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30 japanische Jungennamen mit detaillierter Bedeutung & Herkunft

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Japanische Vornamen halten, im Gegensatz zu französischen, englischen, italienischen oder spanischen Vornamen, nur langsam Einzug in deutsche Kinderzimmer. Zwar kommt es vor, dass Kinder mit einem japanischen Elternteil einen in Japan verbreiteten Vornamen erhalten, doch das war bisher eine Ausnahme.

Hin und wieder werden auch Kinder mit einem japanischen Vornamen beglückt, wenn die werdenden Eltern bekennende Manga- oder Anime-Fans sind. Doch dank der schönen Bedeutungen, dem außergewöhnlichen Klang und dem generellen Trend zum Internationalen sind japanische Vornamen auch hierzulande auf dem Vormarsch.

Die zunehmende Popularität japanischer Vornamen kommt mitunter daher, dass Asien und insbesondere Japan eine besondere Magie und Anziehungskraft auf andere Länder und Kulturkreise ausüben.

So kommt es, dass das besonnene und ruhige Gemüt der Japaner, die Gastfreundschaft, eine unglaubliche und vielseitige Landschaft und allen voran der schneebedeckte Vulkan Mount Fuji Jahr für Jahr Touristen aus aller Welt faszinieren.

Doch auch einzigartige Tempel, spektakuläre Kaiserpaläste und nicht zuletzt riesige und dicht bevölkerte Großstädte, wie Tokio, Osaka oder Yokohama, ziehen Besucher magisch an. Und auch die japanischen Schriftzeichen und die Sprache an sich lassen einen staunend zurück. Denn Japan besitzt ein komplexes Schriftsystem, welches die Schriftzeichen Kanji sowie Katakana und Hiragana umfasst. Die meisten der japanischen Vornamen werden allerdings in Kanji geschrieben.

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Diese Schriftzeichen stammen ursprünglich aus China und umfassen an die 50.000 verschiedene Zeichen. Im Alltag sind jedoch lediglich um die 2000 bis maximal 3000 Schriftzeichen gebräuchlich. Damit jeder Japaner, egal mit welchem Bildungsstand, die Vornamen versteht, müssen diese auf die gängigen 2000 bis 3000 Schriftzeichen begrenzt sein.

Meist besteht ein Vorname aus zwei bildhaften Kanji-Schriftzeichen, doch auch ein oder drei Schriftzeichen sind möglich. Da ein Wort in Kanji teilweise unterschiedliche Schreibweisen aufweist, gibt es bei vielen Vornamen dementsprechend unterschiedliche Bedeutungen. Diese spielen in der japanischen Tradition und bei der Namensauswahl, neben dem Klang und der Schönheit der Schriftzeichen, eine sehr große Rolle.

Suchen Eltern in Japan einen geeigneten Vornamen für ihren Jungen aus, werden häufig Bedeutungen mit starken und positiven Eigenschaften, wie beispielsweise „ehrenhaft“, „männlich“, „stolz“ oder „intelligent“, ausgewählt. Diese Eigenschaften sind für die werdenden Eltern wünschenswert und sollen den Sohn im Laufe seines Lebens begleiten.

Dabei sind einige der japanischen Vornamen für uns Europäer schwer auszusprechen und können uns bei der Aussprache oder auch Schreibweise vor ein kleines Hindernis stellen. Aus diesem Grund haben wir euch 30 der beliebtesten japanischen Jungennamen mit ihrer Bedeutung auf einen Blick zusammengefasst und darauf geachtet, dass die Vornamen leicht auszusprechen und zu schreiben sind.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Durchstöbern der japanischen Jungennamen und hoffen, dass euch unsere Namensauswahl gefällt und vielleicht ein passender Vorname für euren Sohnemann dabei ist!

30 japanische Jungennamen mit ihrer Bedeutung

Naruto: Dieser schöne Vorname begeistert nicht nur werdende Eltern, sondern auch deren Söhne. Denn der Jungenname Naruto kann mit seiner Einzigartigkeit und seinen Bedeutungen „stark“ und „Verborgene Kraft“ überzeugen. In Japan ist der Jungenname vor allem durch die weltweit erfolgreiche und gleichnamige Manga-Reihe, in welcher der junge Ninja Naruto spannende Abenteuer erlebt und das Ziel verfolgt, der oberste Ninja seines Dorfes zu werden, populär geworden.

