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37. SSW – In der 37. Schwangerschaftswoche Energiereserven sammeln

37. SSW - Schwangerschaftswoche

Schon ab der 36. Schwangerschaftswoche wird das Baby bei der Geburt als „Spätes Frühchen“ bezeichnet. Jetzt, in der 37. SSW (36+1 – 36+7) geht es in erster Linie darum, dass Mami, aber auch Papi die Batterien für die bevorstehende Geburt aufladen.

37. SSW:

Beim Baby:


  • Die Därme arbeiten auf Hochtouren
  • Das Ende des Rückenmarks liegt nun auf Höhe des 3. Lendenwirbels
  • Größe des Babys (SSL): rund 48 cm
  • BPD: rund 89-91 mm
  • Gewicht des Babys: ca. 2816 – 3025 Gramm

Bei der werdenden Mami:

  • Eine schöne Erinnerung für ewig: Babybauch – Gipsabdruck
  • Immer öfter Senkwehen
  • Energiereserven tanken für die bevorstehende Geburt
  • Sich energetisch in Fluss bringen – Einen Energetiker besuchen
  • Entspannung ab der 37. SSW: Hydromassage, Sauna oder Infrarotkabine
  • Alles zur anstehenden Entbindung: Schmerzlinderung durch Hypnose / Selbsthypnose
  • Alles zur anstehenden Entbindung: Schmerzlinderung durch lokale Betäubung des Bereichs rund um den Damm
  • Gewichtszunahme: bis zu 18 kg

Die Därme arbeiten auf Hochtouren

Schon kurz nach der Befruchtung entwickelte sich aus dem Entoderm (inneres Keimblatt) der Verdauungstrakt. Aus dem inneren Keimblatt entstand auch die Leber, die Harnröhre und die Schilddrüsen. Es wurden Leber-, Pankreas- und Gallenblasenknospe gebildet. Ab der 6. Schwangerschaftswoche kam es zu einem sogenannten „physiologischen Nabelbruch“. So nennt man die Wanderung des Mitteldarms nach außen. Der Gastrointestinaltrakt reifte weiter heran, bis er jetzt, in der 37. Schwangerschaftswoche, vollkommen ausgebildet ist. In dieser Zeit fängt der Darm an, das erste Mal Exkremente (Mekonium, Kindspech, Darmpech) zu produzieren, welches das Baby erst nach der Entbindung ausscheiden wird.

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INFO:
Kommt es zur Übertragung kann es passieren, dass der Organismus des Babys das Mekonium ins Fruchtwasser (Amnionflüssigkeit) absondert.

Das Mekonium

Der erste Stuhl des Neugeborenen bildet sich aus den Resten von geschluckten Fruchtwasser sowie Haar- und Hautzellen. In der Regel wird es rund 24 bis 48 Stunden nach der Geburt ausgeschieden. Im Laufe der ersten Tage nach der Geburt wird es mit jeder Mahlzeit mehr und mehr durch den Kot ersetzt, der aus den Resten der aufgenommenen Nahrung besteht.

Das Ende des Rückenmarks liegt nun auf Höhe des 3. Lendenwirbels

Das Rückenmark ist ein wichtiger Teil des zentralen Nervensystems. Es wird von Häuten, Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit und der Wirbelsäule umgeben. Bereits kurz nach der Befruchtung bildeten sich erste Ansätze des Rückenmarks aus dem Neuralrohr, welches sich wiederum aus dem Ektoderm entwickelt hat. In seine Form findet er langsam, aber sicher ab der 8. Schwangerschaftswoche.


Jetzt, nachdem der größte Teil seiner Entstehung abgeschlossen ist, verschiebt sich das Ende des Rückenmarks (Conusende) aufgrund des Längenwachstums in die Höhe von etwa des 3. Lendenwirbels. Beim erwachsenen Menschen liegt das Conusende zwischen dem ersten und zweiten Lendenwirbel.

