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50 seltene Jungennamen die euch überzeugen werden

Vor allem in den letzten Wochen vor der Geburt zerbrechen sich viele Eltern den Kopf darüber, welchen Vornamen sie ihrem Sohnemann geben sollen. Durch die zunehmend größer werdende Auswahl, unter anderem durch das Hinzukommen vieler internationaler Namen, fällt die Entscheidung natürlich mehr als schwer. Dabei wird für viele Eltern immer wichtiger, dass ihr Sohn einen individuellen und möglichst seltenen Vornamen bekommt. Verständlich, denn so fühlt sich nicht jeder 3. Junge auf dem Spielplatz, in der Kita oder im Kindergarten sowie später in der Schule angesprochen, sollte er die Namen Leon, Ben oder Jonas hören.

Diese drei Vornamen gehörten nämlich 2017 zu den beliebtesten männlichen Vornamen, dicht gefolgt von Paul, Elias und Felix. All diese Vornamen sind zu Recht populär und haben zudem sehr schöne Bedeutungen, doch leidet, wenn wir ehrlich sind, die Individualität dieser Namen. Bei der Wahl des Vornamens spielen außerdem die Schreibweise, die persönliche Verbindung zu einem Namen, die Herkunft sowie die Bedeutung eine Rolle und, ob der gewählte Name auch von den Großeltern richtig ausgesprochen werden kann.

Bestimmt habt ihr es schon selbst gemerkt, die Wahl eines geeigneten Vornamens ist alles andere als einfach. Zwar ist es nicht so, dass der Name ein Kind charakterisiert, doch im ersten Moment löst ein Vorname immer gewisse Assoziationen aus, gewollt oder nicht. Bei der Namenssuche muss außerdem bedacht werden, dass euer Kind den von euch ausgewählten Namen sein Leben lang tragen wird und diesen im Durchschnitt rund 30 Mal täglich zu hören bekommt.

Damit ihr den passenden Namen für euren Sohn findet, der zudem weder skurril noch unaussprechlich ist, haben wir 50 seltene Jungennamen für euch zusammengestellt und das garantiert ohne Allerweltsnamen. Zudem informieren wir euch in diesem Artikel unter anderem über die rechtlichen Einschränkungen bei der Namensgebung und welche Vor- sowie Nachteile außergewöhnliche Vornamen mit sich bringen können.

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Und hier sind sie: 50 seltene Jungennamen und was diese individuellen Vornamen bedeuten!

Aurelian – der klangvolle Vorname mit lateinischem Ursprung bedeutet „Der aus Gold gemachte“.

Jaron – aus dem Hebräischen stammend hat der Name die wunderschöne Bedeutung „Er wird glücklich sein“ sowie „Der Freude bringt“. Und was gibt es schöneres, als einen glücklichen Sohn, der Freude bringt?

Caspar – wurde von einem der heiligen drei Könige verbreitet, stammt zudem aus dem Persischen und bedeutet „Schatzmeister“.

Damian – stammt aus dem Griechischen und bedeutet unter anderem „Der Mächtige“. Allerdings kann der Name auch als „Mann des Volkes“ übersetzt werden. So oder so, eine aussagekräftige Bedeutung.

Nelio – bedeutet „stark wie ein Horn“ und stammt aus dem Lateinischen. Zudem ist der Name die Abkürzung des nicht minder schönen Vornamens Cornelio. Seht ihr auch schon die Frauenherzen beim Klang dieses Namens dahinschmelzen?

Jannis – hat hebräische Wurzeln und ist eine griechische, friesische sowie niederländische Form des Namens Johannes. Dabei bedeutet Jannis „Jahwe ist gütig“.

Luan – hat gleich mehrere Bedeutungen. „Der Löwe“ stammt aus dem Albanischen und ist gleichzeitig eine Nebenform von Leo. Sieht man sich die lateinischen Wurzeln an, bedeutet der Name „Das Licht“.

Enno – ist ein germanisch-ostfriesischer Häuptlingsname und bedeutet daher passenderweise „Der mit dem Schwert kämpft“.

Kirian – bedeutet im Griechischen „Der Herr“. Der Name hat allerdings auch Wurzeln aus dem Keltischen, wo dieser „Der Schwarze“ bedeutet.