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Kaito: Setzt sich aus den beiden Kanji-Zeichen „Das Meer“ sowie „Der große Waagen“ zusammen und kann daher mit „Der über dem Meer schwebende“ übersetzt werden. In Japan wird der Jungenname vorwiegend in Mangas verwendet, doch Kaito ist auch mehr und mehr in japanischen Kinderzimmern zu hören. Vielleicht ja auch bald hierzulande? Uns würde das nicht im geringsten wundern.

Sho: Seid ihr auf der Suche nach einem klangvollen und gleichzeitig kurzen Jungennamen für euren Sohn? Dann ist Sho eine schöne Namensalternative. Im Gegensatz zu vielen anderen japanischen Vornamen besitzt Sho nur ein Kanji-Zeichen, welches „hochfliegen“ sowie „fliegen“ bedeutet.

Taiki: Der hübsche und besondere Vorname hat die Bedeutungen „Großes Leuchten“ sowie „Großer Glanz“ und setzt sich aus den beiden Kanji-Zeichen für „groß“ und „Der Glanz“ zusammen. Mit diesem Vornamen wird euer Sohn garantiert glänzen!

Takumi: Besitzt nur ein Kanji-Zeichen und hat mit „Der Zimmermann“ und „Der Handwerker“ eine sehr bodenständige Bedeutung. Ein sehr schöner Vorname, der in Japan verständlicherweise gerne an neugeborene Jungs vergeben wird.

Shin: Das Kanji-Zeichen für Shin heißt übersetzt „Die Realität“, „Die Wahrheit“ und „wahr“. Somit hat der hierzulande sehr außergewöhnliche Jungenname die Bedeutung „Wirklichkeit“. Und auch euer Traum ein Kind zu bekommen, wird mit der Geburt eures Sohnes Wirklichkeit!

Kazuki: Hat die Bedeutung „Ein Baum“ und lässt sich aus den beiden Kanji-Schriftzeichen für „Eins“ und „Baum“ zusammensetzen. Da Bäume nicht nur Leben darstellen, sondern unter anderem auch mit Standhaftigkeit, Kraft, aber auch Vergänglichkeit in Verbindung gebracht werden, spielen Bäume in vielen Kulturen und Bräuchen eine große Rolle. So wird beispielsweise bei der Geburt eines Menschen häufig ein Baum gepflanzt.

Takeo: Über diesen Vornamen würden sich garantiert viele Jungs freuen, denn Takeo hat die Bedeutung „Ehrenmann“ und „Held“. Ein perfekter Name für euren eigenen kleinen Helden!

Akio: Der in Japan sehr beliebte Jungenname wird aus den beiden Kanji-Schriftzeichen für „hell“ und „leuchtend“ sowie für „Ehemann“ und „Mann“ zusammengesetzt und bedeutet daher „Leuchtender Mann“. Einer der bekanntesten Namensträger ist der japanische Großunternehmer Akio Morita, der den weltweit bekannten Elektronikkonzern Sony gegründet und zum Erfolg geführt hat.

Yamato: Setzt sich aus den Kanji-Zeichen „groß“ sowie „Harmonie“ und „Frieden“ zusammen und hat daher die zauberhafte Bedeutung „Große Harmonie“. Und bestimmt zieht noch mehr Harmonie mit der Geburt eures Sohnes bei euch zu Hause ein.

Kichiro: Nicht nur die wundervolle Bedeutung „Glücklicher Sohn“ zaubert vielen japanischen Eltern ein Lächeln ins Gesicht, auch der Klang des Jungennamens ist einfach unverwechselbar. Und welche Eltern wünschen sich nicht aus tiefstem Herzen einen glücklichen und zufrieden Sohn?

Makoto: Besteht lediglich aus einem Kanji-Zeichen, welches die Bedeutungen „Die Aufrichtigkeit“ und „Die Wahrheit“ hat. Der Jungenname klingt erfrischend und außergewöhnlich zugleich!

Masuyo: „Die Welt vergrößern“ ist die Bedeutung des wunderschönen japanischen Jungennamens, der sich in Japan einer großen Beliebtheit erfreut. Eine einzigartige Namenswahl für euren Sohn, der auch eure kleine Welt bald vergrößern wird.

Masao: Fällt eure Entscheidung auf diesen schönen Vornamen, darf sich euer Sohn über die Bedeutung „Rechtschaffender Mann“ freuen, zu welchem er hoffentlich heranreifen wird. Masao setzt sich aus den Kanji-Schriftzeichen für „richtig“, „Die Gerechtigkeit“ sowie „männlich“ zusammen.

Kano: Hat die Bedeutung „Wassergott“ und wird in Japan gerne und häufig an neugeborene Jungs vergeben. Kano hat durchaus das Potenzial, sich auch hierzulande als Jungenname zu behaupten.

