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30 beliebte Unisex-Namen: Trendige geschlechtsneutrale Vornamen

Unisex-Namen

Ihr sucht einen Vornamen, den ihr sowohl an Mädchen und Jungen gleichermaßen vergeben könnt? Damit liegt ihr momentan sehr im Trend, denn immer mehr Eltern entscheiden sich für einen geschlechtsneutralen Vornamen für ihre Tochter oder ihren Sohn. Zum besseren Verständnis: Sogenannte Unisex-Namen werden in den verschiedenen Kulturkreisen sowohl an Mädchen als auch an Jungen vergeben und sind somit geschlechtsneutral.

Zwar hat der Trend in den USA, unter anderem aufgrund von angesagten Prominenten, wie Taylor Swift oder Cameron Diaz, begonnen, doch auch hierzulande werden die geschlechtsneutralen Unisex-Namen zunehmend beliebter. Auffallend dabei ist, dass nach wie Mädchen häufiger maskuline Vornamen tragen, wohingegen hierzulande wenige Jungs Maria oder Andrea genannt werden. Namen, die zum Beispiel in Italien vorwiegend an die Männer der Schöpfung und nicht an Mädchen vergeben werden.

Entscheiden sich Eltern für einen geschlechtsneutralen Vornamen, steht häufig die Individualität im Vordergrund, um namentlich aus der Masse an weit verbreiteten Mädchen- und Jungennamen herauszustechen. Zudem ist ein Unisex-Name von Vorteil, sollten sich die Eltern erst bei der Geburt von dem Geschlecht ihres Kindes überraschen lassen, allerdings bereits einen Vornamen für ihr kleines Wunder parat haben wollen. Oder ganz schlicht und ergreifend der naheliegendste Grund: Den werdenden Eltern gefällt der Klang und die Bedeutung des Unisex-Namens.

Doch wie sieht es eigentlich aus rechtlicher Sicht mit einem geschlechtsneutralen Vornamen aus? Eine nicht ganz unberechtigte Frage, denn erst durch ein Gerichtsurteil durch das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2008 ist es Eltern erlaubt, den Vornamen für ihr Kind frei zu wählen, vorausgesetzt jedoch, das Wohl des Kindes ist durch die Namenswahl nicht beeinträchtigt. Auch ein Zweitname, der das Geschlecht eindeutig hervorhebt, ist mittlerweile nicht mehr zwingend erforderlich.

Jetzt haben wir euch aber lange genug auf die Folter gespannt, hier sind die beliebtesten Unisex-Namen für Mädchen und Jungen mit ihrer Herkunft und Bedeutung:

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Robin: Sicherlich hat die Fernsehserie „How I met your mother“, in welcher die sympathische Robin Scherbatsky einer der Hauptrollen spielt, zu der Bekanntheit des Vornamens beigetragen. Hierzulande wird Robin zwar nach wie vor häufiger an neugeborene Jungen vergeben, allerdings wird der Vorname auch für Mädchen immer beliebter. Der geschlechtsneutrale Vorname, welcher eine Kurzform von Robert darstellt, hat althochdeutsche Wurzeln und trägt die schönen Bedeutungen „Die Ruhmreiche“, „Der Ruhmreiche“ und „Das Rotkehlchen“.

Bente: Der vor allem im skandinavischen Raum verbreitete Unisex-Name verzaubert auch hierzulande immer mehr Eltern bei der Namenssuche, was wir wirklich sehr gut verstehen können. Dabei kann der Vorname nicht nur mit einem außergewöhnlichen Klang, sondern auch mit seinen Bedeutungen „Die Gesegnete“ und „Der Gesegnete“ überzeugen. Bente hat lateinische Wurzeln und stellt unter anderem die dänische Variante von Benedikta sowie Benedikt dar. Ob es Bente auch in eure engere Namensliste schafft?

Mika: Wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, lässt sich der klangvolle Unisex-Name von dem hierzulande weit verbreiteten Jungennamen Michael ableiten. Um genauer zu sein, handelt es sich bei Mika um die finnische Kurzform von Mikael. Mika hat somit einen hebräischen Ursprung und trägt die religiöse Bedeutung „Wer ist wie Gott?“. Sowohl für Mädchen als auch für Jungen eine wunderschöne Namensalternative, die immer mehr Eltern von sich überzeugen kann.

