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Bin ich schwanger? Übersicht zu allen sicheren Anzeichen!

Bin ich schwanger

Bin ich schwanger oder nicht? Diese eine wichtige Frage umtreibt seit jeher Frauen auf der ganzen Welt. Dabei wünschen sich einige Frauen nichts sehnlicher als eine Schwangerschaft und ein Leben als Mutter, bei anderen Frauen hingegen sorgt allein die Vermutung schwanger zu sein bereits für Angst und Verunsicherung.

Doch gibt es erste Anzeichen, die auf eine Schwangerschaft hindeuten können? Ja, frühe Anzeichen einer Schwangerschaft gibt es durchaus und diese werden wir euch in diesem Artikel gerne vorstellen.

Bin ich schwanger oder nicht?

Ist euch in letzter Zeit häufig flau oder müsst ihr euch vielleicht sogar übergeben? Seid ihr grundlos gereizt, häufig den Tränen nah und im nächsten Moment wieder wahnsinnig glücklich? Spannen eure Brüste oder wird euer Tag von einer bleiernen Müdigkeit begleitet? Nicht nur das Ausbleiben der Periode, auch Stimmungsschwankungen & Co. können erste Anzeichen einer frühen Schwangerschaft darstellen.

Wie merke ich, ob ich schwanger bin? Sobald diese Frage im Kopf von Frauen umherschwirrt, wird der Körper oft akribisch auf erste Veränderungen hin geprüft und nach typischen Schwangerschaftssymptomen Ausschau gehalten. Sei es, weil sich Frauen unbedingt ein Baby wünschen und eine Schwangerschaft kaum erwarten können oder aber, weil letzten Monat beim Geschlechtsverkehr nicht so gut wie sonst aufgepasst wurde und nun eine ungeplante Schwangerschaft befürchtet wird.

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Klassische Anzeichen, die auf eine Schwangerschaft hindeuten können

Es gibt einige Anzeichen, die darauf hindeuten können, dass ihr euch in anderen Umständen befindet und ihr ein Baby erwartet. Die wohl bekanntesten Schwangerschaftsanzeichen sind dabei das Ausbleiben der Periode sowie die berüchtigte Morgenübelkeit. Doch diese sind bei weitem nicht die einzigen Symptome, die eine Schwangerschaft vermuten lassen.

Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen, haben wir euch typische Schwangerschaftsanzeichen auf einen Blick zusammengefasst. Dabei unterscheiden wir zwischen unsicheren, wahrscheinlichen sowie sicheren Schwangerschaftsanzeichen.

Unsichere Schwangerschaftsanzeichen:

Spannende Brüste

Viele Schwangere klagen in den ersten Wochen der Schwangerschaft über spannende und angeschwollene Brüste, die besonders empfindlich auf Berührungen und selbst auf das Tragen eines BH´s reagieren können. Die oft sehr unangenehmen Spannungen in der Brust sowie die empfindlichen Brustwarzen sind der plötzlichen Hormonveränderung sowie der Steigerung des Hormonspiegels geschuldet, die Schwangeren nicht nur in den ersten Schwangerschaftswochen zu schaffen machen.

Zudem bereiten sich eure Brüste und die Brustdrüsen bereits in der Frühschwangerschaft auf das Stillen sowie die optimale Versorgung des Neugeborenen vor. Einige Frauen nehmen zu Beginn der Schwangerschaft auch ein Kribbeln in den Brüsten wahr und außerdem können die kleinen Äderchen sichtbar hervortreten.

Im weiteren Schwangerschaftsverlauf werden die Brüste deutlich größer, schwerer sowie fester. Auch können sich im Laufe der Schwangerschaft Dehnungsstreifen auf den Brüsten bilden und die Montgomery-Drüsen beginnen damit, eine ölige Substanz abzusondern. Nach der Entbindung und durch den Einschuss der Muttermilch nimmt das Spannungsgefühl in den Brüsten wieder zu, nachdem dieses in der Regel ab der 12. SSW nachgelassen hat.

Übelkeit und Erbrechen

Diese beiden Symptome sind klassische Schwangerschaftsanzeichen und verlangen Frauen wirklich viel ab. Dabei kann Erbrechen sowie die sogenannte Morgenübelkeit leider nicht nur am Morgen, sondern den ganzen Tag über auftreten. Morgens nach dem Aufstehen kommt jedoch hinzu, dass der Magen leer und der Blutzuckerspiegel niedrig ist, was die Übelkeit häufig verschlimmert.