Riku: Bedeutet „Land“, kann aber auch mit der Zahl 6 übersetzt werden. Früher wurde der Vorname vorwiegend an Mädchen vergeben, heutzutage hat sich Riku als beliebter und oft vergebener Jungenname etabliert.

Saburo: Gehört ihr vielleicht zu den glücklichen Eltern, die bereits ihren 3. Sohn erwarten? Dann wäre Saburo von der Bedeutung her schon mal eine durchaus passende Namenswahl für euren Sohnemann. Denn der Jungenname Saburo, der auch in der Schreibweise Saburou geläufig ist, bedeutet „Dritter Sohn“.

Naoki: Der schöne Jungenname überzeugt japanische Eltern unter anderem mit seinen Bedeutungen „Ehrliche Haut“ und „ehrlich“. Wichtige Tugenden, die werdende Eltern gerne an ihren Sprössling weitergeben wollen.

Takashi: Wird mit nur einem Kanji-Schriftzeichen geschrieben und hat die Bedeutung „Respekt gegenüber den Eltern“. Seine Kinder so zu erziehen, dass diese Respekt vor den Eltern haben, wird nicht nur in Japan großgeschrieben und ist ein großer Meilenstein in der kindlichen Erziehung.

Yuuto: Ist auch in der Schreibweise Yuto verbreitet und hat die Bedeutungen „Ausdauer“, „Mensch“ sowie „Die Person“. Ein sehr schöner Jungenname, der in Japan zu den beliebtesten Vornamen gehört.

Kenta: Lässt sich aus den beiden Kanji-Zeichen, die unter anderem für „Die Gesundheit“, „gesund“, „großartig“ und „groß“ stehen, zusammensetzen. Ein schöner Vorname für euren großartigen Sohn!

Chiko: Ist nicht nur ein bekannter Gangster-Film aus dem Jahre 2008, der unter anderem von Fatih Akin produziert wurde, sondern auch ein sehr populärer japanischer Jungenname. Der klangvolle Vorname Chiko hat die Bedeutung „Pfeil“.

Daiki: „Großer Baum“ ist die Bedeutung des hierzulande sehr außergewöhnlichen Vornamens. Da für Daiki verschiedene Schreibweisen existieren, sind „Großer Glanz“ und „Großes Leuchten“ weitere Bedeutungen. Ein schöner Name für euren Sohn, der euch bestimmt ein großes Leuchten in eure Augen zaubern wird.

Isamu: Setzt sich aus einem Kanji-Schriftzeichen zusammen und hat die schönen Bedeutungen „Tapferkeit“ und „Mut“. Auf diese Bedeutungen wird euer Sohn bestimmt sehr stolz sein!

Miki: Dieser in Japan sehr beliebte Vorname erweckt fast den Eindruck, als könnte er aus dem europäischen Kulturkreis stammen. Miki stammt jedoch aus dem Japanischen und bedeutet „Baumstamm“ und „Stamm“.

Taki: Hat die außergewöhnliche Bedeutung „Wasserfall“ und ist ein Vorname, der auch hierzulande ohne Probleme auszusprechen sowie zu schreiben ist. Dennoch kann der Jungenname Taki werdende Eltern mit einem exotischen Touch überzeugen.

Yoshi: Kennt ihr die niedliche grüne Videospielfigur Yoshi, die von Nintendo ins Leben gerufen wurde und Mario bei seinen Abenteuern unterstützt? Yoshi hat die passenden Bedeutungen „Güte“ und „Glück“ und ist auch für Eltern eine Überlegung wert, die keine Spielekonsolen-Fans sind.

Sota: Hat unter anderem die Bedeutungen „plötzlich“, „reibungslos“, „großartig“ sowie „groß“ und ist in Japan erst in den letzten Jahren zunehmend populärer geworden.

Kano: Der schöne und hierzulande äußerst seltene Vorname hat die Bedeutung „Der Gott des Wassers“. Solltet ihr euch für diesen Vornamen entscheiden, wird euer Sohn vielleicht eine kleine Wasserratte. Probiert es doch einfach aus und lasst euch überraschen, sofern euch dieser Jungenname genauso gefällt wie japanischen Eltern.

Seki: Bedeutet unter anderem „erstaunlich“ und wird in Japan häufig an Jungs vergeben. Mit dem nicht minder schönen türkischen Vornamen Zeki hat der in Japan populäre Jungenname Seki allerdings nichts zu tun.

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