Startseite Schwangerschaft Schwangerschaftskalender 33. SSW – In der 33. Schwangerschaftswoche schwimmt euer Baby nicht mehr im Fruchtwasser

33. SSW – In der 33. Schwangerschaftswoche schwimmt euer Baby nicht mehr im Fruchtwasser

33. SSW - Schwangerschaftswoche

Während in der 32. SSW letzte Entwicklungsschritte der Atemwege angestanden sind, entwickelt euer Baby in der 33. SSW (32+1 – 32+7) sein eigenes Immunsystem.

33. SSW:

Beim Baby:


  • Wachsen und Zulegen
  • Es wird eng im Mamabauch
  • Deutliche Schlaf- und Wachphasen
  • Baby kratzt sich mit seinen eigenen Fingernägeln
  • Die Zähne entwickeln sich weiter
  • Das Baby kann bereits akustische Reize ausblenden
  • Baby sollte bereits in der endgültigen Geburtsposition liegen
  • Größe des Babys (SSL): rund 46 cm
  • BPD: rund 72 – 83 mm
  • Gewicht des Babys: ca. 1951 – 2161 Gramm

Bei der werdenden Mami:

  • Der 9. Schwangerschaftsmonat beginnt
  • Das Baby rutscht nun tiefer in das Becken
  • Der Bauchumfang wächst noch einmal ordentlich
  • Intensive Träume
  • Entspannung ab der 33. SSW: Massagen
  • Alles zur anstehenden Entbindung: Verfahren zur Schmerzlinderung
  • Behördenwege nach der Geburt: Veränderungsmeldung bei Arbeitslosigkeit
  • Gewichtszunahme: bis zu 16 kg

Der 9. Schwangerschaftsmonat beginnt

So viel liegt jetzt schon hinter euch! Es wird Zeit, die letzten Monate Revue passieren zu lassen!

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Was habt ihr alles schon hinter euch gebracht? An welche Momente könnt ihr euch besonders gut erinnern? Der Tag, an dem ihr eurem Partner gesagt habt, dass Nachwuchs im Anmarsch ist? Oder der große Moment, als die Familie eingeweiht wurde? War eure bisherige Schwangerschaft eher „einfach“ im Vergleich zu anderen Schwangeren? Oder habt ihr bereits viel durchgemacht? Könnt ihr euch noch an euren ersten Ultraschall erinnern? Habt ihr das Ultraschallbild noch? Habt ihr es auf Facebook gepostet? Und die ersten zaghaften Bewegungen, die ihr wahrgenommen habt? Wie war das für euch? Der Tag, an dem ihr erfahren habt, welches Geschlecht euer Kind haben wird? Der Moment, als ihr euch für einen Namen entschieden habt?


Wir wollen euch herzlich gratulieren! Vor euch liegen nun noch schnelle sieben Wochen. Sieben Wochen, die wie im Flug vergehen werden! Zugegeben: Sie werden beschwerlich sein. Aber ihr werdet trotzdem glücklich sein. Wir sind es mit euch!

Wachsen und Zulegen

Es geht eindeutig in den Endspurt. Das merkt ihr schon allein daran, dass euer Babybauch schon kugelrund ist. Das Wachstum des Babys hat sich bereits stark verlangsamt. Es wird nun nicht mehr so stark wie bisher in die Länge wachsen, solange es im Mamabauch ist. Aber es wird auch jetzt noch weiter an Gewicht zulegen. Was natürlich auch bedeutet, dass auch der Babybauch weiter zulegt.

TIPP:
Auch, wenn Schuhe binden, aufstehen oder Wäsche waschen nun so beschwerlich ist, wie nie zuvor: Denkt immer daran, dass es eurem Baby guttut, mit einem gesunden Gewicht auf die Welt zu kommen.

Es wird eng im Mamabauch

Aufgrund des Platzmangels stellt Baby ab sofort das Schwimmen ganz ein. Auch, wenn es sich gerne bewegen möchte: Es ist einfach kein Platz mehr dafür vorhanden. Baby liegt nun dicht gepresst an der Gebärmutterwand (Uteruswand).

INFO:
Wenn die Kindsbewegungen abrupt aufhören und ihr euch Sorgen macht, lasst euch vorsichtshalber trotzdem von eurem Gynäkologen untersuchen. Im Normalfall wird euch der Arzt beruhigen können. Aber sicher ist sicher.