Die Intensität der Übelkeit ist dabei von Schwangeren zu Schwangeren unterschiedlich stark ausgeprägt. Einige Schwangere verspüren lediglich ein flaues Gefühl im Magen, anderen Frauen hingegen ist den ganzen Tag über sehr schlecht und sie müssen sich teilweise sogar übergeben.

Was genau die Schwangerschaftsübelkeit auslöst, ist noch nicht vollständig erforscht, doch steht der rasche Anstieg der Schwangerschaftshormone hCG sowie Östrogen im Verdacht. Zudem kann ein Vitamin-B-Mangel sowie Stress Übelkeit in der Frühschwangerschaft auslösen. Ab dem 2. Schwangerschaftstrimester hat der Spuk zum Glück meist ein Ende.

Ziehen und Schmerzen im Unterleib

Da die Gebärmutter im Falle einer Schwangerschaft sofort besser durchblutet wird und gleichzeitig neue Gefäße anlegt, kommt es bereits kurz nach der erfolgreichen Einnistung der Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut häufig zu einem Ziehen sowie zu Schmerzen im Unterleib.

Zudem führt die Dehnung der Mutterbänder in der Frühschwangerschaft zu Unterleibsschmerzen und auch die Muskeln sowie Venen werden stark beansprucht. Dabei wird das Ziehen im Unterleib häufig mit Menstruationsbeschwerden verglichen und manchmal auch verwechselt.

Erhöhter Harndrang

Zugegeben, häufiges Wasserlassen kann absolut nervig sein, doch es gehört zu den ersten Anzeichen einer Frühschwangerschaft und kann Auskunft darüber geben, ob ihr schwanger seid oder nicht. Dabei ist der erhöhte Harndrang in der frühen Schwangerschaft unter anderem auf die gesteigerte Progesteron- sowie Östrogen-Produktion im weiblichen Körper zurückzuführen. Die Hormone entspannen und lockern die gesamte Blasenmuskulatur und sorgen für ein elastischeres Gewebe.

Zudem wird die Nierentätigkeit durch die stärkere Durchblutung angekurbelt, was nicht selten einen erhöhten Harndrang in den ersten Schwangerschaftswochen zur Folge hat. Gegen Ende der Schwangerschaft tritt der erhöhte Harndrang erneut auf, da das Gewicht der Gebärmutter sowie das Baby verstärkt auf die Blase drücken.

Trotz des häufigen Harndrangs solltet ihr nicht den Fehler machen und eure tägliche Trinkmenge von etwa 2,5 Litern reduzieren. So beugt ihr unter anderem einer Blasenentzündung vor, die in der Schwangerschaft vermehrt auftreten kann.

Müdigkeit und Abgeschlagenheit

Ihr fühlt euch trotz ausreichend Schlaf non-stop müde, erschöpft, unausgeschlafen und abgeschlagen? Starke Müdigkeit sowie Abgeschlagenheit können durchaus erste Schwangerschaftsanzeichen darstellen, denn durch das in der Frühschwangerschaft rasch ansteigende mütterliche Hormon hCG wird der weibliche Körper regelrecht ruhiggestellt.

Hinzu kommt, dass der weibliche Körper mit Beginn der Schwangerschaft auf Hochtouren arbeiten, mehr Blut produzieren und sich erst einmal auf den veränderten Hormonspiegel sowie die vielen Stoffwechselveränderungen einstellen muss. Der Körper einer Schwangeren braucht daher sehr viel Energie und muss sich darauf vorbereiten, ein Baby zu versorgen und heranwachsen zu lassen. Ruhe und Entspannung sind deshalb in den ersten Schwangerschaftswochen enorm wichtig.

Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit

In dem einen Moment seid ihr überglücklich und nur kurze Augenblicke später könnt ihr ohne Grund in Tränen ausbrechen? Enorme Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit sowie Achterbahnfahrten der Gefühle gehören definitiv zu den ersten Schwangerschaftssymptomen hinzu und sind nicht nur ein Mythos, der Schwangeren oft nachgesagt wird. Doch woran liegt es, dass viele Schwangere so nahe am Wasser gebaut und im nächsten Moment wieder überglücklich sind?

