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Tätowieren in der Schwangerschaft – Risiken & Bedenken

Tätowieren in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist eine ganz besondere Erfahrung für die werdende Mama. Solche Erfahrungen möchte man gerne in wunderschöne Erinnerungen packen und wer Tattoos liebt, wird garantiert auf die Idee kommen, sich ein Tattoo in der Schwangerschaft stechen zu lassen.

Aber:
Sich in der Schwangerschaft tätowieren zu lassen, ist alles andere als eine gute Idee. Auch während der Stillzeit ist es nicht ratsam, sich tätowieren zu lassen, da das Risiko einer Infektion vorhanden ist und sich die Infektion durch die Muttermilch auf das Baby übertragen kann. Also lieber nach der Schwangerschaft und Stillzeit sich die besondere Erinnerung stechen lassen.

Tattoos in der Schwangerschaft – die Risiken

Mit dem Tattoo in der Schwangerschaft verhält es sich genau wie mit dem Piercing stechen lassen in der Schwangerschaft.

  • Die Gefahr einer Infektion ist gegeben und sollte einfach ausgeschlossen werden.
  • Die Tattoo-Nadeln sind sehr scharf, im schlimmsten Fall können die Schmerzen des Tätowierens bei der Schwangeren einen Schock auslösen. Zudem hat die Erfahrung gezeigt, dass die Haut der werdenden Mamas teilweise sehr schmerzempfindlich ist und dadurch das Tätowieren nicht unterschätzt werden sollte.
  • Das Tattoo stechen, bedeutet im gewissen Sinne Stress für die Mutter und folglich wirkt sich dies auch auf das Kind aus. Besonders stressige Situationen können zu einer Frühgeburt führen. Und allein aus diesem Grund sollte man den Gedanken, sich während der Schwangerschaft tätowieren zu lassen, ad acta legen.
  • Die Tinte, die beim Tätowieren verwendet wird, könnte vom Körper absorbiert werden. Da nicht bekannt ist, welche Auswirkungen die Farbe haben kann, wenn sie über den Blutkreislauf zum Kind gelangt, solltet ihr kein Risiko eingehen.

Aus den genannten Gründen werdet ihr keinen seriösen Tätowierer finden, der euch als Schwangere ein Tattoo sticht.

Tattoos in der Schwangerschaft – weitere Bedenken

Es sind nicht nur die eben aufgeführten Punkte, die als Bedenken für ein Tattoo in der Schwangerschaft genannt werden sollten.
Stimmungsschwankungen sind bei vielen schwangeren Frauen ganz normal – ist man heute noch ganz begeistert von der Idee, sich ein Tattoo in der Schwangerschaft stechen zu lassen, ist der Gedanke am nächsten Tag schon ein absolutes No-go. Zudem werden gewisse Hauptpartien in der Schwangerschaft stark gedehnt, so dass das Tattoo-Ergebnis nach dem Entbinden ein ganz anderes sein kann.
Sinnvoller ist es, sich in Geduld zu üben, die Schwangerschaft zu genießen und nach der Stillzeit und wenn die Schwangerschaftspfunde wieder gepurzelt sind, sich ein tolles Tattoo tätowieren lassen.

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