Vito – ist absolut zu Recht ein geläufiger Name in Italien, der übrigens aus dem Lateinischen stammt und „Das Leben“ bedeutet. Kein Wunder, dass man automatisch an La-Dolce-Vita denken muss.

Navid – passend zur Geburt eines Sohnes bedeutet der aus dem Persischen kommende Name „Frohe Botschaft“.

Findus – wurde lange Zeit hauptsächlich mit dem Buch „Petterson und Findus“ in Verbindung gebracht, ist heutzutage aber nicht mehr nur in Schweden zu hören. Möglicherweise ist Findus eine Form von Fidus, was wiederum „Der Treue“ bedeutet.

Eliano – stammt aus dem Hebräischen und hat dabei einen wunderschönen italienischen Klang. Der Name hat die religiöse Bedeutung „Mein Gott ist Jahwe“.

Xander – könnte eine gute und vor allem seltenere Alternative für Eltern sein, die den Namen Alexander mögen. Aus dem Altgriechischen übersetzt bedeutet der Name „Beschützer der Männer“.

Sevin – hat eine türkische Herkunft und gleichzeitig viele Bedeutungen. „Sei glücklich“ und „Sei froh“ sind welche davon. Und welche Eltern wünschen sich das nicht für ihren Sohn?

Nael – hat unter anderem Ursprünge aus dem Baskischen, Hawaiianischen, Hebräischen, Keltischen sowie Spanischen und dementsprechend viele Bedeutungen. „Sohn des Löwen“ und „Der Sieger, der alles schaffen kann“ gehören zu den schönsten.

Nino – stammt, wie viele sicherlich richtig vermuten, aus Italien und hat eine hebräische Herkunft. Dabei bedeutet die italienische Kurzform von Giovanni „Kleiner Junge“ und „Gott ist gnädig“.

Leander – ist die lateinische Form des griechischen Vornamens Leandros und bedeutet „Mann des Volkes“. Bekannt wurde der Name, der übrigens keinerlei Verbindung zu Alexander oder Leo hat, durch eine griechische Sage über ein Liebespaar.

Liev – ist die amerikanische Übersetzung des russischen Namens Lev und hat die poetische Bedeutung „Herz des Löwen“.

Emre – ist ein türkischer Name und bedeutet unter anderem „gutmütig“ sowie „unübertreffbar“, aber auch „Freund“.

Livian – bedeutet „Der Eifersüchtige“ und stammt aus dem Lateinischen ab. Zumindest auf einen anderen Vornamen muss euer Kind dann jedenfalls nicht eifersüchtig sein.

Marlon – ist ein beliebter und geläufiger Name in England, von welchem die Bedeutung nicht mit Sicherheit geklärt ist. Aus dem Keltischen abgewandelt, bedeutet der Name jedoch „Kleiner Falke“.

Leno – ist allein wegen seiner Bedeutung „starker Löwe“ eine Überlegung wert und ist dabei wahrscheinlich die Kurzform des altdeutschen Namens Leonhard.

Finjas – bedeutet „Der Finne“ und ist die männliche Form von Finja. Es ist definitiv an der Zeit, dass dieser wunderbare nordische Name auch zu uns nach Deutschland kommt.

Melvin – kam von Frankreich nach Schottland und hat das Potenzial auch hierzulande immer beliebter zu werden. Die Bedeutung aus dem Altdeutschen ist „gerechter Freund“.

Titus – ist ein römischer Vorname und bedeutet unter anderem „Der Ehrwürdige“ und „Der Feurige“. Die Herkunft des Namens ist jedoch nicht geklärt.

Joris –ist der friesische Name von Georg und bedeutet „Landarbeiter“. Seitdem der Sänger Joris den Chart-Hit „Herz über Kopf“ herausgebracht hat, wird der Name auch in Deutschland immer bekannter. Aber keine Sorge, nach wie vor zählt dieser zu den seltenen Vornamen.

Elric – stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „edler Herrscher“, aber auch „Mann des Herzens“. Elric ist eine Form des gängigeren Vornamens Ulrich sowie Elrich.

Arjan – ist die friesische Form von Adrian und stammt unter anderem aus Persien sowie Indien, hat aber auch Wurzeln aus dem Hebräischen, Albanischen und Kurdischen. Somit ist der Name richtig international und trägt die Bedeutung „Goldenes Leben“. Dieser Name beschert seinem Träger hoffentlich auch ein goldenes Leben.

