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Schwangerschaftswoche 33 – Die kindlichen Sinnesorgane bilden sich weiter aus

33. SSW - Schwangerschaftswoche

Mit der 33. Schwangerschaftswoche (32+0 bis 32+6) ist der 9. Schwangerschaftsmonat angebrochen und es sind nur noch wenige Wochen bis zum errechneten Geburtstermin. Dabei wird die verbleibende Zeit unter anderem für das Gehirnwachstum genutzt. Gewichtstechnisch wird diese Woche die magische 2 Kilo-Grenze erreicht und auch weiterhin werden wichtige Fettpölsterchen angelegt.

Was werdende Mamis bereits jetzt in ihre Kliniktasche packen und warum ein rotes Handtuch dabei nicht fehlen sollte, erfahrt ihr in diesem Artikel. Zudem informieren wir euch darüber, was in der 33. Schwangerschaftswoche noch alles auf euch und euer Baby zukommt und warum ihr bei starken sowie langanhaltenden Kopfschmerzen unverzüglich euren Frauenarzt aufsuchen solltet.

Das Baby in der 33. Schwangerschaftswoche

In der aktuellen Schwangerschaftswoche arbeitet das Gehirn eures Babys auf Hochtouren. Dabei sind die Gehirnaktivitäten in der REM-Phase, in der oft und intensiv geträumt wird, besonders hoch. Wie bei uns Erwachsenen auch ist das Gehirn des Ungeborenen in der Traumphase, wie die REM-Phase auch genannt wird, ähnlich aktiv wie im Wachzustand.

Gleichzeitig beginnen sich in der 33. SSW herum die grauen Gehirnzellen zu aktivieren. Durch das momentan stetige Gehirnwachstum wächst der Kopfumfang des Kindes allein in dieser Woche um sage und schreibe rund einen Zentimeter und beträgt somit etwa 30 Zentimeter. Eine unglaubliche Vorstellung, oder?

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Bis auf die Schädelknochen ist das Skelett eures Kindes beinahe komplett entwickelt und verknöchert, es wird lediglich von Tag zu Tag noch ein klein wenig härter. Damit jedoch das Gehirn eures Kindes auch nach der Geburt ungestört weiterwachsen kann, hat sich die Natur etwas sehr Schlaues ausgedacht. Denn die Lücken zwischen den Schädelknochen, welche auch Fontanellen genannt werden, schließen sich erst mehrere Monate nach der Geburt und die Schädelplatten bleiben im Gegensatz zu den anderen Knochen weiterhin elastisch.


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Die verschiebbaren Schädelplatten ermöglichen dem Baby, den Geburtskanal bei einer natürlichen Geburt einfacher zu passieren. Aus diesem Grund erklärt sich auch der etwas zerknautscht aussehende Kopf von Neugeborenen. Insgesamt haben Babys sechs Fontanellen, wobei sich die große Fontanelle, welche sich zentral auf dem Schädel befindet, erst mit etwa 32 Lebensmonaten vollständig schließt.

Der Kinderarzt wird die ordnungsgemäße Entwicklung sowie Schließung der Fontanellen im Zuge der Vorsorgeuntersuchungen stets genauestens kontrollieren. Insbesondere bei der U4, die in der Regel zwischen dem 3. und 4. Lebensmonat stattfindet, prüft der Kinderarzt, ob die Fontanellen zwischen den Schädelknochen noch ausreichend groß sind, damit das Gehirn sowie der Schädel problemlos wachsen können.

Gut zu wissen:
Zwar ist das Bindegewebe der Fontanellen unempfindlicher sowie robuster als viele Eltern denken, dennoch solltet ihr stets darauf achten, dass der Kopf keinen Stößen ausgesetzt wird. Streicheln oder Haare bürsten stellen allerdings keine Gefahr für euren kleinen Liebling dar.

Obwohl sich die Pupillen mittlerweile an die verschiedenen Lichtintensitäten anpassen können, gibt es in eurer Gebärmutter, außer hell und dunkel sowie einigen rötlichen Schattierungen, nicht viel Spannendes zu entdecken. Aus diesem Grund vertreibt sich euer Baby neben wohlverdienten Nickerchen die Zeit am liebsten mit dem mittlerweile aktiven sowie bewussten Spielen an der Nabelschnur oder dem Nuckeln am Daumen sowie an den Zehen.