Natürlich sind die lieben Hormone an den Stimmungsschwankungen und den ganzen emotionalen Hochs und Tiefs schuld, denn diese spielen bereits nach der erfolgreichen Befruchtung, beziehungsweise nach der Einnistung verrückt und sorgen gleichermaßen für zahlreiche (und oft grundlose) Tränen sowie den ein oder anderen Freudentanz. Zudem können schwangerschaftsbedingte Übelkeit und Müdigkeit die Reizbarkeit verstärken.

Sobald die Plazenta und nicht mehr die Eierstöcke die Hormon-Produktion vollständig übernommen hat, werden Schwangere automatisch wieder ausgeglichener und das Gefühlschaos macht erst einmal Pause. Gegen Ende der Schwangerschaft kann es durch die Hormonschwankungen sowie die Anspannung jedoch wieder häufiger zu Stimmungsschwankungen kommen.

Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel und Gerüche

Nicht selten entwickeln Frauen gleich zu Beginn der Schwangerschaft unbewusst eine starke Abneigung gegen Lebens- oder Genussmittel, die dem Ungeborenen schaden können. So entstehen wie aus dem Nichts plötzliche Aversionen gegen Alkohol, Zigaretten, Kaffee, rohes Fleisch oder rohen Fisch. Ein sehr kluger Schachzug der Natur, um den winzigen Fötus in seiner empfindlichen Entwicklungsphase vor bestimmten Nahrungsmitteln und Infektionen zu schützen.

Zum Ekel vor bestimmten Lebensmitteln gesellt sich häufig auch noch eine starke und sehr ausgeprägte Geruchsempfindlichkeit. Diese dient unter anderem dazu, für das Ungeborene gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe oder verdorbene Lebensmittel zu erkennen.

Allerdings kann sich eine Schwangerschaft auch genau andersherum andeuten, denn einige Schwangere verspüren einen regelrechten Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel und empfinden manche Gerüche plötzlich als sehr angenehm und wohlduftend.

Wahrscheinliche Schwangerschaftsanzeichen:

Farbe und Aussehen der Brustwarzen verändern sich

Nicht nur eure Brüste können sich im Falle einer Schwangerschaft verändern und reagieren häufig mit einem unangenehmen Spannungsgefühl sowie einem Ziehen. Auch das Aussehen und die Farbe der Brustwarzen verändern sich häufig.

Durch den veränderten Hormonspiegel zu Beginn der Schwangerschaft werden die Brustwarzen meist deutlich dunkler und auch die kleinen Erhebungen auf dem Brustwarzenvorhof treten oft sichtbar hervor. Dies hat übrigens den einfachen Grund, dass ein Neugeborenes die Brust der Mama schneller finden und gestillt werden kann.

Ausbleiben der Periode

Müsste es nicht schon längst wieder so weit sein? Das Ausbleiben der Periode ist ein klassisches Schwangerschaftsanzeichen und kann ein Indiz dafür sein, dass ihr euch wahrscheinlich in anderen Umständen befindet, vor allem, wenn ihr sonst einen sehr regelmäßigen Zyklus habt. Bleibt die Blutung also aus, ist es sehr gut möglich, dass die Eizelle erfolgreich befruchtet wurde und sich in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat.

Findet in dem Zyklus hingegen keine Befruchtung statt, wird die zuvor aufgebaute Gebärmutterschleimhaut mit dem Blut der Menstruation ausgeschieden. Doch nicht nur eine Schwangerschaft, auch zu viel Stress, psychische Belastungen, längere Flugreisen sowie Klimaveränderungen, bestimmte Medikamente und Hormonschwankungen können für das Ausbleiben oder Verschieben der Periode verantwortlich sein.

Erhöhte Basaltemperatur

Auch die sogenannte Basaltemperatur kann Aufschluss darüber geben, ob ihr schwanger seid oder nicht. Denn während dem weiblichen Zyklus verändert sich die Körpertemperatur durch die hormonellen Veränderungen stetig. So steigt die Basaltemperatur um den Eisprung herum an, um kurz vor Beginn der nächsten Periode wieder zu sinken. Dabei ist die Temperatur etwa einen Tag nach dem Eisprung um etwa 0,2 bis 0,6 Grad höher als sonst. Bleibt die Basaltemperatur in der zweiten Zyklushälfte und nach dem Eisprung mindestens 18 Tage erhöht, ist eine Schwangerschaft also ziemlich wahrscheinlich.

