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Obst in der Schwangerschaft: Diese Sorten sind besonders empfehlenswert!

Blutungen in der Schwangerschaft

Eine vitaminreiche Kost mit viel frischem Obst und Gemüse ist gerade in der Schwangerschaft für die werdende Mama und das Ungeborene essenziell. Äpfel, Aprikosen, verschiedene Beerensorten, Bananen und auch exotische Früchte schmecken nicht nur sehr lecker, sondern sind gut für eure Gesundheit. Vor allem euer Liebling profitiert von eurer gesunden Lebensweise in der Schwangerschaft.

Hier erfahrt ihr, warum eine vitamin- und nährstoffreiche Ernährung während der Schwangerschaft, aber auch in der Stillzeit, so überaus wichtig ist und zu welchen Obstsorten ihr in dieser Zeit besonders häufig greifen solltet. Zudem klären wir euch auf, was es vor dem Verzehr von Obst zu beachten gibt.

Warum die mütterliche Ernährung so wichtig für das Ungeborene ist

Die Nabelschnur sorgt über die Plazenta dafür, dass euer Baby ausreichend mit den wichtigsten Nährstoffen sowie Sauerstoff versorgt wird. Plazenta und Nabelschnur sind dabei perfekt aufeinander abgestimmt, um eine gesunde Entwicklung und das Wachstum des Kindes zu gewährleisten.

Auch Abwehrstoffe sowie wichtige Antikörper, welche euer Kind in den ersten Monaten nach der Geburt vor Infektionen und Krankheitserregen schützen, werden von der Plazenta über die Nabelschnur an euer Kind übertragen. Gleichzeitig dient die Nabelschnur dazu, verbrauchtes Blut sowie gewisse Abfallstoffe in den Blutkreislauf der Mutter zurückzuführen.

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Je gesünder ihr euch selbst ernährt, umso besser ist das für die Gesundheit sowie die Entwicklung eures Kindes. Zudem könnt ihr Mangelerscheinungen sowie anderen Beschwerden bei eurem Baby vorbeugen.

Wart ihr vor der Schwangerschaft keine großen Obst-Liebhaber, solltet ihr zumindest in der Schwangerschaft versuchen, zu der ein oder anderen fruchtigen Vitaminbombe zu greifen.

Und die Chancen stehen gar nicht mal so schlecht, dass ihr in den neun Monaten vielleicht sogar Geschmack an manchen Obstsorten findet, da sich der Geschmackssinn während der Schwangerschaft ja bekanntlich häufig verändert.

Die wichtigsten Nährstoffe in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft benötigt ihr und euer Baby besonders viele Vitamine, Nährstoffe sowie Spurenelemente. Allen voran Folsäure, Eisen, Kalzium, Magnesium, Vitamin A und C, Vitamin B12 und B6, Zink, Kalium sowie Jod.

Eine Überdosierung durch die Nahrungsaufnahme ist dabei so gut wie nicht möglich. Denkt ihr allerdings darüber nach, zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, solltet ihr dies auf jeden Fall zuvor mit eurem Frauenarzt oder eurer Hebamme besprechen. So beugt ihr einer Überdosierung vor, welche euch und eurem Baby schaden könnte.

Warum diese Nährstoffe in der Schwangerschaft so wichtig sind:

Folsäure: Beugt Fehlbildungen, wie zum Beispiel einem offenen Rücken, vor und wird für den Wachstumsprozess sowie die Zellteilung des Babys benötigt. Zudem ist Folsäure wichtig für die mütterliche Blutproduktion.

Eisen: Der Eisenbedarf ist während der Schwangerschaft stark erhöht, da unter anderem das Blutvolumen zunimmt.

Kalzium: Unter anderem wichtig für die Zähne und die Knochen von Baby und Mama.

Magnesium: Wird zum Knochenaufbau des Babys benötigt und beugt zudem Krämpfen bei der werdenden Mama vor.

Vitamin C: Stärkt nicht nur das Immunsystem von Mama und Kind, sondern ist auch essenziell für die Entwicklung des kindlichen Gehirns sowie für die Entwicklung des Erinnerungszentrums.

Das solltet ihr vor dem Verzehr von Obst beachten

Die gute Nachricht gleich vorweg: Ihr müsst während der Schwangerschaft auf keine Obstsorten verzichten. Frisches sowie getrocknetes, eingefrorenes und natürlich auch eingelegtes Obst kann zum Glück ganz ohne schlechtes Gewissen in der Schwangerschaft verzehrt werden. Und das solltet ihr auch reichlich tun, um euren Schatz sowie euch selbst ausreichend mit wertvollen Vitaminen zu versorgen.