Die 33. Schwangerschaftswoche steht außerdem ganz im Zeichen der Ausprägung der Sinnesorgane. So wird unter anderem durch das Spielen an der Nabelschnur fleißig der Tastsinn trainiert und auch das Gehör funktioniert immer besser. Daher lauscht euer Baby nicht nur eurem Herzschlag sowie eurem Magengrummeln, sondern besonders gerne eurer Stimme sowie schönen Melodien, die gedämpft durch das Fruchtwasser wahrgenommen werden. Indem das süßlich schmeckende Fruchtwasser geschluckt wird, trainiert das Ungeborene neben der Atmung gleichzeitig seinen Geschmackssinn.

Zudem könnte euer Baby theoretisch schon unterschiedliche Gerüche wahrnehmen, dies ist allerdings durch das Fehlen der Luft in eurer Gebärmutter nicht möglich und somit kann der zwar bereits vorhandene Geruchssinn erst nach der Geburt trainiert werden. Aus diesem Grund sollten Besucher des neuen Erdenbürgers auf starke Parfums sowie Deodorants verzichten, um das noch sehr feine Näschen in den ersten Lebenstagen nicht zu überstrapazieren.

Derzeit misst euer Baby rund 43 Zentimeter (SFL) und auch in der 33. Schwangerschaftswoche steht der Fett- und Muskelaufbau weiterhin im Vordergrund. Somit hat euer Baby auch in dieser Woche wieder einiges an Gewicht zugelegt und wiegt mittlerweile zwischen 1900 und 2000 Gramm. Um rechtzeitig das Geburtsgewicht zu erlangen, werden ab jetzt durchschnittlich 200 Gramm pro weiterer Schwangerschaftswoche zugelegt.

Gut zu wissen:
Die in den letzten Wochen angelegten Fettpölsterchen gewährleisten unter anderem, dass euer Baby seine Temperatur selbstständig regulieren kann und nicht frieren muss. Durch die eigenständige Wärmeregulierung ist die Körpertemperatur eures Kindes derzeit sogar um etwa ein Grad höher als eure eigene. Zum anderen dient der Babyspeck als wichtige Energiereserve für die ersten Tage nach der Geburt, bis der Milchfluss in Gang kommt. Macht euch also keine Sorgen, wenn euer Baby in den ersten Tagen nach der Geburt an Gewicht verliert. Dies ist ein ganz normaler Vorgang und spätestens nach zwei Wochen ist das Geburtsgewicht wieder erreicht.

Bitte beachten: Sollte das Gewicht oder die Größe eures Babys von den hier angegebenen Durchschnittsgrößen abweichen, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Je weiter eure Schwangerschaft voranschreitet, umso individueller entwickelt sich euer Kind.

Das zeigt der Ultraschall in der 33. Schwangerschaftswoche

Immer mehr Babys liegen in der 33. SSW mit dem Kopf nach unten in Richtung Becken und haben somit ihre Geburtsposition eingenommen. Wenn nicht, ist dies noch längst kein Grund zur Beunruhigung, denn bis zur 36. Schwangerschaftswoche hat euer kleiner Schatz noch Zeit, um sich in die richtige Position zu begeben.

Zwar können Arme und Beine noch bewegt werden, die Turnübungen eures Babys gehören allerdings der Vergangenheit an. Aufgrund des zunehmenden Platzmangels wird euer Baby jetzt die meiste Zeit in der sogenannten Fötal-Stellung, also mit angezogenen Knien, vor der Brust verschränkten Armen und den Kopf in Richtung Brust geneigt, verbringen.

Solltet ihr mit der Geburt von Zwillingen gesegnet sein, heißt das nicht automatisch, dass ihr per Kaiserschnitt entbinden müsst. Auch bei Zwillingen ist eine natürliche Geburt möglich, sofern sich beide Babys in der Geburtsposition befinden.

Die werdende Mama in der 33. Schwangerschaftswoche

Vielleicht gehört ihr zu den glücklichen Schwangeren, die sich noch immer wie das blühende Leben fühlen und bis jetzt von den meisten Schwangerschaftsproblemen verschont geblieben sind. Die Schwangerschaft verläuft bei jeder Frau ganz individuell und so fallen auch die Schwangerschaftsbeschwerden unterschiedlich aus.