Maurin – kommt aus dem Lateinischen und heißt „Der Mohr“ sowie „Der aus Mauretanien Stammende“. Egal, woher der Name stammt, er klingt wahrlich wie Musik in den Ohren.

Emrah – bedeutet „Der Kamerad“ und stammt aus der Türkei. Dieser wunderschöne Name, der aus gutem Grund im türkischen Kulturkreis beliebt ist, stellt eine Variante des Vornamens Emre dar.

Pino – ist die italienische Kurzform von Giuseppe (deutsch: Josef) und hat hebräische Wurzeln. Die Bedeutung ist „Er (Gott) fügt hinzu“, zudem ist es das italienische Wort für Kiefer. Mit einem Pino habt ihr also einen kleinen Josef im Arm.

Neo – stammt aus dem Griechischen und hat gleichzeitig afrikanische Wurzeln. Wie sich einige vielleicht schon gedacht haben, bedeutet dieser kurze und einprägsame Name „Neu“, aber auch „Das Geschenk“. Und welches Geschenk ist schon erfüllender, als der eigene Sohn?

Norik – obwohl dieser Name so einzigartig klingt, hat er gleich mehrere Ursprünge: Und zwar aus dem Lateinischen, Albanischen sowie Armenischen. Somit hat der Name, der vor allem in den nordischen Ländern vergeben wird, verschiedene Bedeutungen. Eine davon ist „Der Reine“.

Flynn – ist ein altirischer Vorname, der hierzulande noch sehr selten vorkommt. An der Bedeutung „Der frisch und rosig Aussehende“ kann das schon mal nicht liegen.

Tamino – ist vielleicht denjenigen unter euch ein Begriff, die gerne in die Oper gehen oder schon einmal mit Mozarts Zauberflöte in Kontakt gekommen sind. Der aus dem Griechischen stammende und sehr klangvolle Name bedeutet „Augenlicht“ sowie „Gebieter“.

Silvan – stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Der aus dem Wald kommende“. Silvia ist die weibliche Form von Silvan und hierzulande um einiges häufiger anzutreffen, als das männliche Pendant.

Maximo – bedeutet „Der Größte“ und hat seinen namentlichen Ursprung aus dem Lateinischen. In Spanien erfreut sich der Vorname, der vor allem für Eltern infrage kommt, die dem südländischen Flair verfallen sind, einer großen Beliebtheit.

Hayo – ist ein friesischer Vorname und bedeutet „Einhegung“. Zudem ist Hayo die Kurzform von Hagen.

Mikael – ist vor allem in Skandinavien und in den nordischen Ländern verbreitet und bedeutet „Wer ist wie Gott“. Seinen Ursprung hat der Name aus dem Hebräischen und ist die skandinavische Form von Michael.

Mathé – bedeutet „Geschenk Gottes“ und ist hierzulande beinahe so gut wie unbekannt.

Emilian – wurde aus dem Französischen ins Deutsche übernommen und war ursprünglich ein römischer Nachname. In Norwegen und Dänemark ist Emilian, was „Der Eifrige“ bedeutet, relativ verbreitet und wird dort häufig in Form eines Doppelnamens vergeben.

Okko – ist ein durch und durch friesischer Vorname mit germanischer Abstammung und hat die Bedeutung „Der Erbe“.

Aidan – ist die Verniedlichungsform des irisch-gälischen Namens Aodh bzw. Aodhá, welcher auf den Sonnengott Aodh zurückgeht. Aus Irland stammend erfreut sich der Vorname, mit der Bedeutung „Der Feurige“, mittlerweile auch einer großen Beliebtheit in den USA.

Hanno – ist die friesische Kurzform von Johannes und wurde in Deutschland durch den Roman „Die Buddenbrocks“ von Thomas Mann bekannt.

Levi – der biblische Vorname ist in Deutschland zwar sehr selten, in Israel hingegen gehört er zu den beliebtesten Vornamen überhaupt. Levi stammt aus dem Hebräischen und hat die schöne Bedeutung „Der Treue“. Einer der populärsten Namensvertreter dürfte der Erfinder der weltbekannten Levi-Strauss-Jeans sein.

Vico – ist die Kurzform von Ludwig, besser gesagt von Ludovico, und bedeutet „Der Sieger“.

