Startseite Schwangerschaft Schwangerschaftskalender 37. SSW – In der 37. Schwangerschaftswoche Energiereserven sammeln

37. SSW – In der 37. Schwangerschaftswoche Energiereserven sammeln

37. SSW - Schwangerschaftswoche

Mit der 37. Schwangerschaftswoche (36+0 bis 36+6) habt ihr den 9. Monat eurer Schwangerschaft hinter euch gelassen und der 10. und somit letzte Schwangerschaftsmonat wird eingeläutet. Ihr befindet euch jetzt also tatsächlich im Endspurt mit dem wundervollen Ziel, endlich euer Baby in den Armen halten zu können.

Das Ungeborene sammelt derzeit noch Energie für die bevorstehende Geburt sowie die ersten Lebenstage und legt weiterhin wichtiges Babyspeck an. Warum werdende Mamas jetzt unter Umständen eine leichte Blasenschwäche verspüren und welche typischen Anzeichen auf eine baldige Geburt hindeuten, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Das Baby in der 37. Schwangerschaftswoche

In der aktuellen Schwangerschaftswoche geht es hauptsächlich darum, Fettreserven in Form von sogenanntem braunen Fett anzulegen. Außerdem dienen die letzten Wochen vor der Geburt dazu, Energie sowie Kraft für die Entbindung sowie für die Zeit nach der Geburt zu sammeln.

Die angelegten Fettdepots sind insbesondere in den ersten Lebenstagen äußerst wichtig, um das Neugeborene ausreichend warm zu halten. Zudem muss der Milchfluss nach der Entbindung erst einmal richtig in Gang kommen und der Magen, der nach der Geburt etwa die Größe einer Erbse hat, an Nahrung gewöhnt werden.

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Durch das Schlucken von Fruchtwasser, welches neben Hautzellen derzeit auch abgestoßene Lanugo-Behaarung sowie Käseschmiere enthält, wird die Darmtätigkeit bereits jetzt kräftig angeregt und das Kindspech lagert sich vermehrt ab. Dennoch kann es nach der Geburt mehrere Monate und viele Ladungen Muttermilch oder Pre-Nahrung dauern, bis sich die Verdauung eingespielt hat. Etwa mit 12 Wochen hat sich die kindliche Verdauung mehr oder weniger eingependelt.


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Gut zu wissen:
Bei der sogenannten Pre-Nahrung handelt es sich um eine industriell hergestellte Säuglingsnahrung, die der Muttermilch möglichst nahekommt und vor allem in den ersten vier Lebensmonaten geeignet ist. Laut Gesetz darf der Pre-Nahrung keine künstlichen Zusatzstoffe, wie beispielsweise Farb- und Aromastoffe sowie Konservierungsstoffe, beigefügt werden, noch dazu ist diese frei von Gluten. In Pre-Nahrung enthalten sind neben einem leicht verdaulichen Eiweißmolekül aus Kuhmilch auch Milchzucker (Lactose) sowie Vitamine und Mineralstoffe.

Viel zu erleben gibt es aufgrund des Platzmangels für euer Baby im Moment nicht, weshalb sich die Zeit hauptsächlich mit schlafen, träumen und am Daumen nuckeln vertrieben wird. Die letzten Wochen in Mamis Bauch werden also relativ entspannt verbracht, bevor das spannende Leben außerhalb der schützenden Gebärmutter beginnen kann.

Euer Baby misst in der 37. Schwangerschaftswoche rund 49 Zentimeter (SFL) und wiegt um die 2900 Gramm. Bis zur Geburt muss also immer noch einiges an Gewicht zugelegt werden, was in den nächsten Tagen sowie Wochen fleißig in Angriff genommen wird, denn pro Tag nimmt das Ungeborene derzeit rund 30 Gramm zu.

