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Anzeichen für die Geburt: Wann geht es endlich los?

Anzeichen der Geburt

Habt Ihr gewusst, dass nach einer aktuellen Statistik nur etwa jedes 20. Kind zum geplanten Geburtstermin geboren wird? Nachdem eine Schwangerschaft vorliegt, können die Schwangerschaftswochen genau bestimmt werden. Wenn bereits die Anzeichen einer Schwangerschaft auftreten, solltet Ihr demnach einen Schwangerschaftstest machen. Bereitet euch auf das Datum der Geburt vor.

Die Geburt eines Kindes erfolgt meist später als geplant. Es gibt jedoch Optionen wie Ihr die Geburt schneller einleiten dürft. Indem Ihr die Wehen durch natürliche Mittel auslöst, habt Ihr die Option eine Geburt auszulösen. Einige Babys werden auch zu früh geboren. Damit Ihr die Geburt frühzeitig erkennt, empfiehlt es sich die Geburtsanzeichen zu kennen. Die Anzeichen einer Geburt verlaufen häufig individuell. Trotzdem gibt es Anzeichen in der Schwangerschaft, die darauf hindeuten, dass die Geburt eines Kindes kurz bevor steht. Zu den Geburtsanzeichen gehören:

  • Geburtswehen
  • Schleimpfropf Abgang
  • Blasensprung

Die Geburtswehen – Wehen erkennen

Bei den Wehen wird zwischen echten und unechten Geburtswehen unterschieden. Echte Geburtswehen äußern sich dabei durch besonders starke Schmerzen, welche von der Gebärmutter ausgelöst werden. Die echten Wehen sind in regelmäßigen Abständen. Mit dem Zunehmen der Zeit erkennt Ihr, dass die Wehen in immer kürzeren Intervallen auftreten. Üblicherweise halten die echten Wehen bis zu eine Minute an. Bei einer bereits stark vorangeschrittenen Geburt dauern die Wehen sogar 90 Sekunden.

Bei einer echten Wehe öffnet sich der Muttermund. Dadurch erreicht der Muttermund eine Breite von etwa zehn Zentimetern. Wenn die Wehen etwa alle fünf Minuten auftreten, steht eine Geburt unmittelbar bevor. Da das Empfinden von Schmerzen individuell ist, gibt es auch Frauen, die Geburtswehen nicht bemerken. Das liegt unter anderem auch daran, dass es vor den Geburtswehen zu den Vorwehen kommt. Die Vorwehen bereiten Euch auf die Geburt vor und sind ein gutes Training für die Geburt. In der Regel treten diese Wehen nur einmal täglich beziehungsweise an bestimmten Tagen im Abstand von einer Stunde auf. Im Rahmen einer Schwangerschaft treten auch Senkwehen auf.

Die Senkwehen treten am Ende der Schwangerschaft auf. Das Ziel der Senkwehen ist es den Kopf Eures Babys in das Becken zu schieben. Die Senkwehen dienen somit zur Vorbereitung für die Geburt.

Der Blasensprung – los gehts

Wenn Ihr einen Blasensprung bemerkt, handelt es sich um ein sicheres Geburtsanzeichen. Etwa jede Fünfte bekommt einen Blasensprung im Rahmen der Schwangerschaft. Der Blasensprung wird dadurch ausgelöst, dass sich die Fruchtblase öffnet. Die Fruchtblase öffnet sich als Zeichen einer bevorstehenden Geburt. In einigen Fällen platzt die Fruchtblase bevor die Wehen einsetzen. Innerhalb von einigen Stunden kommt es zum Verlust von klarer Flüssigkeit. Ihr könnt das Fruchtwasser daran erkennen, dass es Geruchlos ist.

Habt Ihr einen Blasensprung festgestellt, geschieht die Geburt innerhalb der nächsten 24 Stunden. Die Regel ist jedoch, dass es nach dem Blasensprung nur wenige Stunden dauert, bis die Geburt bevorsteht. Deshalb ist es sinnvoll, dass Ihr die Hebamme kontaktiert. Auch eine Fahrt ins Krankenhaus kann bereits nach dem Platzen von Fruchtwasser erfolgen.

