Startseite Schwangerschaft Schwangerschaftskalender 19. SSW – In der 19. Schwangerschaftswoche sind deutliche Schlaf- und Wachzeiten des Babys nachweisbar

19. SSW – In der 19. Schwangerschaftswoche sind deutliche Schlaf- und Wachzeiten des Babys nachweisbar

19. SSW - Schwangerschaftswoche

Häufig steht in der 19. Schwangerschaftswoche (18+0 bis 18+6) die nächste große Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall an. In dieser prüft der Frauenarzt unter anderem, ob alle Organe richtig angelegt sind und ob sich euer Baby altersgemäß entwickelt.

Zudem wird die Fruchtwassermenge sowie die Lage der Gebärmutter und die Struktur der Plazenta kontrolliert. Spätestens im Zuge dieser Untersuchung erfahrt ihr auch endlich das Geschlecht eures kleinen Wunders.

In diesem Artikel informieren wir euch, was noch alles bei der großen Vorsorgeuntersuchung kontrolliert wird und welche Entwicklungen in der 19. Schwangerschaftswoche vonstattengehen.

Das Baby in der 19. Schwangerschaftswoche

Die Lanugo-Behaarung bedeckt zusammen mit der sogenannten Käseschmiere mittlerweile den gesamten Körper eures Kindes. Somit wird die dünne Haut vor einer Austrocknung durch das Fruchtwasser geschützt und mithilfe der Behaarung bleibt die schützende Käseschmiere besser an der Haut des Kindes haften. Sobald die Entwicklung und Reifung eures Babys komplett abgeschlossen ist, fallen die feinen Härchen ab und die schützende Käseschmiere bildet sich beinahe vollständig zurück.

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Auch auf dem Kopf beginnen sich nun ganz langsam die ersten Haare zu bilden. Einige Babys kommen sogar mit einer richtigen Mähne auf die Welt, doch in den meisten Fällen fällt die Kopfbehaarung nach der Geburt erst einmal wieder aus, bevor sich in den ersten Lebensmonaten neue Haare bilden. Dabei kommt es häufig vor, dass die Haare eine andere Farbe sowie Beschaffenheit annehmen, als es direkt nach der Entbindung der Fall war.


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Mittlerweile erscheint auch die Haut des Ungeborenen nicht mehr so dünn und undurchsichtig, denn es hat sich eine Fettschicht unter der zarten Babyhaut gebildet. Zudem entstehen in dieser Schwangerschaftswoche bereits die Zahnleisten eures Babys.

Und auch die Feinarbeit der kindlichen Organe geht in dieser Woche weiter und die einzelnen Gehirnregionen beginnen damit, sich auszudifferenzieren. Milz und Leber haben ihre wichtige Arbeit bereits aufgenommen und neben der Gallenflüssigkeit werden fleißig weiße Blutkörperchen produziert. Dies ist unter anderem für die Bildung des Immunsystems äußerst wichtig.

Der gesamte Verdauungstrakt eures Kindes wird durch das Schlucken und Ausscheiden von Fruchtwasser trainiert. Durch die kleinen Schlucke Fruchtwasser gelangen unter anderem Eiweiße, Zucker, Hautzellen, kleine Härchen, Natrium sowie Kalium in den Darmtrakt.

Diese Stoffwechselprodukte lagern sich daraufhin im Darm ab und werden nach der Entbindung als das bekannte schwarze Kindspech, welches auch unter dem Namen Mekonium bekannt ist, ausgeschieden.

Mekonium ist der erste Stuhlgang eures Babys, der in etwa 12 bis 48 Stunden nach der Entbindung in der Windel zu finden ist. Sollte das Kindspech spätestens vier Tage nach der Geburt noch nicht ausgeschieden worden sein, können gesundheitliche Probleme auftreten, die durch einen Arzt abgeklärt werden müssen.

Liegt eine Übertragung des Entbindungstermins vor oder auch bei einer langen und anstrengenden Geburt kann das Kindespech bereits im Mutterleib abgesondert werden. Ist dies der Fall, hat das Fruchtwasser eine grünliche und trübe Verfärbung. Auch bei einer Stresssituation für das Kind, die unter anderem durch eine mütterliche oder kindliche Krankheit ausgelöst wird, kann der Stuhlgang in das Fruchtwasser gelangen.

In dieser Schwangerschaftswoche bilden sich die Sinne eures Babys weiter aus und eure Stimme sowie sanfte Berührungen auf den Babybauch wirken sich positiv und beruhigend aus. Das Gehör funktioniert immer besser und Geräusche von außen können nun vermehrt wahrgenommen werden.

Dies hat jedoch nicht nur mit den Ohren zu tun, sondern auch damit, dass sich die Nervenverbindungen im Gehirn immer weiter miteinander vernetzen. Zudem wird der Tastsinn kräftig weiter trainiert, indem häufig an die Nabelschnur gefasst und diese mit den winzigen Händchen umklammert wird.

