schwangerschaft wird das Ungeborene von angenehm warmen Fruchtwasser umgeben. Dieses schützt unter anderem vor Keimen, Stößen, Druck sowie lauten Geräuschen von außen. Das Fruchtwasser bewahrt das ungeborene Baby zudem vor einer Austrocknung, sorgt für eine Wärmeregulierung und fördert die Entwicklung der Lungenfunktion. Schwerelos im Fruchtwasser schwimmend ist außerdem gewährleistet, dass sich das Skelett sowie die Muskulatur aufbauen und das Baby gleichmäßig wachsen kann.

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Fruchtwasser besteht zum größten Teil aus Wasser und enthält unter anderem Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Mineralien sowie Hautzellen des Kindes. Gegen Ende der Schwangerschaft wird das Fruchtwasser etwa alle drei Stunden komplett erneuert und zum Zeitpunkt der Geburt befinden sich zwischen 800 und 1000 Milliliter in der Fruchtblase. Kurz vor der Geburt sorgt das Fruchtwasser dafür, dass sich der Muttermund öffnet und die Entbindung losgeht.

Was ist ein Blasensprung?

Bei einem Blasensprung platzt die Fruchtblase, woraufhin Fruchtwasser aus der Scheide abgeht. Generell gibt das Platzen der Fruchtblase den Startschuss zur Geburt und das ganz unabhängig davon, ob bereits eine regelmäßige Wehentätigkeit vorhanden ist. Dabei kann das Fruchtwasser kontinuierlich und tröpfchenweise oder schwallartig in einer größeren Menge austreten. Anders als beim Urin kann das Abgehen des Fruchtwassers nicht aufgehalten oder kontrolliert werden.

Idealerweise platzt die Fruchtblase erst am Ende der Eröffnungsphase sowie bei einem bereits geöffneten Muttermund. Je nachdem zu welchem Zeitpunkt der Blasensprung stattfindet, wird zwischen verschiedenen Arten unterschieden: dem rechtzeitigen Blasensprung, dem frühzeitigen Blasensprung sowie dem vorzeitigen Blasensprung. Zudem gibt es einen verspäteten und einen sogenannten hohen Blasensprung. Sowohl der rechtzeitige als auch der frühzeitige Blasensprung kommen in der Schwangerschaft am häufigsten vor.

Nachfolgend haben wir die Unterschiede zwischen einem rechtzeitigen, einem frühzeitigen sowie einem vorzeitigen Blasensprung für euch zusammengefasst:

Rechtzeitiger Blasensprung

Mediziner sprechen von einem rechtzeitigen Blasensprung, wenn dieser gegen Ende der Eröffnungsperiode stattfindet. Dabei beginnt die Eröffnungsperiode mit den muttermundwirksamen Eröffnungswehen und endet mit einem vollständig geöffneten Muttermund von zehn Zentimetern. Der rechtzeitige Blasensprung kommt bei rund zwei Dritteln aller Geburten vor.

Frühzeitiger Blasensprung

Ein frühzeitiger Blasensprung liegt vor, wenn dieser bereits zu Beginn oder während der Eröffnungsperiode stattfindet und somit zu einem Zeitpunkt, bei welchem der Muttermund noch nicht vollständig geöffnet ist. Anders als bei einem vorzeitigen Blasensprung finden allerdings bereits Wehentätigkeiten statt. Da dem Muttermund durch das verfrühte Abfließen des Fruchtwassers eine „weiche Polsterung“ fehlt, werden die Wehen von den Gebärenden häufig als schmerzhafter, beziehungsweise intensiver empfunden.

Vorzeitiger Blasensprung

Der vorzeitige Blasensprung ist Frauen und Männern vor allem aus romantischen Hollywood-Komödien bekannt. Doch das wasserfallartige Abgehen von Fruchtwasser und die anschließende große Pfütze auf dem Boden sind mehr oder weniger ein Klischee, das in Wirklichkeit etwas anders abläuft. Gekennzeichnet ist ein vorzeitiger Blasensprung in erster Linie dadurch, dass die Fruchtblase bereits vor der Eröffnungsperiode platzt, bevor die Wehen überhaupt eingesetzt haben.

