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Ab wann ist der Herzschlag eures Babys sichtbar?

Schwangerschaftsfrühtest

Der Herzschlag ist Sinnbild für das Leben und steht für Gesundheit und Vitalität. Genau aus diesem Grund ist es für werdende Eltern etwas ganz besonderes, das erste Mal den Herzschlag ihres Kindes zu sehen. Dies ist wahrhaftig ein unvergesslicher und einzigartiger Moment in der Schwangerschaft und auf dem Weg zum Elternsein.

Das menschliche Herz pumpt im Laufe eines Lebens durchschnittliche etwa 2,5 Millionen Liter Blut durch den Körper und fängt damit bereits in den ersten Schwangerschaftswochen an. Durch die Herzschläge wird gewährleistet, dass alle Organe und das Gewebe kontinuierlich durchblutet werden.

Ein gesundes Herz ist in eine rechte sowie in eine linke Herzhälfte unterteilt, welche wiederum jeweils zwei Kammern besitzen: Die rechte und linke Herzkammer sowie den rechten und linken Herzvorhof.

Hier erfahrt ihr, wann das Herz eures Babys zu schlagen beginnt und ab wann der Herzschlag erkennbar ist. Außerdem informieren wir euch darüber, was alles in dieser wichtigen Zeit der Schwangerschaft passiert und worauf ihr achten solltet.

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Die ersten 5 Schwangerschaftswochen im Überblick

Die ersten Schwangerschaftswochen sind in erster Linie von unsagbarer Freude, Glücksgefühlen, Stolz und natürlich auch Aufregung geprägt. Zwar ist in den ersten Wochen noch keine körperliche Veränderung zu sehen, doch im Mutterleib läuft die Entwicklung eures Schatzes bereits auf Hochtouren.

Genau genommen seid ihr jedoch erst schwanger, wenn die Eizelle erfolgreich befruchtet wurde. Dies geschieht in etwa zwei Wochen nach dem ersten Tag eurer letzten Regelblutung.

Umso erstaunlicher ist es, dass wenn Eizelle und Samen miteinander verschmelzen, bereits das Geschlecht eures Kindes feststeht. Zu einem Zeitpunkt, an dem ihr noch nicht einmal wisst, dass ihr überhaupt schwanger seid.

Nach der erfolgreichen Befruchtung nistet sich die Eizelle in die Gebärmutter ein, wo die weitere Entwicklung eures kleinen Wunders vonstattengeht. Die Einnistung ist gegen Ende der vierten Schwangerschaftswoche erfolgreich abgeschlossen.

Zu der gleichen Zeit wird in der zukünftigen Plazenta bereits das Hormon HCG gebildet. Dieses ist spätestens neun Tage nach der Befruchtung im Blut nachweisbar und sorgt unter anderem dafür, dass die Schwangerschaft aufrechterhalten wird. Durch den Anstieg von Progesteron wird zudem die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut und erhalten und nicht wie sonst abgestoßen.

Eventuell nehmt ihr zu dieser Zeit leichte Schmierblutungen wahr, die sogenannten Einnistungsblutungen. Häufig werden die Einnistungsblutungen fälschlicherweise für die Periode gehalten, da diese in etwa zur gleichen Zeit auftreten würde.

Die typischen Schwangerschaftsbeschwerden, wie zum Beispiel Übelkeit oder sensible Brüste, habt ihr in den ersten vier Wochen meist noch nicht.

In der spannenden 5. Schwangerschaftswoche macht euer Kind einen wahren Wachstums- und Entwicklungsschub. Der Beginn der 5. Schwangerschaftswoche ist dadurch geprägt, dass sich die embryonalen Stammzellen zu spezialisierten Zellen differenzieren, welche sich wiederum zu der dreiblättrigen Keimscheibe bilden. Daraufhin formt sich das Neuralohr, aus dem zu einem späteren Zeitpunkt das Gehirn sowie das Rückenmark gebildet werden.

Neben dem Neuralohr bilden sich in der 5. Schwangerschaftswoche auch die Nieren sowie die Leber. Ein weiterer sehr wichtiger Vorgang ist, dass sich die Fruchtblase anfängt zu entwickeln. Die klare und wässrige Flüssigkeit schützt euren Schatz während der gesamten Schwangerschaft vor Stößen und lauten Geräuschen. Erst gegen Ende der 8. Schwangerschaftswoche ist die Entwicklung der Fruchtblase vollständig abgeschlossen.