In der 19. Schwangerschaftswoche misst euer Schatz um die 18 Zentimeter (SSL) und wiegt zwischen 200 und 225 Gramm. Etwa ab der 20. SSW wird euer Baby dann nicht mehr vom Scheitel bis zum Steiß vermessen, sondern der Arzt vermisst die Gesamtlänge vom Scheitel bis zur Ferse. Ein weiterer Schritt in der spannenden Entwicklung eures Kindes.

Bitte beachten:
Sollte das Gewicht oder die Größe eures Babys von den hier angegebenen Durchschnittsgrößen abweichen, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Je weiter eure Schwangerschaft voranschreitet, umso individueller entwickelt sich euer Kind.

Das zeigt der Ultraschall in der 19. Schwangerschaftswoche

Jetzt könnt ihr euer Baby von Kopf bis Fuß betrachten, bei der nächsten Ultraschall-Untersuchung passt es unter Umständen schon nicht mehr komplett auf den Bildschirm. Auf dem Ultraschall könnt ihr unter anderem sehr gut erkennen, dass sich die Größe des Kopfes an den restlichen Körper angepasst hat und nicht mehr überdimensional groß wirkt.

Auch die Zahnleisten, welche sich zum jetzigen Zeitpunkt anlegen, könnt ihr auf dem Ultraschall erkennen. Mit etwas Glück könnt ihr sogar, sofern schon vorhanden, die Haare eures Babys auf dem Ultraschall erspähen. Diese stehen wie bei einem zerstreuten Professor strubbelig vom Kopf ab, da diese im Fruchtwasser umher schwimmen.

Große Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall

Bewegt und entwickelt sich euer Baby altersgerecht? Ist der Herzschlag normal und sind die Organe angelegt? Um diese Fragen zu klären, findet in der Regel zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche die nächste große Vorsorgeuntersuchung statt, welche außerdem eine Ultraschall-Untersuchung beinhaltet.

Bei der Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall wird der Frauenarzt unter anderem kontrollieren, ob sich euer kleines Wunder normal entwickelt und ob die kindlichen Herztöne in Ordnung sind. Zudem wird geprüft, ob alle Organe angelegt sind und der Sitz sowie die Struktur der Plazenta wird kontrolliert.

Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei einem Ultraschall um ein bildgebendes Verfahren, welches mithilfe von Schallwellen das Körperinnere sichtbar macht. Die Sonografie, wie der Ultraschall auch genannt wird, ist schmerz- und geräuschlos und birgt keine Gefahren für das Ungeborene sowie die werdende Mama.

Durch die reflektierten Schallwellen, die vom Körper wie eine Art Echo zurückgeworfen werden, entstehen kontrastreiche Bilder, die auf dem Monitor des Ultraschallgeräts angezeigt werden. So werden die Umrisse eures Babys sowie sämtliche Organe sichtbar. Für einen Laien ist es natürlich nicht einfach, etwas zu erkennen, aber euer Frauenarzt wird euch sicher anschaulich erklären, was ihr auf dem Ultraschall erkennen könnt.

Zudem besteht die Möglichkeit einen 3D- oder 4D-Ultraschall durchführen zu lassen, bei welchem ihr euer Baby dreidimensional bewundern und sogar die kindlichen Bewegungen in Echtzeit mitverfolgen könnt.

Allerdings gehören diese speziellen Ultraschalle zu den kostenpflichtigen Zusatzleistungen und müssen, anders als die normalen Ultraschall-Untersuchungen, aus eigener Tasche gezahlt werden. Der einzigartige und wirklich faszinierende Blick auf euer Baby kostet je nach Frauenarztpraxis um die 100 Euro.

Werdende Eltern haben außerdem einen Anspruch auf einen erweiterten Ultraschall, bei welchem unter anderem das Herz, der Magen, die Blase, das Kleinhirn sowie die Hirnkammern und auch die Kopfform untersucht werden. So kann festgestellt werden, ob eine Fehlbildung oder eine Chromosomenanomalie besteht.

Bei der anstehenden Untersuchung wird euer Frauenarzt zudem euer Gewicht und euren Blutdruck kontrollieren und die Lage eurer Gebärmutter sowie die Fruchtwassermenge überprüfen. Alle Ergebnisse und gemessenen Werte werden anschließend vom Frauenarzt in euren Mutterpass eingetragen.

Und endlich hat auch das Rätselraten um das Geschlecht eures Kindes ein Ende. Spätestens im Zuge der zweiten großen Ultraschall-Untersuchung wird das große Geheimnis gelüftet und ihr erfahrt, ob ihr euch über ein kleines Mädchen oder einen kleinen Jungen freuen dürft. Zudem kann jetzt sicher festgestellt werden, ob ihr vielleicht Zwillinge oder möglicherweise sogar Drillinge erwartet.

Nicht nur die äußeren Geschlechtsorgane sind mittlerweile sichtbar, auch die inneren Geschlechtsorgane haben ihre Tätigkeiten bereits aufgenommen. Bei einem Mädchen werden in der 19. SSW sage und schreibe zwischen fünf und sechs Millionen Eizellen produziert. Bis zum Geburtstermin reduziert sich die Anzahl auf etwa eine Million und neue Eizellen werden danach nicht mehr gebildet.