Bitte beachten:
Sollte das Gewicht oder die Größe eures Babys von den hier angegebenen Durchschnittsgrößen abweichen, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Je weiter eure Schwangerschaft voranschreitet, umso individueller entwickelt sich euer Kind.

Das zeigt der Ultraschall in der 37. Schwangerschaftswoche

Wahrscheinlich befindet sich euer Baby bereits tief im Becken in seiner finalen Geburtsposition. In dieser Position liegt das Köpfchen stabil auf eurem Beckenknochen und es ist gewährleistet, dass die Nabelschnur im Falle eines vorzeitigen Blasensprungs nicht eingeklemmt wird und es zu einem Nabelschnurvorfall kommt.

Eingebettet in eurem Becken wird euer Baby entweder schlafen, am Daumen nuckeln, an der Nabelschnur spielen oder den noch minimal vorhandenen Platz für kleine Bewegungen nutzen. Aufgrund des Platzmangels fallen die Bewegungen inzwischen sehr klein aus und werden von der werdenden Mama deshalb deutlich seltener wahrgenommen, als es noch vor einigen Wochen der Fall war.

Bitte beachten:
Auch, wenn ihr die Bewegungen jetzt nur noch äußerst selten wahrnehmen könnt, solltet ihr euer Kind dennoch mindestens einmal täglich spüren. Habt ihr das Gefühl, euer Baby meldet sich so gar nicht mehr, solltet ihr vorsichtshalber euren Frauenarzt oder die Hebamme darüber informieren.

Die werdende Mama in der 37. Schwangerschaftswoche

Werdende Mamis fühlen sich zunehmend schwerfälliger und auch die einfachsten Tätigkeiten werden von Tag zu Tag mühsamer. Zudem zwickt und zieht der Bauch und auch die Senkwehen machen Schwangeren jetzt häufiger zu schaffen. Durch das Absinken eures Kindes in das Becken sowie durch das Gewicht der Gebärmutter meldet sich außerdem eure Blase immer öfter und beim Niesen oder Lachen kommt es durchaus vor, dass ungewollt ein paar Tropfen Urin abgehen.

Hinzu kommt, dass sich die Beckenbodenmuskulatur immer mehr entspannt, je näher der Geburtstermin rückt. Auch Verstopfungen oder eine genetische Veranlagung können eine vorübergehende Inkontinenz begünstigen. Eine schwangerschaftsbedingte Blasenschwäche gegen Ende der Schwangerschaft ist jedoch alles andere als selten und tritt sogar bei rund 40 Prozent der werdenden Mamas auf.

Um einer Blasenschwäche während und vor allem nach der Schwangerschaft vorzubeugen, solltet ihr auch nach der Entbindung regelmäßig eure Beckenbodenmuskulatur trainieren, denn diese wird während der Entbindung sowie in den Monaten zuvor stark beansprucht. Macht außerdem nicht den Fehler und reduziert eure tägliche Trinkmenge, die bei mindestens 2,5 Litern liegen sollte. Damit ihr euch sicherer fühlt, könnt ihr bei Blasenschwäche eine saugfähige Slipeinlage tragen und häufig die Toilette aufsuchen.

Gut zu wissen:
Sofern keine genetische Veranlagung besteht, bildet sich die schwangerschaftsbedingte Inkontinenz in der Regel einige Monate nach der Geburt wieder vollständig zurück. Da die Entbindung jedoch nicht spurlos an eurer Beckenbodenmuskulatur vorübergeht und auch der Schließmuskel in Mitleidenschaft gezogen wird, solltet ihr unbedingt den Rückbildungskurs besuchen und selbst Übungen für den Beckenboden durchführen.

In erster Linie überwiegt die riesige Vorfreude auf das kleine Wunder, welches schon bald das Licht der Welt erblicken wird. Euer eigenes Baby, das ihr über neun Monate unter dem Herzen getragen habt, endlich in den Armen halten, es riechen und spüren zu können ist ein unfassbar schönes Gefühl. Nichtsdestotrotz fühlen sich viele Schwangere nun zunehmend nervös, sitzen auf heißen Kohlen und spüren mit jedem weiteren Tag Unsicherheit in sich aufsteigen.