Zu dieser Zeit ist euer Kind gerade einmal 2 Millimeter klein und ähnelt mit seinem Aussehen einer Kaulquappe. Doch so langsam bilden sich die Gliedmaßen heraus, aus welchen sich die Arme und Beine bilden. Auch der Darm und der Blinddarm beginnen sich zu entwickeln.

Die 5. Schwangerschaftswoche macht sich nun auch verstärkt bei der werdenden Mami bemerkbar. In dieser Zeit beginnen häufig die Schwangerschaftsbeschwerden und die Stimmung gleicht, dank des Hormonanstiegs, häufig einer Achterbahnfahrt. Viele Schwangere verspüren zudem ein Ziehen im Unterleib und sind häufig müde oder fühlen sich abgeschlagen.

Das Wunder in der 6. Schwangerschaftswoche

In der 6. Schwangerschaftswoche nimmt das Wunder des neuen Lebens weiter seinen Lauf. Das Herz eures Kindes macht in dieser Woche, beziehungsweise 22 Tage nach der Empfängnis, seinen ersten Schlag.

Das kindliche Herz schlägt anfangs zwar noch etwas zaghaft, nimmt jedoch sehr schnell an Geschwindigkeit zu. Tatsächlich ist der Herzschlag mit 120 bis 160 Schlägen pro Minute in etwa doppelt so schnell, wie das Herz der werdenden Mama. Im Laufe der Schwangerschaft normalisiert sich der Herzschlag jedoch und wird langsamer.

Das kleine Herz eures Schatzes ist in erster Linie dafür verantwortlich, Sauerstoff aus der Plazenta in den Blutkreislauf zu pumpen und dadurch die Organe zu versorgen. Bereits in diesem frühen Stadium verfügt das Herz über die zwei Herzkammern.

Ab wann der Herzschlag auf dem Ultraschall erkennbar ist

Bestimmt fragt ihr euch, ab welchem Zeitpunkt ihr das Herz auf dem Ultraschallgerät schlagen sehen könnt. In der Regel könnt ihr den Herzschlag eures Kindes zwischen der 6. und der 8. Schwangerschaftswoche auf dem Ultraschallgerät erkennen.

Falls ihr nicht sowieso schon einen Frauenarzttermin hattet, ist die 6. Schwangerschaftswoche ein geeigneter Zeitpunkt, um euren Frauenarzt aufzusuchen. Dieser wird unter anderem untersuchen, ob sich die befruchtete Eizelle erfolgreich in der Gebärmutter und nicht im Eileiter eingenistet hat und ob die Schwangerschaft sowie die Entwicklung des Kindes normal verläuft.

Zwar kann der Herzschlag des Embryos bereits gegen Ende der 6. Schwangerschaftswoche zu erkennen sein, doch auch wenn euer Frauenarzt das Herz auf dem Ultraschall noch nicht pochen sieht, braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. Spätestens in der 8. Schwangerschaftswoche ist der Herzschlag erkennbar.

Ob der Herzschlag bereits in der 6. Schwangerschaftswoche zu erkennen ist, hängt unter anderem davon ab, welche Position der Embryo in eurer Gebärmutter eingenommen hat und natürlich auch von der Qualität des Ultraschallgeräts sowie der Entwicklung des Embryos.

Was der Frauenarzt jedoch mit großer Gewissheit sehen wird, ist die Fruchthöhle, welche sich in der Gebärmutter gebildet hat, und den Dottersack. Der Dottersack ist verantwortlich für die Blutbildung und übernimmt vorerst die wichtigen Stoffwechselfunktionen.

Neben der Ultraschalluntersuchung stehen bei dem ersten Frauenarzttermin normalerweise auch eine Blutdruckmessung, eine Urinuntersuchung sowie die Ermittlung des Körpergewichts an. Zudem wird euch euer Frauenarzt über den Schwangerschaftsverlauf und das weitere Vorgehen informieren und ihr bekommt euren Mutterpass ausgehändigt.

Das passiert außerdem in der 6. Schwangerschaftswoche

Die Entwicklung des Embryos geht in der 6. Schwangerschaftswoche rasant weiter. Jetzt nimmt der Embryo eine gekrümmte Form an und die Urwirbel, welche sich später zum Skelett sowie zu Muskeln und Haut entwickeln, beginnen sich auszubilden.