In den meisten Fällen kündigen sich die Eröffnungswehen jedoch innerhalb der nächsten 24 Stunden an und die Geburt kann auf natürlichem Wege losgehen. Setzen die Wehen nicht ein, wird die Geburt künstlich und mit wehenfördernden Mitteln eingeleitet. Die meisten Babys erblicken das Licht der Welt trotz eines vorzeitigen Blasensprungs, der bei rund 20 Prozent der Geburten vorkommt, ganz ohne Komplikationen.

Ursachen und Risiken eines vorzeitigen Blasensprungs

Die Ursachen bei einem vorzeitigen Blasensprung sind äußerst vielfältig. Neben einer vorzeitigen Wehentätigkeit bei einer drohenden Frühgeburt können insbesondere bakterielle Infektionen oder Entzündungen im Genitalbereich zu einem vorzeitigen Platzen der Fruchtblase führen. Denn durch Infektionen werden bestimmte Prostaglandine freigesetzt, die wiederum die Eihäute der Fruchtblase aufweichen und instabil werden lassen. Zu diesen Infektionen gehören unter anderem der Scheidenpilz, Chlamydien, Streptokokken oder eine bakterielle Vaginose.

Blasensprung Behandlung

Auch eine Zervixinsuffizienz kann einen vorzeitigen Blasensprung begünstigen. Liegt bei der werdenden Mutter eine Gebärmutterhals- oder Muttermundschwäche, wie die Zervixinsuffizienz auch genannt wird, vor, ist der Gebärmutterhals weicher und der Muttermund öffnet sich vorzeitig. Die Eihäute der Fruchtblase liegen daraufhin am unteren Eipol frei, was zu einem Einreißen und einem vorzeitigen Blasensprung führen kann.

Weitere mögliche Ursachen eines vorzeitigen Blasensprungs:

  • Erhöhter Druck im Inneren der Fruchtblase durch eine Mehrlingsschwangerschaft
    Scheidenentzündungen
  • Rauchen und Alkoholmissbrauch in der Schwangerschaft
  • Gestörte Funktion der Fruchtblasenhaut
  • Vorangegangene Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) im Zuge der Pränataldiagnostik
  • Vorangegangene Fruchtwasserspiegelung (Amnioskopie)
  • Gynäkologische Untersuchungen
  • Lokale Entzündungen der Fruchtblasenhaut
  • Entzündungen oder Vergrößerungen des Gebärmutterhalses
  • Vaginale Blutungen in einer vorangegangenen Schwangerschaft
  • Frühere Schwangerschaftsabbrüche oder Ausschabungen
  • Übergewicht und Mangelernährung der werdenden Mutter

Ein vorzeitiger Blasensprung stellt eine potenzielle Gefahr für die werdende Mama sowie das ungeborene Kind dar. Durch die geöffnete Fruchtblase können Keime sowie andere Krankheitserreger aufsteigen und gefährliche Infektionen auslösen. Infolgedessen kann es zu Entzündungen der Eihäute, der Gebärmutterschleimhaut, der Plazenta sowie des Fruchtwassers kommen. Zudem kann ein vorzeitiger Blasensprung eine Frühgeburt auslösen und beim Ungeborenen zu lebensbedrohlichen Entzündungen sowie zu einer Blutvergiftung der Mutter führen.

Platzt die Fruchtblase zu früh, ist außerdem das Risiko eines Nabelschnurvorfalls, bei welchem die Nabelschnur zwischen dem Geburtskanal und dem Köpfchen des Kindes eingeklemmt wird, erhöht. Eine eingeklemmte Nabelschnur kann wiederum zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und Blut führen und das Leben des Kindes in Gefahr bringen. Zwar tritt ein Nabelschnurvorfall nur bei rund 0,3 Prozent der Schwangerschaften auf, allerdings muss dieser sehr schnell notfallmedizinisch behandelt werden.

Gut zu wissen:
Einem vorzeitigen Blasensprung vorbeugen, können werdende Mamas leider nicht. Allerdings können eine gesunde sowie ausgewogene Ernährung, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, regelmäßige Bewegung sowie das Vermeiden von Stress den Schwangerschaftsverlauf positiv beeinflussen. Zudem muss in der Schwangerschaft unbedingt auf Zigaretten und Alkohol verzichtet werden. Um Komplikationen vorzubeugen, ist außerdem das Wahrnehmen der regelmäßig stattfindenden Untersuchungen beim Frauenarzt oder der Hebamme essenziell.