Eine schöne Erinnerung für ewig: Babybauch – Gipsabdruck

Unser Tipp: Sorgt dafür, dass diese Zeit für immer in eurer Erinnerung bleibt! Eine wunderbare Art, seinen Babybauch für die Ewigkeit festzuhalten, ist es, einen Gipsabdruck zu nehmen. Sie zeigen euch auch noch nach Jahren, welche Meisterleistung ihr in der Schwangerschaft vollbracht habt, wie eng ihr mit eurem Baby verbunden ward und wie groß der Babybauch wirklich war. Es kommt nämlich die Zeit, in der man sich nicht mehr daran erinnern kann!

Der Gipsabdruck kann zu einem richtigen Kunstwerk verarbeitet werden, und kann, beispielsweise in Goldfarben bemalt, als Dekoration in die Wohndeko einfließen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich den Gipsabdruck mit Verzierungen bemalen zu lassen. Lust auf eine eigene Bemalung? Auch kein Problem! Ob Blumen, Schnörksel, Muster oder Bilder: Alles ist möglich! Lasst eurer Kreativität freien Lauf!

Auch möglich: Den Gipsabdruck selbst nehmen

Wer ein wenig handwerkliches Geschick mitbringt, der kann den Gipsabdruck selbst nehmen. Dazu benötigt ihr folgendes:

  • Unterlage (z.B. Folie)
  • Fettcreme (z.B. Vaseline), Öl oder Creme
  • Bis zu 10 schmale (bis 10 cm) und 5 breite (rund 16 cm) Gipsbinden
  • Handschuhe
  • Handtuch
  • Schere
  • Warmes Wasser

Passende Sets findet Ihr z. B. hier bei Amazon:

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Preis: 22,99€
Zuletzt aktualisiert am 24.11.2017

Baby Bauch Gipsabdruck Set

Preis: 13,99€
Zuletzt aktualisiert am 24.11.2017

HINWEIS:
Macht den Gipsabdruck nicht ganz alleine, sondern lasst euch vom werdenden Papi oder einer Freundin helfen.
  • gesamten Bauch und umgebende Areale dick mit Fettcreme einschmieren
  • eine gemütliche Sitzposition finden (das beste Ergebnis erreicht man im Stehen)
  • es kann sein, dass ihr bis zu einer Stunde in dieser Position verweilen müsst
  • Bauch mit den breiten Gipsbinden, die in warmes Wasser getaucht werden, belegen
  • am besten modelliert man von oben nach unten
  • Gipsstreifen immer überlappen lassen
  • Faltenbildung vermeiden!
  • Gips aushärten lassen
  • am nächsten Tag kann der Gips weiterbearbeitet werden (z.B. mit Schleifpapier)

Immer öfter Senkwehen

In Omas Zeiten sagte man: „Wenn man zwischen Brust und Bauch eine gesamte Handfläche unterbringt, ist das Baby schon so weit hinuntergerutscht, dass die Geburt kurz bevorsteht.“

Rund vier Wochen vor der Geburt wandert das Baby mehr und mehr in Richtung Becken der Mutter. Dieser Vorgang geht oft mit spürbaren Senkwehen einher. Gerade beim ersten Kind spürt man die Senkwehen besonders deutlich. Es kann sogar vorkommen, dass Senkwehen mit echten Geburtswehen verwechselt werden.

Die Senkwehen werden meist im Bereich des Bauchs, des Rückens und der Oberschenkel wahrgenommen, sind aber in vielen Fällen nicht schmerzhaft. Eher werden sie wie ein Spannungsgefühl, oder ein unangenehmes Ziehen wahrgenommen. Es kann aber auch sein, dass sie schmerzhaft und unangenehm empfunden werden. Sie können alle zehn Minuten auftreten, kommen aber nicht so regelmäßig wie richtige Wehen. Oft vergehen zwischen zwei Senkwehen Stunden oder Tage. Auch möglich: Mami hat keine Beschwerden. Denn eine gewisse Anzahl an werdenden Müttern nimmt die Senkwehen überhaupt nicht wahr.

Der Vorteil an der Sache: Je mehr das Baby in Richtung Becken wandert, desto mehr Platz hat Mami unter den Rippenbögen. Das erleichtert das Atmen. Dafür drückt Baby stärker auf die Blase. Viele Mütter merken oft erst durch diese beiden Anzeichen, dass das Baby wieder ein wenig nach unten gerutscht ist.