Kindsbewegungen können nun auch schon einmal schmerzhaft sein. Vorbei die Freude über die ersten kleinen Tritte. Jetzt tritt Baby schon ganz schön doll. Manchmal erwischt es Mamas Rippen, was schon ziemlich weh tun kann. Manchmal wird der Bauch aufgrund der Bewegungen hart. Auch das ist ganz normal.

Das Baby drückt aufgrund seines Gewichts jetzt auch schon fest auf eure Blase. Das kann dazu führen, dass ihr ständig das Gefühl habt, auf die Toilette zu müssen. Die inneren Organe werden soweit verschoben, dass im Magen nur wenig Platz für Nahrung bleibt. Ab dieser Zeit essen Schwangere aus Platzmangel nur noch kleine Portionen.

TIPP:
Sollte im Magen wenig Platz zur Verfügung stehen, esst kleine, aber dafür mehrere Portionen.

Deutliche Schlaf- und Wachphasen

Die Schlaf- und Wachphasen eures Lieblings werden nun immer deutlicher. Die Augen sind während der Wachphasen geöffnet und während der Schlafphasen geschlossen. Euer Baby kann auch schon träumen. Das unterstützt die Entwicklung seines Gehirns im Mutterleib.

Der Schlaf hat sich bereits seit der 29. SSW entwickelt. Das erste, das euer Ungeborenes dabei lernt, ist der Tiefschlaf. Erst etwas später folgt der Traumschlaf, der in der Hirnrinde erzeugt wird. Diese hat sich erst etwas später gebildet.

TIPP:
Wer möchte, unterstützt die Schlafphasen des Ungeborenen mit sanfter Babymusik.

Baby kratzt sich mit seinen eigenen Fingernägeln

Dass Babys Fingernägel bereits über die Fingerkuppen reichen können, haben wir euch schon in der 32. SSW erläutert. Jetzt kann es auch einmal durch die langen Fingernägelchen passieren, dass sich Baby damit im Gesicht kratzt. Es sind schon Neugeborene mit zerkratztem Gesicht auf die Welt gekommen. Das sollte euch aber nicht erschrecken. Nachdem die Nägelchen von einer Geburtshelferin oder Säuglingsschwester gestutzt worden sind, kann das nicht mehr passieren. Und die feinen Kratzer im Gesicht verheilen relativ rasch.

Die Zähne entwickeln sich weiter

Obwohl das erste Zähnchen erst in einigen Monaten sichtbar sein wird, entwickelt sich das Gebiss bereits jetzt. Im Kiefer wird schon Zahnzement für die Milchzähnchen gebildet. Die weichen Kieferknochen werden kontinuierlich härter.

INFO:
Der erste Zahn wird normalerweise dann sichtbar, wenn euer Baby ungefähr sechs Monate alt ist. Es hat aber auch schon Fälle gegeben, wo Neugeborene mit einem leicht sichtbaren Zähnchen auf die Welt gekommen sind.

Das Baby kann bereits akustische Reize ausblenden

Mit jeder Schwangerschaftswoche nimmt die Hertzzahl der Töne, die das Ungeborene wahrnehmen kann, zu. Die ersten Töne, die es hört, sind tiefe, dumpfe Töne. Schon in der 19. SSW hört es Töne im Bereich von rund 500 Hertz. Erst einige Zeit später kann es dann auch Töne mit höheren Frequenzen wahrnehmen. Ab der 35. SSW reagiert es bereits auf Frequenzen im Bereich von 1000 bis 3000 Hertz.

Forscher konnten jedoch noch viel mehr herausfinden. Das Baby im Mamabauch kann nicht nur Reize wahrnehmen, sondern auch bereits ausblenden. Nur so kann es Informationen sinnvoll verarbeiten. Nimmt es einen gleichbleibenden Ton (z.B.: Mixer, Staubsauger, Auto) wahr, blendet sein Gehirn diesen Ton aus, um sich besser auf andere, neue Reize konzentrieren zu können.

INFO:
Wenn euer Baby auf die Welt kommt, hat es sich bereits an eure Haushaltsgeräusche gewöhnt.