Sascha: Habt ihr gewusst, dass Sascha ursprünglich die russische sowie slawische Koseform von Alexander, beziehungsweise Alexandra ist? Somit stammt Sascha aus dem Altgriechischen und bedeutet „Die Männer Abwehrende“, „Der Männer Abwehrende“ sowie „Die Beschützerin“ und „Der Beschützer“. Ein sehr klangvoller Unisex-Name, oder was meint ihr?

Luca: Früher war der hübsche Unisex-Name insbesondere den Männern der Schöpfung vorbehalten, mittlerweile jedoch schmückt Luca namentlich auch immer mehr Mädchen. Die italienische Variante von Lukas hat einen altgriechischen Namensursprung und trägt die einzigartigen Bedeutungen „Die Glänzende“, „Der Glänzende“, „Die Leuchtende“ sowie „Der Leuchtende“. Kein Wunder, dass der klangvolle Vorname die Augen von werdenden Eltern zum Leuchten bringt.

Charlie: „Die Ehefrau“, „Der Ehemann“, „Die Männin“ und „Der Mann“ gehören zu den Bedeutungen des Unisex-Vornamens, der die englische Kurzform von Charles und Charlene und somit auch die weibliche Variante von Karl darstellt. Charlie hat althochdeutsche Wurzeln und wird hierzulande immer beliebter.

Elia: Einige von euch werden jetzt vielleicht verwundert sein, allerdings handelt es sich bei Elia tatsächlich um einen Vornamen, der sowohl an Jungen als auch an Mädchen vergeben werden kann. Wird der aus dem Hebräischen stammende Unisex-Name ins Deutsche übersetzt, trägt Elia die Bedeutungen „Gott der Herr“ und „Mein Gott ist Jahwe“.

Kim: Seid ihr auf der Suche nach einem kurzen und einprägsamen Vornamen für euer Kind? Dann könnte euch Kim durchaus bei der Namenssuche überzeugen. Der Unisex-Name hat gleich mehrere Ursprünge und kann unter anderem aus dem Hebräischen sowie aus dem Altenglischen mit den Bedeutungen „Die Lichtung“ und „Gott richtet auf“ abgeleitet werden. Aus dem Chinesischen übersetzt, bedeutet Kim „Das Gold“. Im wahrsten Sinne des Wortes ein namentliches Goldstück unter den geschlechtsneutralen Vornamen.

Kay: Schon aufgrund seiner vielen unterschiedlichen Namensursprüngen ist der kurze und äußerst klangvolle Unisex-Name wahrlich einzigartig. So hat Kay neben friesischen unter anderem auch hawaiianische sowie nigerianische Wurzeln. Wird Kay von dem friesischen Wort „Kempe“ abgeleitet, sind die Bedeutungen „Kämpfer/in“ sowie „Krieger/in“. Weitere Bedeutungen sind „Das Meer“ und „Der Ozean“ (hawaiianisch) sowie „Die Liebe“ (nigerianisch). Es würde uns wirklich nicht wundern, den Vornamen in Zukunft häufiger auf den Spielplätzen oder im Kindergarten zu hören.

Skyler: Vorwiegend wird Skyler an die Frauen der Schöpfung vergeben, nichtsdestotrotz handelt es sich um einen Unisex-Namen, der sich von einem niederländischen Familiennamen ableiten lässt. Ins Deutsche übersetzt, bedeutet Skyler „Schüler/in“ sowie „Die oder der Gelehrte“.

Malu: Diesen exotisch klingenden und gleichzeitig sehr seltenen Vornamen mit den Bedeutungen „Frieden“ und „Ruhe“ muss eure Tochter oder euer Sohn bestimmt nicht mit vielen anderen Kindern teilen. Seid ihr also auf der Suche nach einem individuellen Vornamen, wird euch Malu vielleicht überzeugen können. Neben einem geschlechtsneutralen Vornamen handelt es sich bei Malu auch um eine sogenannte ozeanische Sprache, die auf den Salomonen gesprochen wird.

Dominique: Die französische und mehr als klangvolle Variante des ebenso sehr schönen Vornamens Dominik kann sowohl an Jungs als auch an Mädchen vergeben werden. Dominique stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Dem Herrn zugehörig“. Früher wurde der Vorname gerne an Neugeborene vergeben, die das Licht der Welt an einem Sonntag erblickt haben, doch nicht nur für Sonntags-Kinder ist Dominique eine schöne Namensalternative.