Senkwehen – Echte Wehen: Wie merkt man den Unterschied?
Senkwehen können unangenehm und auch etwas schmerzhaft sein. Meist verschwinden sie aber, wenn ihr ein Vollbad nehmt. Echte Wehen sind im Vergleich dazu wirklich schmerzhaft. Wenn ihr das erste Mal echte Wehen habt, werdet ihr wissen, dass genau das die echten Geburtswehen sind. In Wahrheit sind Senkwehen und Geburtswehen nämlich nicht vergleichbar. Dazu kommen sie in regelmäßigen Abständen und lassen sich nicht durch ein Vollbad lindern. Solltet ihr den Verdacht haben, dass es sich bei euren Wehen um echte Geburtswehen handelt, dann ab ins Krankenhaus!

Energiereserven tanken für die bevorstehende Geburt

Es ist an der Zeit, eure Batterien aufzutanken. Daher solltet ihr euch ab sofort noch etwas mehr schonen. Schwer heben dürft ihr ja schon länger nicht mehr. Auch vermehrtes Bücken solltet ihr vermeiden. Ab jetzt ist es empfehlenswert, noch einmal einen Gang zurückzuschalten. Es tut gut, langsamer zu werden!

Der Mensch ist hier nicht viel anders als ein Auto. Wenn Mensch sich bewegt, lädt er seine Batterien auf. Aber – ein wenig anders als das Batterieaufladen beim Auto: Wer sich erlaubt, sich moderat, langsam und gemächlich zu bewegen, der lädt seine Batterien noch mehr auf.

Pausen sind überaus wichtig! Auch diesen Satz habt ihr bestimmt schon öfter gehört. Es kommt nicht nur auf die Bewegung an. Beim Muskeltraining gehört beispielsweise auch das Ruhen zum Muskelaufbau dazu. Ab jetzt sind Pausen wichtiger als jemals zuvor. Schon in den vorergehenden Texten zum Thema Schwangerschaft haben wir darüber gesprochen, welche Entspannungstechniken ihr anwenden könnt, um eurem Körper weitere Energiereserven zuzuführen. Auch dieses Mal geben wir euch dazu wieder interessante Tipps.

Sich energetisch in Fluss bringen – Einen Energetiker besuchen

Energetische Schwangerschaftsbegleitung tut nicht nur der Seele – eigentlich sogar zwei Seelen – gut. Sondern auch zwei Körpern. Eine energetische Behandlung kann euer Energiesystem in Balance bringen. Ist ein Energiesystem einmal in Disbalance, kommt es zu:

Energetiker arbeiten sowohl mit Gesprächen als auch mit Berührungen. Auch Handauflegen ist eine Option. Welche Methode angewandt wird kommt darauf an, für welchen Energetiker ihr euch entscheidet. Er kurbelt durch seine Anwendungen die Selbstheilungskräfte an, und bringt somit indirekt das Energiesystem wieder in Ordnung.

Entspannung ab der 37. SSW: Hydromassage, Sauna oder Infrarotkabine

Viele verschiedene Methoden verhelfen der werdenden Mami zu mehr Entspannung. Dazu gehört auch die Hydromassage. Es handelt sich dabei um ein Wasserbett, auf das ihr euch mit dem Rücken nach unten legt. Durch einen Wasserstrahl, der in seiner Stärke verstellbar ist, werdet ihr massiert. Ihr bleibt dabei völlig trocken. Aufgrund des Umstandes, dass äußere Reize, die durch einen Masseur verursacht werden, ausgeschaltet sind, könnt ihr schneller in einen entspannten Zustand kommen. Die Hydromassage benötigt keinen Masseur. Ihr könnt euch also völlig fallenlassen. Auch in Kuranstalten und Rehabilitationseinrichtungen schätzt man die Wirkung der Wassermassage. In der Schwangerschaft fördert die Hydromassage die Durchblutung in besonderem Maße. Dadurch lockern sich die Muskeln, was wieder zur Linderung von Rückenbeschwerden beiträgt. Nach der Geburt kann die Hydromassage als hautstraffende Kur eingesetzt werden.