Vorzeitiger Blasensprung: Das ist jetzt wichtig

Solltet ihr bemerken, dass bei euch Fruchtwasser abgeht, gilt in erster Linie: Ruhe bewahren! Kontaktiert euren Frauenarzt oder die Hebamme und gebt in eurer Geburtsklinik Bescheid. Da sich Bakterien im warmen Fruchtwasser sehr schnell ausbreiten können und somit eine erhöhte Infektionsgefahr besteht, ist der Weg ins Krankenhaus jedoch unabdinglich.

Wichtig ist außerdem, dass ihr euch liegend ins Krankenhaus begebt, um einem Nabelschnurvorfall und somit einer Unterversorgung mit Sauerstoff vorzubeugen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, einen Krankenwagen anzurufen, der euch in die Klinik bringt. Während der Fahrt ins Krankenhaus oder während ihr auf das Eintreffen des Krankenwagens wartet, könnt ihr euch außerdem ein weiches Kissen unter den Popo schieben, um zu verhindern, dass euer Baby tiefer in das Becken rutscht.

Gut zu wissen:
Zu einem Nabelschnurvorfall und somit zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und Blut kann es zum Beispiel kommen, wenn der Kopf des Kindes noch nicht tief genug ins Becken gerutscht ist und die Nabelschnur somit zwischen Körper und Geburtskanal eingeklemmt wird.

Was passiert im Krankenhaus nach einem vorzeitigen Blasensprung?

Was im Krankenhaus passiert und welche Behandlung bei einem vorzeitigen Blasensprung durchgeführt wird, kommt ganz darauf an, in welcher Schwangerschaftswoche ihr euch aktuell befindet. Zwischen der 34. und 36. SSW stufen Frauenärzte das vorzeitige Platzen der Fruchtblase als relativ unproblematisch ein, denn die Lungenreife ist zu diesem Zeitpunkt bereits erreicht. Liegen keine weiteren Komplikationen vor, wird in der Regel bis zu 24 Stunden abgewartet, bevor wehenfördernde Mittel eingesetzt werden. Meist setzen die Wehen auf natürliche Weise ein und die Geburt kann losgehen.

Lassen die Eröffnungswehen nach dem vorzeitigen Blasensprung weiterhin auf sich warten, werden der werdenden Mutter spätestens nach 24 Stunden wehenfördernde Mittel verabreicht, um die Geburt künstlich einzuleiten. Länger wird nicht abgewartet, um einer gefährlichen Infektion durch aufsteigende Keime aus der Scheide vorzubeugen, denn gegen Ende der Schwangerschaft ist die Infektionsgefahr am größten. Zeigen auch künstlich zugeführte Prostaglandine keine Wirkung, kommt in der Regel der Wehentropf zum Einsatz.

Findet der Blasensprung deutlich vor dem errechneten Geburtstermin, also zwischen der 28. und 34. SSW, statt, wird mit der künstlichen Einleitung der Geburt gewartet, sofern beim Ungeborenen kein Amnioninfektionssyndrom vorliegt. Wird beim ungeborenen Baby ein Amnioninfektionssyndrom diagnostiziert und ist die Lungenreife bereits erreicht, wird die Geburt in der Regel eingeleitet, um weitere Komplikationen zu vermeiden.

Ziel ist es jedoch, das Baby so lange wie möglich im Bauch der Mutter zu lassen und die Geburt hinauszuzögern. So kann die Lunge reifen und das Baby hat nach der Geburt weniger Anpassungsprobleme. Um Komplikationen vorzubeugen, muss die werdende Mutter für engmaschige Untersuchungen meist im Krankenhaus bleiben. Dort werden unter anderem die Entzündungswerte der Mutter, die Fruchtwassermenge sowie mittels CTG die Herztöne des Babys regelmäßig von Ärzten kontrolliert.

Des Weiteren werden verschiedene Medikamente, Wehenhemmer sowie Antibiotika verabreicht, welche wiederum die Lungenreife des ungeborenen Kindes anregen, das Gehirn schützen, die Wehen hemmen und einer Sepsis vorbeugen sollen. Die Einnahme von Antibiotika ist außerdem dann relevant, wenn ein bestimmter Typ Streptokokken in der Scheide nachgewiesen werden konnte. Wichtig ist auch, dass sich die Mutter schont und körperliche Aktivitäten auf ein Minimum reduziert werden.