Um die Basaltemperatur exakt messen zu können, braucht ihr ein spezielles Thermometer oder ein herkömmliches Fieberthermometer. Wichtig ist dabei, dass ihr die Messung direkt nach dem Aufwachen und noch vor dem Aufstehen durchführt. Ideal ist außerdem ein vorangegangener Schlaf von mindestens 5 bis 6 Stunden. Zudem solltet ihr immer das gleiche Thermometer verwenden und die Temperatur jeden Tag an der gleichen Stelle messen. Für eine zuverlässige Messung eignen sich die Vagina oder der After besonders gut.

Einnistungsblutungen

Ob ihr schwanger seid oder nicht, könnt ihr außerdem anhand der Einnistungsblutung, die auch Nidationsblutung genannt wird, feststellen. Diese tritt auf, wenn sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat, um dort zu einem Embryo heranzureifen.

Da bei der Einnistung kleine Blutgefäße in der Gebärmutterschleimhaut beschädigt werden, kann es zwischen sieben und zwölf Tage nach der erfolgreichen Befruchtung zu einer leichten Blutung kommen. Dabei hat die Nidationsblutung, die in der Regel zwischen ein und vier Tage andauert, meist eine hellrötliche oder bräunliche Farbe und erinnert an eine Schmierblutung.

Viele Schwangere nehmen die leichte Blutung überhaupt nicht wahr, da diese häufig sehr schwach oder nur im inneren des Körpers abläuft. Andere Frauen hingegen halten die Nidationsblutung fälschlicherweise für ihre Periode, da diese etwa zur gleichen Zeit auftreten würde.

Weitere Anzeichen einer Schwangerschaft können sein:

  • Kreislaufprobleme und Schwindel
  • Veränderte Essgewohnheiten
  • Verdauungsprobleme, wie zum Beispiel Verstopfungen sowie Blähungen
  • Sodbrennen und Völlegefühl
  • Vermehrter Scheidenausfluss
  • Stärkere Durchblutung, unter anderem an den Händen und im Gesicht
  • Gesteigerte Libido oder sexuelle Unlust (beides ist durch die in der Schwangerschaft erhöhte Durchblutung möglich)
  • Herzklopfen durch das erhöhte Blutvolumen in der Schwangerschaft
  • Verstärkter Speichelfluss
  • (Bläulich) verfärbte Schamlippen sowie ein weicher Gebärmutterhals
  • Die nicht zu unterschätzende weibliche Intuition

Sichere Schwangerschaftsanzeichen sind:

  • Positiver Schwangerschaftstest durch den Frauenarzt
  • Ultraschallbild, welches die Fruchtblase sowie die Herztöne des heranreifenden Embryos zeigt
  • Das Embryo lässt sich durch die Bauchdecke ertasten

Bin ich schwanger? Viele Anzeichen treffen auf mich zu, was nun?

Selbst wenn ein oder sogar mehrere oben genannte Anzeichen bei euch zutreffen sollten und ihr das ein oder andere Symptom bei euch festgestellt habt, kann nur ein positiver Schwangerschaftstest oder ein Besuch beim Frauenarzt für absolute Klarheit sorgen.

Sobald ihr einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand haltet, wird es Zeit, einen Termin beim Frauenarzt zu vereinbaren. Dieser kann eine mögliche Schwangerschaft durch einen Blut- oder Urintest sowie eine Ultraschall-Untersuchung bestätigen und wird das weitere Vorgehen mit euch besprechen.

Gut zu wissen:
Ist euer handelsüblicher Schwangerschaftstest für zu Hause negativ ausgefallen und ihr habt dennoch das Gefühl, schwanger zu sein, solltet ihr nicht zögern und einen Frauenarzttermin vereinbaren. Es ist durchaus möglich, dass der hCG-Wert zur Zeit der Durchführung zu gering und eine Schwangerschaft deshalb noch nicht nachweisbar war.

Um falschen Ergebnissen vorzubeugen, ist es daher zu empfehlen, den Schwangerschaftstest erst nach dem Ausbleiben der Periode durchzuführen, denn dann ist das hCG in der Regel im Urin nachweisbar. Allerdings solltet ihr bei dem geringsten Verdacht einer Schwangerschaft auf Nummer sicher gehen und sofort auf Alkohol, Zigaretten, rohes Fleisch, rohen Fisch und natürlich auf Drogen jeglicher Art verzichten.

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