Jona: Ableiten lässt sich der hierzulande noch recht seltene Unisex-Name von Johanna sowie Johannes, weshalb Jona einen hebräischen Ursprung hat und unter anderem „Jahwe ist gnädig“ sowie „Das Gottesgeschenk“ bedeutet. Wird der Name hingegen von Jonas abgeleitet, kann Jona zudem mit „Die Taube“ sowie „Friedensbringer/in“ übersetzt werden.

Kaya: Sowohl in Deutschland als auch in Japan wird Kaya vorwiegend an Mädchen vergeben, wohingegen der Name in der Türkei in der Regel als männlicher Vorname verbreitet ist. Der schöne Unisex-Name hat seinen Ursprung wahrscheinlich im Türkischen und kann mit „Der Fels“ übersetzt werden. Da es den Namen in vielen verschiedenen Sprachen gibt, sind „Krieger/in“ (aus dem Japanischen) sowie „Die Erde“ (auf Suaheli) weitere Bedeutungen. Im Französischen ist Kaya zudem eine Ableitung von Katharina, weshalb „Die Reine“ eine weitere Bedeutung ist. Ihr seht selbst, Kaya ist nicht nur ein klangvoller, sondern auch ein sehr internationaler sowie vielseitiger Vorname für Mädchen und Jungen.

Maxime: „Der oder die Große“ sowie „Der oder die Größte“ sind die Bedeutungen des hinreißenden Unisex-Namens, der lateinische Wurzeln hat und die französische Variante von Maximus darstellt. Eine sehr passende Namenswahl für das größte Wunder überhaupt – euer Kind.

Maria: Sofern es sich bei Maria um einen zusätzlichen und nachgeordneten Vornamen handelt, kann Maria hierzulande auch an Jungen vergeben werden. Als prominente Beispiele gelten hier unter anderem die beiden Schauspieler Rainer Maria Wilke sowie Christoph Maria Herbst. Früher wurde der Name von Männern insbesondere in religiösem Zusammenhang getragen. Maria stammt aus dem Hebräischen und bedeutet unter anderem „Die Fruchtbare“, „Die Widerspenstige“, „Die Geliebte“ und „Der Meeresstern“.

Noah: Auch dieser wunderschöne Vorname, der vor allem aus dem Alten Testament sowie der „Arche Noah“ bekannt ist, kann sowohl an Mädchen als auch an Jungen vergeben werden. Aus dem Hebräischen übersetzt, trägt Noah die Bedeutungen „Die Beruhigende“, „Der Beruhigende“, „Die Tröstende“ sowie „Der Tröstende“.

Jean: Im Französischen wird der Vorname an Jungs vergeben und im englischen Raum an Mädchen. Zwar lassen sich beide Varianten aufgrund ihrer Aussprache unterscheiden, die Herkunft sowie die Bedeutungen des Unisex-Namens sind jedoch gleich. Jean lässt sich von den aus dem Hebräischen stammenden Vornamen Johanna sowie Johannes ableiten und bedeutet „Gottesgeschenk“, „Jahwe ist gnädig“ und „Jahwe ist gütig“.

Benja: Hättet ihr vermutet, dass es sich bei Benja um die spanische sowie russische Koseform von Benedikta, beziehungsweise Benedikt handelt? Somit hat der schöne Unisex-Name einen lateinischen Ursprung und bedeutet „Die oder der Gesegnete“.

Andrea: Nicht nur der italienische Sänger Andrea Bocelli, der Menschen weltweit mit seiner einzigartigen Stimme in seinen Bann zieht, trägt den klangvollen Unisex-Namen, vor allem in Italien ist Andrea auch als Männername äußerst beliebt. In den meisten anderen europäischen Ländern wird Andrea hingegen vorwiegend an Mädchen vergeben. Andrea hat altgriechische Wurzeln und kann neben dem schönen Klang auch mit den Bedeutungen „Die oder der Tapfere“ sowie „Die oder der Tatkräftige“ überzeugen.

Janis: „Jahwe ist gnädig“ und „Jahwe ist gütig“ gehören zu den Bedeutungen des beliebten Unisex-Namens, der sich von Johannes ableiten lässt und die litauische Form von Johanna darstellt. Somit hat Janis einen hebräischen Namensursprung.