Baby sollte bereits in der endgültigen Geburtsposition liegen

Tut es das noch nicht, wird es nun immer schwerer, sich zu drehen. Welche Positionen es gibt, und was ihr tun könnt, um euer Baby in die richtige Position zu bewegen, könnt ihr bei SSW 30 nachlesen.

Das Baby rutscht nun tiefer in das Becken

Ab der 33. SSW könnt ihr davon ausgehen, dass sich euer Bauch mit den ersten Senkwehen weiter nach unten bewegt. Schuld daran ist der Umstand, dass sich euer Ungeborenes nun tiefer in das Becken drückt. Ist es ganz unten angekommen, können manche Schwangere die Bewegungen ihres Babys in der Scheide wahrnehmen.

Besonders in dieser Zeit kann es sein, dass ihr den ständigen Drang nach Wasserlassen verspüren. Müsst ihr dann tatsächlich, kann das Wasserlassen auch schon schmerzen. Weitere Beschwerden in dieser Zeit sind:

  • Atembeschwerden
  • Kurzatmigkeit
  • Druck auf dem Zwerchfell
  • Druck auf der Lunge
HINWEIS:
Die Senkwehen werden von Schwangeren meist als Hartwerden des Bauches wahrgenommen. Oft gesellt sich noch ein Ziehen im Rücken dazu.

Der Bauchumfang wächst noch einmal ordentlich

Wie bereits weiter oben angesprochen, legt euer Bauchumfang aufgrund der Gewichtszunahme des Babys noch einmal ordentlich zu. Viele werdende Mamis können bereits jetzt schon nicht mehr ihre Beine sehen. Von Schuhe binden ganz zu schweigen.

Alles wird nun ein wenig beschwerlicher. Stiegen steigen oder die tägliche Hausarbeit werden zur Herausforderung.

TIPP:
Immer daran denken: Bald habt ihr es geschafft und könnt euer Kind in den Händen halten!

Intensive Träume

Auch die Mamis haben jetzt oft intensive Träume. Gerade im letzten Trimester nehmen die Träume zu. Manchmal können sie schön sein, manchmal aber auch beängstigend. All das gehört zu einer normalen Schwangerschaft dazu. Träume helfen grundsätzlich immer dem Gehirn, Situationen, Tatsachen oder Geschehnisse besser zu verarbeiten. Jetzt muss sich euer Gehirn mit der bevorstehenden Geburt und mit der Zeit nach der Geburt beschäftigen.

HINWEIS:
Beunruhigende Träume haben nichts damit zu tun, dass mit dem Baby etwas nicht stimmt.

Entspannung ab der 33. SSW: Massagen

Entspannen wird in den letzten Wochen vor der anstehenden Geburt immer schwerer. Es gibt jedoch Methoden, um euch doch die ersehnte Ruhe zu verschaffen. Versucht doch beispielsweise eine Schwangerschaftsmassage! Diese Massagen speziell für Schwangere werden von vielen Einrichtungen angeboten. Abwandlungen davon können sein:

  • Ayurveda-Massage
  • HotStone
  • InTouch
  • Shiatsu

Alles zur anstehenden Entbindung: Verfahren zur Schmerzlinderung

Wie versprochen liefern wir euch hier eine Auflistung der möglichen Verfahren zur Schmerzlinderung während der Geburt:

  • Akupunktur
  • Aromatherapie
  • Atemübungen
  • Bachblüten
  • Becken kreisen
  • Bewegen
  • Gehen
  • Homöopathie
  • Hypnose
  • Lachgas
  • Lokale Betäubung des Bereichs rund um den Damm
  • Massagen
  • Narkosemedikamente
  • Opiate als starke Schmerzmittel
  • PDA
  • Pezziball
  • Pudendusblock
  • Selbsthypnose
  • Spinalanästhesie
  • Wärmepackung
  • Wassergeburt
  • Zäpfchen oder Injektionen als leichte Schmerzmittel

Wir werden euch in den nächsten Texten ab SSW 34 mehr darüber berichten.

Behördenwege nach der Geburt: Veränderungsmeldung bei Arbeitslosigkeit

Solltet ihr euch nicht in einem aufrechten Arbeitsverhältnis befinden, müsst ihr nach der Geburt eures Kindes eine Veränderungsmitteilung bei der Arbeitsagentur machen, der ihr eine beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde und den Nachweis betreffend Elterngeld beilegt.

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