Und auch die Testosteron-Bildung ist bei einem Jungen bereits seit einigen Wochen im vollen Gange. Zudem ist neben dem Penis auch der Hodensack gut auf dem Ultraschall zu erkennen. Die Hoden hingegen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch im Bauchraum versteckt und werden erst kurz vor der Geburt oder sogar erst danach in den Hodensack wandern.

Tipp:
Wollt ihr euch von dem Geschlecht eures Kindes bei der Geburt überraschen lassen, müsst ihr dies eurem Frauenarzt unbedingt vor der Untersuchung mitteilen, damit sich dieser während der Untersuchung nicht verplappert und das Geheimnis ungewollt lüftet.

Die werdende Mama in der 19. Schwangerschaftswoche

Bestimmt wartet ihr schon sehnsüchtig auf die anstehende Vorsorgeuntersuchung, bei welcher ihr endlich wieder einen Blick auf euer kleines Wunder werfen könnt und ihr das Geschlecht eures Kindes erfahrt. Zudem wird euer Frauenarzt kontrollieren, ob sich euer Baby seinem Alter entsprechend entwickelt und ob eventuelle Fehlbildungen vorliegen.

Vielleicht nehmt ihr jetzt immer häufiger ein Ziehen und Zwicken im Unterleib war? Dies liegt höchstwahrscheinlich an der wachsenden Gebärmutter, die pro Woche um etwa einen Zentimeter wächst und somit eure anderen Organe einengt.

Etwa um die 20. Schwangerschaftswoche herum können auch die ersten Übungswehen, die sogenannten Braxton-Hicks-Kontraktionen, auftreten. Übungswehen dienen dem Zweck, euren Körper schon jetzt auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten und diesen zu trainieren.

Indem sich die Gebärmutter bei einer Übungswehe kurz zusammenzieht, kann euer Bauch hart werden und kurzzeitig angespannt sein. Sind die Übungswehen mit Schmerzen, Blutungen oder einem generellen Unwohlsein verbunden, solltet ihr umgehend euren Frauenarzt aufsuchen, um vorzeitige Wehen ausschließen oder rechtzeitig entgegenwirken zu können. Das Gleiche gilt, wenn die Kontraktionen regelmäßig und intensiv auftreten.

Das ist in der 19. Schwangerschaftswoche wichtig

Erste Gedanken zur Geburt machen: Die Geburt scheint noch lange entfernt, doch vor allem in der Schwangerschaft vergeht die Zeit wie im Flug. Aus diesem Grund solltet ihr bereits jetzt damit beginnen, euch die ersten Gedanken zur bevorstehenden Entbindung zu machen. Neben der Entscheidung wo ihr euer Baby auf die Welt bringen wollt, müsst ihr bei aller Aufregung auch noch entscheiden, wie ihr euch die Entbindung vorstellt. Damit ihr kurz vor der Geburt keine vorschnellen Entscheidungen treffen müsst, solltet ihr euch bereits jetzt folgende Fragen stellen:

  • Wollt ihr eine natürliche Geburt oder einen Kaiserschnitt?
  • Sollen bei der Geburt Schmerzmittel oder eine PDA verabreicht werden?
  • Welche Geburtspositionen gibt es und welche kommen überhaupt für euch infrage?
  • Welche Möglichkeiten gibt es neben einer Wassergeburt oder einer Geburt im Trockenen noch?
  • Wer soll bei der Geburt des Kindes im Kreißsaal anwesend sein?

Alle Fragen rund um das Thema Geburt besprecht ihr am besten mit eurer Hebamme oder anderen Müttern. Diese haben oft wertvolle Tipps und können euch ein bisschen der Angst sowie Aufregung nehmen.

Die 19. Schwangerschaftswoche auf einen Blick

  • Die ersten Kopfhaare beginnen zu wachsen. Diese fallen in der Regel nach der Geburt wieder aus und wachsen, unter Umständen in einer anderen Farbe und Struktur, in den ersten Lebensmonaten wieder nach.
  • Durch eine weitere Fettschicht erscheint die Haut des Babys weniger dünn und durchlässig.
  • Indem das Baby Fruchtwasser schluckt, lagern sich Stoffwechselprodukte im Darm ab, welche kurz nach der Geburt als Kindspech ausgeschieden werden.
  • Bei der 2. großen Ultraschall-Untersuchung wird das Baby im wahrsten Sinne des Wortes auf Herz und Nieren geprüft. Spätestens im Zuge dieser Untersuchung wird auch das große Geheimnis gelüftet und ihr erfahrt endlich das Geschlecht eures Kindes.
  • Durch die wachsende Gebärmutter kann es zu einem Zwicken und Ziehen im Unterleib kommen. Unter Umständen handelt es sich allerdings auch schon um die Übungswehen, die meistens zwischen der 20. und 24. Schwangerschaftswoche zum ersten Mal auftreten.
  • Das Baby misst in etwa 18 Zentimeter (SSL) und wiegt zwischen 200 und 225 Gramm.

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