Kelly: Hier handelt es sich um einen wahren „Multitasking-Namen“, denn Kelly ist nicht nur als Mädchen- sowie Jungennamen verbreitet, sondern gehört in Irland zudem zu den häufigsten Nachnamen. Der klangvolle Unisex-Name, der früher vor allem an Jungs vergeben wurde, hat irisch-gälische Wurzeln und trägt die Bedeutungen „Mutige Kriegerin“, „Mutiger Krieger“ sowie „Nachkomme von Ceallach“.

Toni: Die verbreitete Kurzform, die allerdings auch als eigenständiger Name gerne an Neugeborene vergeben wird, von Antonia sowie Anton hat lateinische Wurzeln und bedeutet übersetzt „Aus dem Geschlecht der Antonier“. Zugegeben ist die Bedeutung nicht gerade spannend, der fröhliche Klang des Unisex-Namens kann dafür umso mehr bei den werdenden Eltern punkten.

Hayden: Ursprünglich war Hayden ein deutscher Familienname, der sich wiederum von der Pflanze Heidekraut ableiten lässt. Aus diesem Grund liegen auch die Bedeutungen „Die Heide“, „Das Heidekraut“ sowie „Der Heidehügel“ nicht fern. Obwohl der Vorname für Mädchen und Jungen vorwiegend in englischsprachigen Ländern verbreitet ist, erfreut sich Hayden auch hierzulande einer immer größer werdenden Beliebtheit.

Yuki: Für euch gibt es nichts Schöneres als verschneite Landschaften und ein romantisches „Winterwonderland“ und gleichzeitig sind euch klassische Vornamen zu langweilig? Aufgepasst liebe Eltern, dann haben wir mit Yuki den perfekten Unisex-Namen für eure Tochter oder euren Sohn. Yuki stammt aus dem Japanischen und hat die Bedeutungen „Der Schnee“ sowie „Die Schneeblume“. Na, haben wir zu viel versprochen?

Janne: Auch Janne gehört zu den geschlechtsneutralen Vornamen und lässt sich von den hebräischen Vornamen Johannes sowie Johanna ableiten, weshalb Janne somit „Jahwe ist gütig“ und „Jahwe ist gnädig“ bedeutet. Sowohl in Schweden als auch in Finnland wird der Vorname als Ableitung von Jan an Jungs vergeben, wohingegen Janne in Norwegen ein weiblicher Vorname ist.

Dylan: In der walisischen Mythologie ist Dylan der Gott des Meeres, weshalb der Unisex-Name die zauberhafte Bedeutung „Der Meeresgott“ trägt. Früher wurde Dylan vorwiegend an die Männer der Schöpfung vergeben, heutzutage dürfen sich auch immer mehr Mädchen über den hübschen Vornamen freuen.

Ulli: Die Kurzform von Ulrike, beziehungsweise Ullrich ist ein sehr beliebter Unisex-Name, welcher althochdeutsche Wurzeln hat und „Mächtige Erbin“ sowie „Mächtiger Erbe“ bedeutet. Schafft es Ulli auch in eure engere Namenswahl?

Cameron: Nicht immer müssen Namen eine tiefsinnige, mystische oder religiöse Bedeutung haben, solange der Klang werdende Eltern überzeugen kann. So ist es auch bei diesem Unisex-Namen, der mit seinen Bedeutungen „Krumme Nase“ und „Hakennase“ bestimmt die ein oder anderen zum Schmunzeln bringt. Cameron hat altirische Wurzeln und erfreut sich trotz oder vielleicht sogar gerade wegen der lustigen Bedeutungen vor allem in englischsprachigen Ländern einer großen Beliebtheit.

Lovis: Der geschlechtsneutrale Vorname, der vor allem in skandinavischen Ländern populär ist, hat althochdeutsche Wurzeln und trägt die starken Bedeutungen „Die berühmte Kämpferin“ und „Der berühmte Kämpfer“. In Schweden stellt Lovis eine Variante von Luisa dar und wird an neugeborene Mädchen vergeben, wohingegen Lovis in Deutschland eine niederdeutsche Form von Ludwig ist und daher unter Jungs verbreitet ist. Klingt der Unisex-Name nicht einfach zauberhaft und einzigartig? Wir zumindest können aus vollster Überzeugung sagen: We love Lovis!

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