Kiyan – ist mal wieder ein Name, der aus dem Persischen stammt, und bedeutet „König der Könige“. Kein Wunder also, dass bereits diverse persische Könige auf diesen Vornamen gehört haben und Kiyan im kurdischen sowie türkischen Kulturkreis häufig an Jungen vergeben wird.

Jendrik – kommt aus dem Althochdeutschen und ist die slawische Form von Heinrich. Unter anderem hat der Name die Bedeutung „Herrscher der Heimat“ und ist häufig in Tschechien zu hören.

Dorian – könnte vor allem den Literaturkennern ein Begriff sein. Denn mit großer Wahrscheinlichkeit wurde der Vorname von Oskar Wilde für seinen Erfolgsroman „Das Bildnis des Dorian Gray“ ins Leben gerufen. In der Namensgebung könnte das altgriechische Volk der Dorier Wilde inspiriert haben.

Was ist bei der Namenssuche relevant?

In erster Linie ist es das Wichtigste, dass euch der Name des Kindes gefällt. Die Meinung anderer Leute solltet ihr dabei – wenn überhaupt – nur in Maßen in eure Entscheidung mit einbeziehen.

Doch es gibt einige Punkte, über die ihr euch im Vorfeld dennoch Gedanken machen solltet:

Eltern sollten bei der Namenssuche für ihren Schatz darauf achten, dass der Name aussprechbar ist und somit nicht immer verbessert werden muss, sobald jemand den Kindesnamen ausspricht. Auch sollte der gewählte Vorname nicht zu Hänseleien verführen und vor allem zu jedem Alter passen.

Euer Kind wächst zu einem Erwachsenen heran und dann sind nicht mehr alle Namen, die für ein Baby oder Kleinkind noch niedlich sein mögen, empfehlenswert.

Heutzutage wird auch die Herkunft und die Bedeutung des Namens immer wichtiger und auch, ob dieser in anderen Sprachen und Ländern leicht auszusprechen ist. Entscheidet ihr euch für einen Doppelnamen, der übrigens sehr im Trend liegt, sollten beide Namen harmonisieren und zueinander passen.

Das Gleiche gilt natürlich auch für den Nachnamen. Passt dieser mit dem Vornamen zusammen, habt ihr schon mal nichts falsch gemacht.

Wie könnt ihr weitere Namen finden?

Klar, das Internet ist voll von seltenen Vornamen für Jungen oder Mädchen und ist erstmal eine gute Quelle, um sich einen Überblick über all die schönen und auch seltenen Vornamen machen zu können.

Doch auch das Sortiment in den Buchhandlungen hat viele Bücher zu diesem Thema anzubieten. Dort findet ihr zum Beispiel Bücher mit speziellen keltischen, nordischen, christlichen oder finnischen Vornamen. Selbst Bücher mit ausschließlich sowjetrussischen Vornamen gibt es zu kaufen.

Bei dieser gigantischen Auswahl im Internet und in den Buchhandlungen werden alle Eltern früher oder später fündig.

Was ist überhaupt erlaubt?

Grundsätzlich gilt: In Deutschland dürfen Eltern ihren Kindern beinahe jeden Namen geben. Beinahe nur deshalb, weil es aus rechtlicher Sicht ein paar Einschränkungen gibt. So darf zum Beispiel das Ansehen des Kindes nicht unter dem gegebenen Vornamen leiden, noch muss es sich eindeutig um einen Vornamen handeln.

Was viele gar nicht wissen ist, dass zudem ein sogenanntes Internationales Handbuch für Vornamen existiert, welches von den Standesbeamten bei Bedarf zurate gezogen werden kann und über 65.000 Vornamen enthält. Alle Namen, die in diesem Buch abgedruckt sind, dürfen ohne Probleme an Kinder vergeben werden.

Wollen Eltern ihrem Kind einen Vornamen geben, der nicht in diesem Handbuch aufgeführt ist, liegt es im Grunde genommen am Ermessen des zuständigen Standesbeamten. Dieser macht seine Entscheidung an gewissen Richtlinien fest, die in erster Linie dem Wohl des Kindes dienen sollen. Dabei sind die meisten Standesbeamten alles andere als streng und genehmigen so einige Namen, die im ersten Moment skurril klingen können.

