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1. SSW – Der neue Zyklus beginnt in der 1. Schwangerschaftswoche

1. SSW - Schwangerschaftswoche

In der ersten Schwangerschaftswoche kann man eigentlich der werdenden Mama noch gar nicht gratulieren. Denn zu diesem Zeitpunkt weiß sie noch gar nichts von ihrem Glück.

Die erste Schwangerschaftswoche ist der Beginn des größten Wunders, welches Ihr jemals erleben könnt: Vor euch liegen 40 Wochen oder 280 Tage, in denen sich ein neues Leben in eurem Bauch entwickelt. Euer Körper wird sich in dieser Zeit drastisch verändern. Er wird den Großteil seiner Energie für die gesunde Entwicklung eures Babys aufbringen. Hiermit hat das erste Schwangerschaftsmonat und das erste Schwangerschaftsdrittel (Trisemester, Trimenon) begonnen.


1. SSW:
  • Eure Schwangerschaft beginnt rechnerisch schon vor der Befruchtung.
  • Während der Menstruation entscheidet sich, ob neues Leben entsteht.
  • Informiert euch gründlich über Folsäure.
  • Nikotin und Alkohol sind ab sofort tabu.
  • Erhöhte Vorsicht bei Einnahme von Medikamenten.

Genau genommen beginnt Eure Schwangerschaft bereits vor der Befruchtung

Rechnerisch beginnt sie nämlich zwei Wochen vor der Befruchtung. Dieses Rechenspiel dient der Festsetzung des Geburtstermins. Demnach ward Ihr eigentlich schon vor der Befruchtung schwanger. Es handelt sich dabei lediglich um eine rechnerische Größe: Um den Geburtstermin des Babys festzusetzen, greift der Arzt auf den ersten Tag der Regelblutung zurück und setzt die Woche der normalen Menstruation als Woche Eins fest.

Bereits während der Menstruation entscheidet sich, ob neues Leben entstehen kann oder nicht

Der Körper einer Frau im gebärfähigen Alter produziert jeden Monat eine einzige Eizelle, die auf eine mögliche Befruchtung „wartet“. Welcher der beiden Eierstöcke diese Eizelle bereitstellt, ist unterschiedlich und verändert sich von Monat zu Monat. Mit dem Eisprung (Ovulation) ist die Eizelle voll ausgereift und wandert, mit oder ohne Befruchtung, in die Gebärmutter. Wird sie nicht befruchtet, stößt sie der Körper mitsamt der für eine mögliche Befruchtung gebildeten Gebärmutterschleimhaut ab. Gleichzeitig mit der Blutung beginnt ein neuer Menstruationszyklus.

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Folsäure unterstützt die Entwicklung des Embryos

Um beste Voraussetzungen für eine Schwangerschaft zu schaffen, könnt ihr schon jetzt damit beginnen, auf eine folsäurehaltige Ernährung zu achten. Da das Vitamin an Zellneubildungs- und Zellteilungsprozessen beteiligt ist, bereitet es den Körper der werdenden Mutter schon vor der Befruchtung auf eine mögliche Schwangerschaft vor und kann Fehlbildungen des Embryos während der ersten vier Entwicklungsmonate verhindern.


Von der TU München wird die Aufnahme von täglich 400 µg Folsäure (Synonyme: Vitamin B9, Vitamin B11, Vitamin M, Folat) mit der Nahrung empfohlen.

Frauenärzte raten dazu, spätestens zu Beginn der Schwangerschaft, besser vier Wochen vor der Befruchtung, mit der Einnahme von Folsäure zu beginnen.

Zusätzlich zur Aufnahme mit der Nahrung empfiehlt die TU München weiters die Einnahme von 400 µg einer Supplementierung.

INFO:
Bereits vier Wochen vor einer geplanten Schwangerschaft solltet ihr 400 µg Folsäure aus der Nahrung UND zusätzlich 400 µg als Nahrungsergänzungsmittel (Supplementierung) zu euch nehmen.

Folgende Nahrungsmittel sind besonders reich an Folsäure (Angaben pro 100 g):

  • Eichblattsalat: 100 µg
  • Weißkohl: 100 µg
  • Porree (Lauch): 100 µg
  • Rosenkohl: 100 µg
  • Endivie: 110 µg
  • Brokkoli: 111 µg
  • Feldsalat: 145 µg
  • Linsen: 170 µg
  • Erdnüsse: 170 µg
  • Grünkohl: 190 µg
  • Weiße Bohnen: 200 µg
  • Sojabohnen: 250 µg
  • Kichererbsen: 340 µg
  • Weizenkeime: 520 µg

Tabakrauch und Alkohol ab sofort meiden

Verzichtet schon vor der Befruchtung auf das Rauchen und auf übermäßigen Alkoholgenuss. Das Nervengift Nikotin kann die Zellteilung beeinflussen und den Embryo bei seiner Entwicklung schädigen. Dasselbe gilt für den übermäßigen Alkoholkonsum. Besonders im 1. Trimenon (1. Schwangerschaftsdrittel) hat Nikotin einen schädlichen Einfluss auf das Ungeborene und kann nicht wiedergutzumachende Schäden verursachen, die das Kind, und damit auch die Mutter, ein Leben lang beeinflussen.

Die Einnahme von regelmäßigen Medikamenten mit dem Arzt besprechen

Auch Naturheilmittel können die Entwicklung des Embryos negativ beeinflussen. Deshalb gilt ab sofort erhöhte Vorsicht bei der Einnahme von Medikamenten.

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