Allerdings solltet ihr vor dem Verzehr von Obst darauf achten, dieses zuvor gründlich zu waschen. Hierbei reicht es jedoch völlig aus, Äpfel & Co. mit kaltem Leitungswasser abzuwaschen und anschließend mit einem Handtuch trockenzureiben. Spülmittel oder gar das Obst desinfizieren ist wirklich nicht nötig.

Habt ihr dennoch Bedenken dabei die Schale mitzuessen, könnt ihr das Obst entweder schälen oder auf Obst aus biologischem Anbau zurückgreifen. So könnt ihr sicher sein, dass euer Obst keine Rückstände von Pestiziden enthält.

Trauben lassen sich am besten waschen, indem ihr diese in eine mit Wasser gefüllte Schale legt und anschließend nochmals unter fließendes Leitungswasser haltet. Bei Bananen, Mandarinen, Orangen sowie Kiwis oder Melonen reicht es natürlich völlig aus, nur die Schale zu entfernen.

Bitte unbedingt beachten: Auf Obst, welches bereits aufgeschnitten angeboten wird, sowie bereits zubereitete Salate aus dem Supermarkt solltet ihr hingegen während der Schwangerschaft komplett verzichten.

Hierbei besteht die Gefahr von gefährlichen Listerien. Bei Listerien handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die zwar relativ selten auftritt, aber neben Fehlgeburten auch zu Infektionen beim Ungeborenen führen kann.

Die 20 gesündesten Obstsorten in der Schwangerschaft

Wir haben nicht nur die leckersten, sondern auch die gesündesten Obstsorten in der Schwangerschaft für euch zusammengefasst:

Acerolakirschen: Die kleinen roten und antioxidativen Beeren sind wahre Super-Foods und gehören zu den Vitamin-c-reichsten Früchten überhaupt. 


Äpfel: „One apple a day, keeps the doctor away.“ Und nicht nur das: Äpfel sind reich an Folsäure sowie Ballaststoffen. Lasst jedoch am besten die Schale dran, da sich die meisten Vitamine in der Schale oder direkt darunter befinden.


Aprikosen: Die leckeren und saftigen Früchte sind nicht nur wahre Magnesiumlieferanten, sondern stecken zudem voller Kalium und Beta-Carotin (die Vorstufe von Vitamin A). Dank des hohen Magnesiumanteils beugt der Verzehr von frischen oder getrockneten Aprikosen vorzeitigen Wehen sowie schwangerschaftsbedingten Wadenkrämpfen vor.


Avocados: Die grüne Frucht beherbergt viele wichtige Nährstoffe für Schwangere. Neben Folsäure sind unter anderem Eisen sowie Vitamin B6 und gesunde ungesättigte Fettsäuren enthalten.


Bananen: Eine wahre Kalzium- und Kaliumquelle steckt in den gelben und energiespendenden Früchten, die übrigens neben Äpfeln zu den beliebtesten Obstsorten in Deutschland gehören. Zudem enthalten Bananen Vitamin B6 sowie Folsäure. Da Bananen allerdings eine stopfende Wirkung haben, solltet ihr diese nur in Maßen verzehren. 


Birnen: Die magenfreundlichen und gleichzeitig entwässernd wirkenden Früchte enthalten neben Folsäure zusätzlich Vitamin A, Kalium, Kalzium und Phosphor. Somit sind die säurearmen Birnen unter anderem gut für den Muskel- und Knochenaufbau sowie für das gesamte Nervensystem. 


Brombeeren und Himbeeren: Die schmackhaften Beeren aus der Familie der Rosengewächse enthalten Kalium, Folsäure, Eisen, Ballaststoffe, Beta-Carotin sowie Vitamin E und C. Daher sind beide Beerensorten bestens auf die Bedürfnisse von Schwangeren abgestimmt. Gegen Ende der Schwangerschaft kann aus den Blättern der Beeren außerdem ein wehenfördernder Tee hergestellt werden.


Cranberrys: So klein und dennoch nicht zu unterschätzen. Die entzündungshemmenden Beeren stecken voller Eisen und Kalium und enthalten zudem wertvolle Antioxidantien. Somit sind Cranberrys nicht nur bei Harnwegsinfektionen empfehlenswert, die in der Schwangerschaft häufiger auftreten können, sondern stärken auch das Immunsystem und wirken sich positiv bei Magenbeschwerden aus. 


Datteln und Feigen: Nicht nur in frischer Form machen Datteln und Feigen eine gute Figur. Auch getrocknet können die Früchte mit ihrem Nährstoffgehalt punkten. Neben Magnesium und Kalzium enthalten Datteln und Feigen außerdem Beta-Carotin. Feigen können zudem helfen, Verstopfungen zu lösen.