Das ist völlig normal und so gut wie jede werdende Mama hat zum Ende der Schwangerschaft mit diesen Gefühlen zu kämpfen. Kein Wunder, denn theoretisch könnte es schon bald so weit sein. Auch eine gewisse Traurigkeit kann sich derzeit hin und wieder bemerkbar machen, denn so kurz vor der Geburt spielen die Hormone noch einmal ziemlich verrückt. Aber die schwangerschaftsbedingten Gefühls-Schwankungen kennt ihr ja mittlerweile schon, oder?

Typische Anzeichen, die auf eine baldige Geburt hindeuten können

Sorgen machen sich die Bald-Mamis natürlich vor allem darüber, dass sie die Vorboten der bevorstehenden Geburt nicht erkennen. Insbesondere Erstgebärende haben häufig Angst, die Senk- und Vorwehen mit den echten und somit geburtseinleitenden Wehen zu verwechseln. Doch es gibt einige typische Anzeichen, die darauf hindeuten können, dass die Geburt nicht mehr lange auf sich warten lässt. Wir haben euch diese zusammengefasst:

Die Vorwehen werden immer stärker: Sobald die Vorwehen häufiger, intensiver und in regelmäßigeren Abständen auftreten, dauert es nicht mehr lange, bis sich die richtigen Wehen bemerkbar machen. Einige Tage vor der Entbindung nehmen die Schmerzen im Unterleib sowie im Rücken meist spürbar zu und können dabei bis in die Beine ausstrahlen. Anders als bei den Geburtswehen kann ein warmes Bad oder eine Wärmflasche die Vorwehen lindern.

Der Muttermund verändert sich: Bei den derzeit engmaschig stattfindenden Untersuchungen wird euer Frauenarzt oder die Hebamme durch ein Ertasten feststellen, ob euer Muttermund bereits weicher geworden und leicht geöffnet ist. Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Geburt nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt. Insbesondere bei der ersten Geburt kann sich der Muttermund bereits einige Tage vor der Geburt öffnen. Spätestens jedoch, wenn die richtigen Wehen beginnen, öffnet sich der bereits weiche Muttermund.

Seltsamer und schleimiger Ausfluss: Nehmt ihr einen seltsamen oder schleimigen Ausfluss wahr, könnte es sich um den Abgang des sogenannten Schleimpfropfens handeln. Dieser verschließt den Muttermund während der Schwangerschaft und verhindert, dass Bakterien in die Gebärmutter eindringen und schützt das Ungeborene somit vor Infektionen.

Den Schleimpfropf-Abgang, der auch Zeichnungsblutung genannt wird, könnt ihr anhand eines zähen Schleims oder eines vermehrten Ausflusses erkennen. Oft ist in dem weißlichen Schleim zudem Blut vorhanden, weshalb der Schleimpfropf oft eine rötlich-bräunliche Farbe aufweist. Dabei ist die Größe, die Konsistenz sowie das Aussehen des Schleimpfropfens von Schwangeren zu Schwangeren durchaus verschieden.

Bitte beachten:
Löst sich der Schleimpfropf, ist dies zwar ein sicheres Zeichen dafür, dass die Geburt bereits in einigen Tagen losgehen könnte, die Klinik aufsuchen müsst ihr deshalb allerdings noch nicht. Bei länger anhaltenden sowie hellroten und frischen Blutungen sowie unerklärlichen Schmerzen solltet ihr jedoch umgehend in das Krankenhaus fahren, da dies auf eine vorzeitige Plazentaablösung hindeuten kann.

Vorzeitiger Blasensprung: Das wohl sicherste und gleichzeitig bekannteste Indiz für eine bevorstehende Geburt ist, wenn eure Fruchtblase platzt. Sobald diese platzt oder einreißt, wird von einem Blasensprung gesprochen und es wird Zeit, sich ins Krankenhaus zu begeben.