Nicht erlaubt ist, sein Kind nach einem Gegenstand oder einer Eigenschaft zu benennen. Zudem darf der Vorname nicht anstößig oder gar beleidigend sein sowie das Kind sozial benachteiligen und bloßstellen. Herkunft und Kulturkreis des ausgewählten Namens spielen hingegen keine Rolle und dürfen, sofern diese nicht den Richtlinien widersprechen, natürlich verwendet werden.

Diese Namen sind in Deutschland unter anderem verboten:

  • Sonne
  • Bierstübl
  • Fanta
  • Schroeder
  • Superman
  • Stone
  • Joghurt
  • Satan
  • McDonald
  • Lord
  • Pfefferminze
  • Gucci
  • Puppe
  • Pain
  • Tom Tom
  • Nelkenheini
  • Verleihnix

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus der Liste der nicht zulässigen Vornamen in Deutschland und könnte munter fortgesetzt werden. Zugegeben, entlocken die verbotenen Namen im ersten Moment ein Schmunzeln, doch zu Recht dürfen diese Vornamen nicht an Kinder vergeben werden. Oder möchtet ihr morgens so an den Frühstückstisch zitiert werden? „Joghurt komm bitte zum Frühstück!“

Eltern können allerdings gerichtlich gegen die Entscheidung des Standesbeamten vorgehen und den zuvor verbotenen Wunsch-Vornamen unter Umständen genehmigen lassen. Dies liegt dann im Ermessen des zuständigen Gerichts.

So sind unter anderem Vornamen wie November, Schneewittchen, Champagna, Nussi, Tarzan, Popo und tatsächlich Pepsi-Carola von deutschen Standesämtern zugelassen worden.

Guter Tipp:
Seid ihr euch nicht sicher, ob der von euch ausgewählte Vorname zulässig ist, könnt ihr dies vorsichtshalber unter anderem bei der Gesellschaft für deutsche Sprache erfragen.

Eine weitere Anlaufstelle, wenn es um zulässige Vornamen geht, ist beispielsweise die Namensberatungsstelle der Universität Leipzig. Die Namensberatungsstelle kann euch zudem ein Gutachten zur Vorlage an Behörden ausstellen. Hier kommt ihr zur Internetseite.

Vorteile seltener Namen

Seltene Vornamen bleiben im Gedächtnis der Leute und sorgen dafür, dass sich diese garantiert an den Namen eures Kindes erinnern werden. Ein weiterer Vorteil ist, es wird sich nicht gefühlt jedes 3. Kind auf dem Spielplatz, im Kindergarten oder später in der Schule nach euch umdrehen, wenn ihr euren Sprössling bei seinem Vornamen ruft.

Seltene Vornamen haben zudem den Vorteil der Individualität. Ohne Frage ist jedes Kind individuell und etwas ganz Besonderes, doch mit einem seltenen und klangvollen Vornamen, der dennoch nicht skurril erscheint, ist auch der Name eures Schatzes einzigartig.

Nachteile seltener Namen

Was, wie bitte heißt euer Kind? Da weiß ich gar nicht, wie das ausgesprochen werden soll, geschweige denn, wie der Name geschrieben wird!“ Um diese Aussage zu untermauern, werden noch ungläubig die Augen aufgerissen. Habt ihr euch bei eurem Kind für keinen gängigen Mainstream-Namen entschieden, werden euch solche Situationen vielleicht bekannt vorkommen.

Mit einem seltenen Vornamen kann es also unter Umständen passieren, dass ihr selbst, und später euer Kind, häufig auf den Namen angesprochen werdet. Bei einigen außergewöhnlichen Vornamen kann es außerdem zu Problemen bei der richtigen Aussprache sowie Schreibweise kommen.

Klingt ein Vorname wirklich sehr exotisch, skurril oder gar absurd, können Kinder, vor allem später in der Schule, aufgrund ihres Namens gemobbt werden. Dieses Phänomen legt sich zwar im Laufe der Zeit wieder, doch das sollten Eltern, die auf sehr außergewöhnliche Namen stehen, im Voraus bedenken.

Schließlich ist es euer Kind, das für den Rest seines Lebens mit dem Namen leben muss. Daher gilt: Seltene Namen sind durchaus einzigartig und meist sehr bedeutungsvoll, allzu exotisch und unaussprechlich sollte der Vorname dennoch nicht ausfallen.

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