Drachenfrucht: Die exotische Frucht überzeugt nicht nur durch ihr einzigartiges Aussehen und den süß bis säuerlichen Geschmack. Drachenfrucht liefert Eisen, Kalzium, Beta-Carotin sowie Vitamin B, C und E. In großen Mengen sollte der Exot unter den Früchten, wegen seiner abführenden Wirkung, jedoch nicht verzehrt werden.


Erdbeeren: Das beliebte Sommerobst ist nicht nur wahnsinnig lecker, sondern gilt für Schwangere als ein wahrer Vitamin- und Mineralienlieferant. Neben Folsäure und Zink sind in der süßen Beere auch noch Eisen, Kalium und Kalzium sowie Ballaststoffe enthalten. Und Erdbeeren sind sogar ohne Schokoladenüberzug ein Gaumenschmaus!


Guave: Leider gibt es Guaven nicht immer und überall. Solltet ihr also beim Einkaufen diese exotischen Früchte erspähen, lohnt es sich zuzugreifen. Denn die leckeren Früchte enthalten wahnsinnig viel Vitamin-C sowie Eisen, Kalzium, Kalium, Phosphor und Vitamin A. Auch bei Heißhunger-Attacken ist die tropische Frucht empfehlenswert.


Heidelbeere: Die kleinen blauen Vitaminbomben stecken voller gesunder Folsäure, Eisen, Beta-Carotin sowie Vitamin E. Heidelbeeren wirken gleichzeitig entzündungshemmend, stärken das Immunsystem und helfen, vor allem im getrockneten Zustand, gegen Durchfall.


Schwarze Johannisbeere: Klein aber oho sind die leckeren schwarzen Johannisbeeren. Der hohe Vitamin-C-Gehalt macht die Beeren für Schwangere sehr empfehlenswert. Gleichzeitig ist viel Kalium sowie Kalzium enthalten und Johannisbeeren wirken zudem entwässernd. 


Papaya: Eine richtige Power-Frucht ist die schmackhafte Papaya, welche neben sehr viel Vitamin-C auch noch Vitamin A, Beta-Carotin sowie Magnesium und Folsäure enthält. Doch damit nicht genug. Da Papaya auch noch reich an Ballaststoffen ist, wirkt sie sich positiv bei Magen-Darm-Beschwerden aus. 


Passionsfrucht (Maracuja): Die exotische Frucht, die mit runzeliger Schale besonders aromatisch schmeckt, ist ein sehr guter Eisen-Lieferant. Zudem sind Passionsfrüchte reich an Vitamin A, B und C und enthalten unter anderem Magnesium und Kalzium.


Wassermelonen: Voller wichtiger Mineralien sowie Spurenelementen wie Eisen und Kalium sind die leckeren Wassermelonen. Gleichzeitig ist das Obst sehr kalorienarm und wirkt sich positiv auf Wassereinlagerungen aus. Auch bei Verstopfungen kann der Verzehr von Wassermelonen, allerdings nur auf nüchternen Magen und nicht in Kombination mit anderen Lebensmitteln, gegen Verstopfung helfen. Die Kerne können übrigens ohne Bedenken verspeist werden, da diese auch Vitamine sowie ungesättigte Fettsäuren enthalten.


Weintrauben: Die unwiderstehlichen und süßen Früchte enthalten viel Folsäure sowie Kalium und sind reich an Vitaminen und Ballaststoffen. Zudem kurbeln sie die Verdauung an und senken den Blutdruck. Greift allerdings vorzugsweise zu den roten und blauen Trauben, denn diese fangen gleichzeitig noch freie Radikale ab.


Zitrusfrüchte (unter anderem Orange, Grapefruit, Kumquat und Zitrone): Sind reich an Vitamin-C und eignen sich daher besonders gut für eine bessere Eisenaufnahme und stärken gleichzeitig das Immunsystem.


Zwetschgen: Regen die Verdauung an und wirken abführend bei Verstopfung, von welcher Schwangere häufig geplagt werden. 


Solltet ihr euer Lieblingsobst in der Liste vermissen, braucht euch das nicht zu beunruhigen. Auch alle anderen Obstsorten, wie zum Beispiel Hagebutten, Honigmelonen, Kakis, Kirschen, Kiwis, Mandarinen, Mangos, Sauerkirschen oder Pfirsiche, sind sehr gesund und können ohne Bedenken in der Schwangerschaft verzehrt werden.

Denkt nur daran, das Obst vor dem Essen gründlich zu waschen und natürlich dieses zu genießen. Wir wünschen euch einen guten Appetit und alles Gute für die weitere Schwangerschaft!

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