Nicht nur, dass das noch schlauchförmig gebogene Herz zu schlagen beginnt, auch ist es bereits für die Blutzirkulation verantwortlich.

Die kleinen Knospen, aus welchen sich später die Gliedmaße bilden, sind jetzt schon viel besser erkennbar und am Ende des gekrümmten Rückens befindet sich die sogenannte Endknospe. Diese sieht wie ein kleines Schwänzchen aus und verschwindet in der weiteren Entwicklung vollständig.

Gleichzeitig beginnen sich die Gesichtszüge zu formen und die Stellen, an denen sich später die Augen entwickeln, deuten sich an. Allerdings sind zu diesem Zeitpunkt lediglich dunkle Punkte zu sehen, die seitlich am Kopf sitzen.

Weitere Entwicklungen in der 6. Schwangerschaftswoche:

  • Der Pulsschlag in den Blutgefäßen der Nabelschnur wird erkennbar
  • Die Mundöffnung entsteht
  • Leber, Lunge und Schilddrüse fangen an sich zu entwickeln
  • Magen und Nieren haben ihre Arbeit aufgenommen
  • Urin und Magensaft werden produziert

In der 6. Schwangerschaftswoche ist der Embryo bereits um die 4 Millimeter groß.

Wie sich die 6. Schwangerschaftswoche bei euch bemerkbar macht

Das Hormon HCG bleibt auch in der 6. Schwangerschaftswoche äußerst aktiv und signalisiert eurem Gehirn, dass weder ein Eisprung noch eine Menstruation stattfinden soll. Zudem sorgt das Östrogen dafür, dass eure Brüste noch empfindlicher werden und sich die Brustwarzen dunkler verfärben.

Progesteron und Relaxin machen euer gesamtes Gewebe weicher, um den Körper auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Die Gebärmutter wird durch den Hormonanstieg weich und elastisch, damit sich euer Baby wohlfühlt.

Ziemlich sicher werden die Schwangerschaftsbeschwerden ab der 6. Schwangerschaftswoche zunehmen. Viele Schwanger werden von Übelkeit, Erbrechen, starker Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Heißhunger oder Ekel vor Gerüchen und manchen Lebensmitteln sowie geschwollenen und sensiblen Brüsten geplagt.

Ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel lassen die lästigen Schwangerschaftsbeschwerden zum Glück wieder nach.

Darauf solltet jetzt achten

Beginnt schon jetzt mit einer ausgewogenen und vitaminreichen Ernährung. Diese sollte neben viel frischem Obst und Gemüse auch noch Ballaststoffe enthalten. Zudem ist es ganz wichtig, dass ihr in der Schwangerschaft mindestens 2,5 Liter täglich, am besten in Form von stillem Mineralwasser sowie ungesüßten Tees, zu euch nehmt.

Da sich in der 6. Schwangerschaftswoche neben dem Herzschlag auch das Skelett sowie die Nervenzellen bilden, ist die Zufuhr von Folsäure besonders wichtig. Folsäure beugt einem offenen Rücken sowie anderen Fehlbildungen vor und wird zudem für den Wachstumsprozess des Kindes benötigt.

Folsäure findet ihr unter anderem in Äpfeln, Avocados, Birnen, Erdbeeren, Spinat, Brokkoli und Karotten. Allerdings kann der Bedarf an Folsäure in den ersten Schwangerschaftsmonaten nur sehr schwer durch Lebensmittel gedeckt werden. Aus diesem Grund wird Schwangeren die Einnahme von Folsäure in Form von Nahrungsergänzungspräparaten empfohlen.

Andere Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente solltet ihr ab jetzt nur noch nach Absprache mit eurem Frauenarzt oder eurer Hebamme einnehmen, um das Wohl des Kindes nicht zu gefährden.

Fazit

In der. 6. Schwangerschaftswoche beginnt das Herz eures Kindes zu schlagen. Zwischen diesem Zeitpunkt und der 8. Schwangerschaftswoche ist das schlagende Herz dann auch auf dem Ultraschall erkennbar.

Zudem ist der Embryo bereits um die 4 Millimeter groß und hat eine gekrümmte Form angenommen, bei welcher sich bereits die Arme und Beine sowie die Augenhöhlen andeuten. Die werdenden Mamis werden sich hingegen ab der 6. Schwangerschaftswoche vermehrt mit Übelkeit sowie Müdigkeit herumschlagen müssen.

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