Findet der Blasensprung vor der 28. SSW statt, wird zwar in der Regel mit der Einleitung der Geburt abgewartet, allerdings wird die werdende Mutter intensiv überwacht und regelmäßig auf Infektionsanzeichen untersucht. Bei einem vorzeitigen Blasensprung vor der 24. SSW stehen die Überlebenschancen für das Baby sehr schlecht, denn die Lunge sowie andere lebenswichtige Organe sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausreichend entwickelt, was unter anderem zu schwerwiegenden Atemproblemen führen würde.

Fruchtwasser erkennen und von Ausfluss oder Urin unterscheiden

Ihr nehmt plötzlich ein warmes und nasses Gefühl zwischen euren Beinen wahr? Sehr gut möglich, dass es sich bei der Flüssigkeit um Fruchtwasser handelt. Doch es ist gar nicht so einfach, den Abgang von Fruchtwasser von Urin oder einem schwangerschaftsbedingten Ausfluss unterscheiden zu können. Dies liegt zum einen daran, dass sich das Köpfchen des Babys gegen Ende der Schwangerschaft bereits tief im Becken befindet und das Fruchtwasser somit in vielen Fällen nur tröpfchenweise und nicht in einer großen Menge abgeht. Zum anderen ist das Platzen der Fruchtblase nicht mit Schmerzen verbunden, was das Erkennen zusätzlich erschwert.

Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, das Fruchtwasser richtig zu erkennen: Abgegangenes Fruchtwasser ist sehr dünnflüssig und entweder durchsichtig oder leicht rosa. Im Unterschied dazu ist schwangerschaftsbedingter Ausfluss meist sehr dickflüssig und hat einen milden Geruch. Urin wiederum hat einen sehr typischen Geruch, wohingegen Fruchtwasser entweder nach nichts oder leicht süßlich riecht. Aus diesem Grund empfehlen Hebammen, sich im Falle eines Falles auf den eigenen Geruchssinn zu verlassen. Anders als Urin kann der Abgang von Fruchtwasser außerdem nicht kontrolliert und mit Muskelkraft unterbrochen werden.

Habt ihr das Gefühl, dass ihr Fruchtwasser verliert, solltet ihr in jedem Fall eure Hebamme oder euren Frauenarzt kontaktieren. Diese können mit speziellen Teststreifen den PH-Wert der abgegangenen Flüssigkeit bestimmen und somit ganz schnell feststellen, ob es sich um Fruchtwasser, Ausfluss oder Urin handelt. Zudem kann ein Ultraschall Auskunft über die Fruchtwassermenge geben, welche gegen Ende der Schwangerschaft zwischen 800 und 1000 Milliliter beträgt.

Zusammenfassung

Der Blasensprung, der mit dem Platzen der Fruchtblase einhergeht, stellt den Startschuss für die Geburt dar. In den meisten Fällen geht das Fruchtwasser nur tröpfchenweise und seltener schwallartig ab, da das Köpfchen des Kindes den Ausgang bereits verschlossen hat. Beim Abgang von Fruchtwasser wird unter anderem zwischen dem rechtzeitigen, dem frühzeitigen sowie dem vorzeitigen Blasensprung unterschieden. Von einem vorzeitigen Blasensprung wird dabei gesprochen, wenn dieser vor der Eröffnungsperiode stattfindet und die Wehen noch nicht eingesetzt haben.

Da ein vorzeitiger Blasensprung mit einem Infektionsrisiko sowie anderen gesundheitlichen Risiken für Mutter und Kind verbunden ist, muss sich die Schwangere unverzüglich und in einer liegenden Position ins Krankenhaus begeben. Dies ist damit zu begründen, dass insbesondere vor der 36. SSW das Risiko eines Nabelschnurvorfalls erhöht ist, da sich das Baby meist noch nicht in seiner finalen Geburtsposition befindet. Lassen die Wehen nach dem vorzeitigen Blasensprung weiterhin auf sich warten, wird die Geburt spätestens nach 24 Stunden künstlich eingeleitet.

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