Wer bisher immer in die Sauna gegangen ist, braucht auch während der gesamten Schwangerschaft nicht damit aufzuhören. Die Schwitzkur aktiviert die körpereigenen Abwehrzellen, weitet die Blutgefäße und entspannt die Muskeln. Das führt zu einem besseren Gesundheitszustand. Es wirkt unterstützend auf das Herz-Kreislauf-System, die Atemwege und die Gelenke. Bei Schwangeren hat das regelmäßige Saunieren noch einen gravierenden Vorteil: Es kann nicht zu großen Wasseransammlungen kommen, da der Körper beim Schwitzen viel Wasser verliert. Geschwollene Arme oder Beine kommen daher bei werdenden Mamis, die regelmäßig saunieren, seltener vor. Viele eingeschworene Saunageher, die in der Schwangerschaft nicht darauf verzichtet haben, berichten davon, dass die regelmäßige Muskelentspannung zu einer schnelleren und leichteren Geburt führt. Aber auch der Psyche tut das Schwitzen gut. Saunieren erhellt das Gemüt und sorgt für bessere Stimmung.

ACHTUNG!
Bei folgenden Beschwerden solltet ihr das Saunieren vermeiden:

Anfänger sollten ihre Sauna-Neugierde jedoch auf die Zeit nach der Geburt verlegen. Wenn ihr noch nicht wisst, wie euer Körper auf die Hitze reagiert, solltet ihr es ihm jetzt, wo er durch die Hormonumstellung und alle anderen Veränderungen belastet ist, nicht noch einer zusätzlichen Belastung aussetzen.

ACHTUNG!
Kurz vor der Geburt kann der Saunagang die Wehentätigkeit auslösen.

Die Infrarotkabine ist ein beliebtes Mittel, um seine Abwehrkräfte zu stärken und sich zu entspannen. Aber bitte nicht in der Schwangerschaft! Bisher liegen noch zu wenige Daten darüber vor, ob die Infrarotstrahlung für das Ungeborene absolut unschädlich ist. Zwar gibt es in den USA einige Studienergebnisse, Ärzte reagieren auf das Thema Schwangerschaft und Infrarotkabine jedoch noch sehr verhalten. Daher zur Sicherheit: Lieber nicht!

ACHTUNG!
Während der Schwangerschaft lieber nicht in die Infrarotkabine.

Alles zur anstehenden Entbindung: Schmerzlinderung durch Hypnose / Selbsthypnose

Die Hypnose ist ein altbewährtes Mittel zur Schmerzbehandlung, das heute eine Renaissance erlebt. Sie wird sowohl zur Schmerzbekämpfung bei Zahnbehandlungen als auch bei medizinischen Eingriffen angewendet. Eine mögliche Methode bei starken Schmerzen und Schmerzstörungen ist die Kombination aus medikamentöser Schmerztherapie und Hypnose.

Auch in der Schwangerschaft ist die Hypnose eine gerne angewandte Schmerztherapie. Hebammen und Frauenärzte sprechen sich vermehrt dafür aus, und empfehlen diese Entspannungstechnik schon während der Geburtsvorbereitung. Auch in den Krankenhäusern kennt man die Wirkung des Trancezustandes. Wer sich dafür interessiert, kann Hebamme oder behandelnden Arzt nach einer guten Adresse fragen.

TIPP:
In Google findet man Angebote unter „Hypnobirthing“.

Neben der Hypnose, in die eine Gebärende während der Entbindung versetzt werden kann, ist die Selbsthypnose ebenso effektiv. Diese könnt ihr mit Selbsthypnose-CDs lernen. Ein anerkanntes selbsthypnotisches Verfahren ist beispielsweise auch Autogenes Training. Wer weiß, wie er sich in einen tranceähnlichen Zustand versetzen kann, der ist in der Lage, den Geburtsschmerz besser zu kontrollieren, und dadurch eher zu verarbeiten.

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