Bei einem Blasensprung, der übrigens nicht mit Schmerzen verbunden ist, geht das warme sowie klare Fruchtwasser entweder tröpfchenweise oder in einem kleinen Schwall ab. Mit den oft übertriebenen Szenen in diversen Hollywood-Filmen hat der Blasensprung jedoch nichts gemeinsam, weshalb ihr keine riesige Pfütze auf dem Boden befürchten braucht.

In den meisten Fällen kommt es erst nach Eintritt der Wehen während der Austreibungsphase zum Blasensprung, bei etwa 15 Prozent der Schwangeren platzt die Fruchtblase jedoch schon vor dem Beginn der Wehen. In diesem Fall ist von einem vorzeitigen oder frühzeitigen Blasensprung die Rede.

Bitte beachten: Wenn ihr nicht sicher seid, ob sich der Kopf eures Kindes bereits im Becken befindet, solltet ihr bei einem vorzeitigen Blasensprung die Fahrt ins Krankenhaus liegend absolvieren. So verhindert ihr, dass die Nabelschnur eingeklemmt wird und es zu einem Nabelschnurvorfall sowie einem damit verbundenen Sauerstoffmangel kommt.

Weitere mögliche Anzeichen, dass die Geburt nicht mehr lange auf sich warten lässt:

  • Häufiger Stuhlgang und/oder leichter Durchfall
  • Appetit- und Schlaflosigkeit
  • Gefühl der Ruhelosigkeit oder besser gesagt die weibliche Intuition
  • Nachlassende Kindsbewegungen

Das ist in der 37. Schwangerschaftswoche wichtig

Verbleibende Wochen nutzen: Bereits in wenigen Wochen geht es rund und ihr seid erstmal voll und ganz mit der Mutterrolle sowie eurem kleinen Liebling beschäftigt. Und genauso soll es sein! Somit ist jetzt die beste Zeit, um sich nach Lust und Laune auszuruhen, die Füße hochzulegen und viel mit seinem Baby zu reden. Zudem könnt ihr die Zeit nutzen, um euch mit Freunden und der Familie zu treffen, vorzukochen, auszumisten oder Babysachen herzurichten. Kurz gesagt: Alles worauf ihr noch Lust habt, solltet ihr jetzt machen.

Entspannungsübungen bei innerer Unruhe: Solltet ihr sehr nervös sein und euch innerlich unruhig sowie ängstlich fühlen, können Entspannungsübungen beim Abschalten helfen. Vor allem progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Meditationen wirken sich positiv bei nervösen Unruhezuständen aus. Auch ein Spaziergang an der frischen Luft kann helfen, dass sich Schwangere wieder ausgeglichener fühlen. Zudem wirken Gespräche mit dem Partner, der Mutter, einer Freundin oder anderen Müttern oft Wunder.

Die 37. Schwangerschaftswoche auf einen Blick

  • Das Baby legt weiterhin wichtige Fettreserven an und der Magen-Darm-Trakt wird durch das Schlucken von Fruchtwasser trainiert.
  • Im Darm wird bereits das Kindspech abgelagert.
  • Derzeit nimmt das Baby rund 30 Gramm täglich zu.
  • Werdende Mamis leiden gegen Ende der Schwangerschaft vermehrt an schwangerschaftsbedingter Blasenschwäche.
  • Häufig auftretende Vorwehen, ein weicher Muttermund, schleimiger Ausfluss sowie leichter Durchfall können auf eine baldige Geburt hindeuten.
  • Bei einem vorzeitigen Blasensprung wird es Zeit, sich umgehend ins Krankenhaus zu begeben.
  • Das Baby misst derzeit 49 Zentimeter (SFL) und wiegt ungefähr 2900 Gramm.

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