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Baby weint abends: Die besten Tipps für Eltern mit Schreibabys

Schluckauf beim Baby

Jedes Baby weint hin und wieder über den gesamten Tag verteilt. Durch Weinen und Schreien wollen Babys auf sich und ihre Bedürfnisse aufmerksam machen. Es gibt jedoch auch Babys, die vorwiegend abends sowie in der Nacht schreien und tagsüber relativ ruhig und zufrieden wirken.

Gehört ihr auch zu den Eltern, deren Schatz vermehrt in den Abend- und Nachtstunden weint und zu schreien beginnt? Dass Babys öfters weinen, wenn der Abend anbricht, ist ziemlich verbreitet und treibt so manche Eltern in die Verzweiflung.

Doch woran liegt es, dass sich Babys häufig abends lautstark und herzzerreißend beschweren? Hier erfahrt ihr alles Wichtige über die abendlichen Schreiphasen eures Babys und was ihr tun könnt, um euren weinenden Liebling zu beruhigen.

Warum weint euer Baby?

Sobald euer Baby irgendetwas auf dem Herzen hat, beginnt es höchstwahrscheinlich zu weinen oder zu schreien. Dieser oft lautstarke Protest ist in den ersten Lebensmonaten schließlich der einzige Weg, um auf sich und seine Bedürfnisse aufmerksam zu machen.

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Denn das Weinen ist nun mal die Sprache von Neugeborenen. Sie können euch nicht anders mitteilen, was ihnen in diesem Moment nicht behagt oder ob sie sich vielleicht vor etwas erschrocken haben.

Häufig sind Hunger und eine volle Windel Grund dafür, wenn Babys weinen. Doch auch wenn euer Schatz körperliche Nähe und Zuwendung braucht, friert oder schwitzt, müde und erschöpft ist, Bauchschmerzen oder Blähungen hat oder ihm schlicht und ergreifend langweilig ist, sind Tränen oft vorprogrammiert.

Neben Wachstumsschüben oder Koliken, die insbesondere in den ersten drei Monaten auftreten, können auch Krankheit oder Schmerzen Gründe für das Weinen von Babys sein.

Abendliche Schreiphasen

Es ist Abend und euer Baby ist satt, frisch gewickelt und gekuschelt wurde wie immer auch ganz viel. Eigentlich scheint alles in Ordnung zu sein, doch plötzlich beginnt euer Kind zu weinen und manchmal sogar aus Leibeskräften zu schreien.

Und so sehr ihr euch auch bemüht, euer Kind lässt sich nur schwer und manchmal auch gar nicht beruhigen. Dieses Szenario ist bestimmt vielen Eltern nur allzu geläufig. Dabei sind die Schreiphasen in der Regel durch mehrere Wellen, in denen das Weinen abwechselnd stärker wird und wieder abebbt, gekennzeichnet. Diese unruhigen und tränenreichen Phasen können zwischen zwei und drei Stunden andauern.

In einer akuten Schreiphase wird euer Baby für etwa 5 Minuten weinen und sich anschließend wieder für ein paar Minuten beruhigen lassen, bevor sich daraufhin das nächste Schreikonzert ankündigt, welches jetzt auch länger und heftiger andauern kann.

Die dritte Welle ist meist die intensivste von allen und wird durch lautes Schluchzen und Schreien begleitet. Zwar ist die Schreiphase mit der dritten Welle oft noch nicht vorbei, aber das Weinen wird jetzt so langsam weniger und ebbt immer mehr ab.

Woran es liegt, dass die Schreiphasen bei Babys oft in den Abendstunden zunehmen, ist nicht genau erforscht beziehungsweise nicht bekannt. Doch eines können wir euch versichern: Ihr steht mit dieser nervenaufreibenden Situation nicht alleine da. Wichtig ist, dass ihr euch nicht selbst unter Druck setzt oder euch gar die Schuld an den Weinattacken eures Schützlings gebt.

Macht euch bewusst, dass die abendlichen Schreiphasen im Laufe der Zeit weniger werden und letztendlich komplett aufhören. Gleichzeitig ist das Verhalten eures Babys ganz normal und bedeutet nicht, dass ihr etwas falsch macht oder euer Schatz euch gar ärgern will.