Der Schleimpfropf in der Schwangerschaft – in wenigen Tagen Eltern sein

Der Schleimpfropf schützt Euer Baby vor dem Eindringen von Keimen. Deshalb befindet sich der Pfropf am Ende des Muttermunds. Steht eine Geburt kurz bevor oder es erfolgt eine Einleitung der Geburt, löst sich der Schleimpfropf. Wenn sich der Pfropf löst, muss noch nicht unmittelbar die Geburt bevorstehen. Es dauert üblicherweise noch einige Tage bis es zur Geburt kommt. In seltenen Fällen kann der Abgang des Schleimpfropfs auf eine unmittelbar bevorstehende Geburt hindeuten.

Nicht nur der Abgang des Pfropfs und die anderen genannten Anzeichen weisen auf eine Geburt hin. Viele Schwangere fühlen sich kurz vor der Geburt unwohl. Das liegt meist daran, dass die Geburt von Übelkeit eingeleitet wird. Auch Erbrechen kann, kurz bevor die Geburt beginnt, auftreten. Die Übelkeit und das Erbrechen kann auch von Durchfall begleitet werden. Aufgrund der Bewegung der Gebärmutter wird nämlich auch der Darm beeinflusst. Ist der Stuhl dann sehr weich oder flüssig, kann dies auf eine kurz bevorstehende Geburt hinweisen.

Eine Geburt kann von leichten Blutungen eingeleitet werden. Oftmals beginnen mit der Blutung auch die Wehen. Sehr selten treten starke Blutungen auf, sodass das Krankenhaus unmittelbar von der Schwangeren aufgesucht werden muss.

Eine starke Müdigkeit kann ein Hinweis auf die bevorstehende Geburt sein. Die Erschöpfung ist darauf zurückzuführen, dass sich die Hormone kurz vor der Geburt umstellen. Die Hormonelle Umstellung hat eine Auswirkung auf die Müdigkeit. Kommt es gleichzeitig zu Schmerzen im Rücken, kann dies ein Anzeichen sein, dass die Geburt kurz bevorsteht.

Kommt es zu einem Verschluss der Gebärmutter, steht die Geburt kurz bevor. Innerhalb der letzten Schwangerschaftswochen kommt es zu einer Verkürzung des Gebärmutterhalses. Das ist auch ein Anzeichen dafür, dass die Geburt immer näher rückt. Es gibt unterschiedliche Berichte von Müttern über die zuverlässige Aussage der Verkürzung des Gebärmutterhalses. Bei einigen Frauen ist es nach wenigen Tagen zur Geburt des Kindes gekommen. Andere Schwangere haben auch ein bis zwei Wochen nach der Gebärmutterhalsverkürzung noch keine weiteren Geburtsanzeichen verspürt.

Die Anzeichen einer Geburt – wann ins Krankenhaus?

Fragt Ihr Euch, ob Ihr ins Krankenhaus fahren solltet? Wenn Ihr eines der sicheren Geburtsanzeichen bei Euch feststellt, fahrt unmittelbar ins Krankenhaus. Auch wenn es sich nicht um eine bevorstehende Geburt handelt, kann im Krankenhaus geholfen werden. Bei Unsicherheit oder Angst vor der Geburt empfiehlt es sich daher zeitnah das Krankenhaus aufzusuchen.

Wer Angst hat einen Fehlalarm auszulösen, muss sich nicht Sorgen. Bevor alles für eine Geburt vorbereitet wird, kontrolliert ein Geburtshelfer den Gesundheitszustand. Steht keine Geburt bevor, dürft Ihr wieder nach Hause fahren und dort unbesorgt bleiben.

Liegen echte Wehen in unregelmäßigen Abständen vor, bleibt die Schwangere im Krankenhaus und wird auf die Geburt vorbereitet. Auch wenn Ihr die Signale einer Geburt nicht sofort erkennt, braucht Ihr Euch keine Gedanken um eine Sturzgeburt zu machen. Eine spontane Geburt geschieht sehr selten. Wenn die echten Wehen einsetzen, bleibt somit noch genug Zeit, um ins Krankenhaus zu fahren.

Denkt bei der Fahrt in das Krankenhaus an die Kliniktasche für die Geburt. Auch ein Geburtsvideo ist eine tolle Erinnerungsmöglichkeit an die Geburt des eigenen Kindes. Wenn Ihr auf die Geburt Eures Kindes perfekt vorbereitet sein wollt, empfiehlt sich die Verwendung einer Checkliste für die Schwangerschaft.

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