Je weiter die Schwangerschaft jedoch voranschreitet, umso häufiger können Schwangerschaftsprobleme, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Sodbrennen, Schwindel, ein zu niedriger Blutdruck oder Wassereinlagerungen, auftreten. Hinzu kommt, dass werdende Mamis von Tag zu Tag unbeweglicher werden und sich zunehmend unförmiger fühlen.

Dies kann für einige Schwangere zu einer wahren Belastungsprobe werden, doch denkt immer daran, wie viel ihr und euer Körper in den letzten Wochen alles geleistet habt und auch noch leisten werdet. Ihr könnt wahrlich stolz auf euch sein und ihr werdet auch die letzten Wochen bis zur langersehnten Geburt eures kleinen Wunders meistern. Und lasst euch eins gesagt sein: ihr und eure Babykugel seht einfach hinreißend und entzückend aus!

Gegen Wassereinlagerungen, Rücken- sowie Beckenschmerzen hilft es, regelmäßig die Beine nach oben zu lagern. Auch eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2,5 Litern kann helfen, Schwindel, Sodbrennen sowie anderen schwangerschaftsbedingten Beschwerden vorzubeugen. Zudem solltet ihr euch unbedingt Ruhepausen gönnen und euch so oft es geht entspannen. Ein heißes Bad oder eine kleine Massage von eurem Partner helfen dabei schon Wunder.

Spannungskopfschmerzen, die durch die häufig verspannte Nackenmuskulatur gegen Ende der Schwangerschaft verstärkt auftreten können, sind völlig normal und können zum Beispiel mit einem Pfefferminzöl gelindert werden.

Bitte beachten:
Sollten die Kopfschmerzen sehr stark und über einen längeren Zeitraum auftreten, mit Übelkeit, einem generellen Unwohlsein oder gar Sehstörungen verbunden sein, solltet ihr euren Frauenarzt aufsuchen. Unter Umständen könnte es sich um eine Präeklampsie handeln, die unbedingt behandelt werden muss. Eine Präeklampsie tritt insbesondere bei Erstgebärenden auf und macht sich unter anderem durch Bluthochdruck sowie eine erhöhte Eiweißausscheidung im Urin bemerkbar. Nicht nur deshalb ist es äußerst wichtig, die mittlerweile alle zwei Wochen stattfindenden Vorsorgeuntersuchungen bei eurem Frauenarzt wahrzunehmen.

Das ist in der 33. Schwangerschaftswoche wichtig

Im Krankenhaus anmelden: Solltet ihr das noch nicht erledigt haben, solltet ihr euch so langsam im Krankenhaus für die Geburt anmelden. Sinn und Zweck der Anmeldung ist es, dass das Krankenhaus schon einmal eure Daten aufnehmen kann und über eventuelle Erkrankungen der Mutter oder des Babys Bescheid weiß. Zudem könnt ihr noch eure Fragen loswerden und euch über die verschiedenen Geburtsmethoden informieren.

Auch werdet ihr bei dem Anmeldegespräch in der Regel über Risiken und Nebenwirkungen einer PDA sowie anderen schmerzlindernden Methoden in Kenntnis gesetzt. Denn sobald die Wehen eingesetzt haben, ist es für die werdende Mama natürlich nicht mehr so einfach, aufmerksam zuzuhören. Übrigens bietet nicht jedes Krankenhaus eine vorherige Anmeldung an, weshalb ihr dies im Vorfeld unbedingt abklären solltet.

Kliniktasche packen: Auch, wenn es euch noch ein bisschen zu früh erscheint, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um eure Kliniktasche zu packen und diese für den Ernstfall parat zu haben. So seid ihr auch auf der sicheren Seite, sollte es euer Baby besonders eilig haben, das Licht der Welt zu erblicken. Dies gilt übrigens auch für Hausgeburten, denn kommt es während der Entbindung zu Komplikationen, müsst ihr dennoch in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Doch was gehört alles in die Kliniktasche? Wir haben euch die wichtigsten Dinge zusammengefasst, die in keiner Kliniktasche fehlen sollten:

Dokumente:

  • Mutterpass
  • Krankenversicherten-Karte
  • Geburtsurkunden der werdenden Eltern
  • Geburtsplan (falls ihr im Vorfeld einen geschrieben habt)
  • Anmeldeunterlagen vom Krankenhaus (falls diese ausgehändigt wurden)
  • Gegebenenfalls Allergiepass
  • Gegebenenfalls Einverständnis für eine PDA
  • Gegebenenfalls Eheurkunde
  • Verpflegung (um die Zeit im Kreißsaal zu überbrücken):
  • Ausreichend Wasser, Saftschorlen und/oder Smoothies
  • Müsli-Riegel oder Ähnliches
  • Traubenzucker

Für die werdende Mama:

  • Schlafanzug (zum Aufknöpfen sowie zum Stillen geeignet)
  • Bademantel
  • Mehrere bequeme Wechselklamotten (T-Shirts, Pullover, gemütliche Hosen mit Gummibund, Jogginghose, etc.)
  • Gegebenenfalls kurze Hosen
  • Jacke für draußen
  • Mehrere (am besten dunkle sowie weite) Unterhosen
  • Einwegunterhosen
  • 1 bis 2 Still-BHs (2 Nummern größer als normal)
  • 2 bis 3 Still-Tops
  • Socken (warme sowie dünne)
  • Stilleinlagen
  • Taschentücher
  • Feuchttücher
  • Weiches Klopapier
  • Große Packung saugfähiger Binden
  • Brille und/oder Kontaktlinsen sowie Kontaktlinsenbehälter und -flüssigkeit
  • Handtücher (groß und klein) sowie Waschlappen
  • Wasch-Utensilien (Zahnbürste, Zahnpasta, Gesichtscreme, Seife, Duschzeug etc.)
  • Hausschuhe
  • Gegebenenfalls Stillkissen
  • Lippenpflege
  • Salbe für Brustwarzen
  • Haargummi und Haarbürste
  • Ohropax
  • Handy und Ladekabel
  • Kopfhörer
  • Fotoapparat
  • Notizheft und Stifte
  • Buch oder andere Dinge zum Entspannen
  • Tasche für Geschenke
  • Tüte für Dreckwäsche

Für das Neugeborene im Krankenhaus:

  • 1 Baumwollmützchen
  • Windeln in Größe 1
  • 2 bis 3 Strampler und/oder Höschen in Größe 50/56
  • 2 bis 3 Hemdchen und Bodies in Größe 50/56
  • Söckchen
  • Baumwolltücher und/oder Mulltücher
  • 1 Paket Pre-Nahrung sowie ein Fläschchen (falls nicht gestillt wird)
  • Für das Neugeborene für die Heimfahrt:
  • Babyschale für das Auto
  • Socken, Langarm-Body, Strampler, Oberteil

Im Sommer: Jacke und dünne Mütze

Im Winter: Schneeanzug, warme Mütze, Strumpfhose und Handschuhe

  • Decke für das Baby
  • Windeln
  • Spucktuch
  • Gegebenenfalls Schnuller
Guter Tipp:
Packt ein rotes Handtuch oder eine rote Decke in eure Kliniktasche, um euren kleinen Schatz damit einzuwickeln. Die Farbe Rot hat euer Baby bereits in eurem Bauch kennen und lieben gelernt, denn die durchblutete Bauchdecke sorgt in der Gebärmutter für unterschiedliche Rottöne. Aus diesem Grund hat Rot eine beruhigende Wirkung auf Neugeborene und sorgt gleichzeitig für Geborgenheit.

Die 33. Schwangerschaftswoche auf einen Blick

  • Das Gehirn des Ungeborenen wächst weiterhin und die grauen Gehirnzellen werden aktiviert.
  • Das Skelett wird immer härter und verknöchert sich zunehmend.
  • Zwischen den Gehirnplatten bleiben Lücken (Fontanellen), um den Geburtsvorgang zu erleichtern und das Gehirnwachstum nach der Geburt zu gewährleisten.
  • Die kindlichen Sinnesorgane bilden sich weiter aus.
  • Es wird Zeit, sich im Krankenhaus anzumelden und vorsorglich schon einmal die Kliniktasche zu packen.
  • Das Baby misst jetzt etwa 43 Zentimeter (SFL) und wiegt zwischen 1900 und 2000 Gramm.

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