Euer Baby und auch alle Mitmenschen zweifeln garantiert nicht an, dass ihr gute und fähige Mütter seid. Jeder, der selbst Kinder hat oder Kinder im Familien- oder engen Freudenkreis hat weiß, wie schwer sich Babys in den ersten Monaten beruhigen lassen. Haben sie sich einmal in Rage geweint, hilft es leider meist nur Ruhe zu bewahren und abzuwarten.

Je gelassener ihr mit der zugegebenermaßen belastenden und definitiv nervenaufreibenden Situation umgeht, umso schneller wird sich euer Baby wieder von selbst beruhigen und mit dem Weinen aufhören.

Baby pucken

Wie ihr euer Baby bei einer abendlichen Schreiphase beruhigen könnt

Es gibt einige bewährte Ratschläge und Verhaltenstipps, mit welchen sich Babys oftmals beruhigen lassen, ganz egal was sie belastet. Ob es unter Umständen Schmerzen verursachende Koliken sind, die euren Augenstern insbesondere in den Abendstunden oder nachts zum Weinen bringen, oder euer Baby einfach nicht alleine in seinem Bettchen liegen will.

Wichtig ist, dass ihr euer Baby nicht mit zu vielen verschiedenen Tröst-Aktionen, wie zum Beispiel erneutes Wickeln oder Fiebermessen, überfordert. Dies kann dazu führen, dass sich euer Liebling noch mehr in das Weinen hineinsteigert und sich dadurch schwerer beruhigen lässt.

Wir haben nachfolgend einige Ratschläge für euch zusammengefasst, welche das Weinen eures Sprösslings hoffentlich schnell stoppen:

Ruhe bewahren: Ganz wichtig ist, dass ihr nicht in Panik verfallt oder euch unter Druck setzt, wenn euer Kind regelmäßig abends ausgiebig weint und schreit. Denn euer Baby wird spüren, dass ihr euch dabei selbst unwohl fühlt und ihr außerdem zunehmend nervöser werdet.

Die Nervosität und Verunsicherung kann sich dabei auf euer weinendes Baby übertragen, was das Schreien noch mehr verstärkt. Versucht daher gelassen zu bleiben, damit sich eure Ruhe auch auf euren kleinen Schreihals übertragen kann. Und nehmt das Weinen nicht persönlich. Nicht ihr seid es, was euren Liebling zum Weinen bringt.

Viel Körperkontakt: Lasst euer weinendes oder schreiendes Baby nie alleine. Denn Körpernähe und ganz viel Zuwendung sind vor allem in einer Schreiphase das A und O. Nehmt euer Baby, sobald es intensiv zu schreien beginnt, in euren Arm und wiegt es sanft hin und her. Am besten geht ihr währenddessen mit eurem Kind umher. Denn auch passive Bewegung wirkt sich beruhigend auf das Weinen aus.

Die Wiegeposition oder die Bauch-an-Bauch-Lage, bei der die Hände eures weinenden Babys am besten an dessen Brust aufliegen, haben sich zur Beruhigung besonders bewährt.

Wie ihr bestimmt schon festgestellt habt, kann das lange auf dem Arm tragen nach einiger Zeit jedoch ziemlich anstrengend werden. Unter anderem aus diesem Grund ist es daher empfehlenswert, über ein praktisches Tragetuch nachzudenken.

Tragetücher ermöglichen euch, euer Kind ganz nah am Körper tragen zu können und sorgen gleichzeitig für freie Hände. Zudem entlastet es eure Arme und ihr seid zumindest etwas flexibler. Und das Wichtigste ist: Euer Kind fühlt sich geborgen und kann sogar euren Herzschlag wahrnehmen.

Redet mit eurem Kind: Indem ihr leise und sanft mit eurem Kind sprecht oder ihm etwas vorsingt, kann sich euer Baby besser entspannen und fühlt sich durch die vertraute und ruhige Stimme geborgen. Auch beruhigende Laute, die Mamis sowieso intuitiv machen, wirken sich positiv auf das Kind aus und beruhigen es.

Weitere Tipps, die bei einem abendlichen Schreikonzert helfen können:

Nähe schaffen: Wenn euer Baby abends in seinem Bettchen liegt und weint, könnt ihr es beruhigen, indem ihr eure Hand auf den Bauch legt oder sanft seine Beine oder Arme festhaltet. 


Als Paar gegenseitig entlasten: Wechselt euch bei akuten Schreiphasen mit der Versorgung eures Kindes ab. In dieser Zeit kann sich der andere Part erholen und selbst neue Kräfte sammeln. Viele Mamis wollen ihr schreiendes Baby zwar nur ungern abgeben oder ihren Partner um Hilfe bitten, allerdings solltet ihr für das Wohl eures Schatzes über euren Schatten springen und euch selbst Ruhe gönnen.


Pucken: Viele Babys kommen abends besser zur Ruhe, wenn sie mit einem Tuch oder einer Decke gepuckt werden. Beim Pucken werden die Zwerge fest in ein Tuch gewickelt, was diese beruhigt und ihnen gleichzeitig die nötige Sicherheit vermittelt.


Füttern: Versucht euer Baby nochmal an die Brust anzulegen oder ihm das Fläschchen zu geben. Vielleicht ist euer Schleckermäulchen noch nicht satt und weint lediglich vor Hunger.


Frische Luft: Ein Spaziergang an der frischen Luft wirkt sich beruhigend auf euer Kind aus und sorgt auch bei euch für Entspannung und Stressabbau.


Trubel und Überstimulation vermeiden: Gerade an Tagen mit Besuch und vielen neuen Eindrücken fällt es Babys abends oft schwer, Ruhe zu finden und einzuschlafen. Zwar sind die Kinder nach einem solch anstrengenden Tag total erledigt, gleichzeitig jedoch zu aufgedreht, um sich zu entspannen.

Wenn euer Baby sehr empfindlich auf Reize, Eindrücke und Trubel reagiert, solltet ihr auf einen möglichst ruhigen und festen Tagesrhythmus achten. So kommt es seltener zu einer Überstimulation, die euer Baby weinerlich macht und in einem langanhaltenden Schreien enden kann. 


Gleichmäßige Geräusche: Gleichmäßige Geräusche wirken auf viele Babys beruhigend. Ihr könnt zum Beispiel leise eine CD oder eine spezielle App mit Meeresrauschen, Regensound oder altbewährten Schlafliedern abspielen lassen.

Auch das sogenannte weiße Rauschen trägt, indem es die bekannten Geräusche aus dem Mutterleib nachahmt, dazu bei, dass sich euer Schatz beruhigt und besser einschlafen kann.
Wenn Koliken oder Blähungen für das Weinen verantwortlich sind

Einige Babys werden, besonders in den ersten drei Monaten, von Koliken, Bauchschmerzen oder Blähungen heimgesucht. Diese sind nicht nur schmerzhaft, sondern sorgen auch dafür, dass eure Lieblinge nicht einschlafen können und häufig weinen.

Bei Bauchschmerzen & Co. haben sich unter anderem diese Hausmittel bei Babys bewährt:

Sanfte Bauchmassagen in Kombination mit einem warmen (auf keinen Fall zu heißem) Körnerkissen oder einer Wärmflasche, die auf das schmerzende Bäuchlein gelegt werden. 


Die Fliegerposition, bei welcher der Bauch des Babys auf eurem Unterarm und der Kopf in eurer Ellenbogenbeuge liegt, ist bei Blähungen und Bauchschmerzen besonders wohltuend. Für einen sicheren Halt sorgt ihr, indem ihr den Oberschenkel eures Kindes umfasst. Gleichzeitig bietet sich an, dass ihr währenddessen umherlauft, denn auch das kann Blähungen lösen.

Fazit

Die abendlichen Schreiphasen sind sowohl für eure Babys, als auch für euch sehr anstrengend und nervenaufreibend. Macht euch jedoch immer wieder bewusst, dass es sich nur um eine Phase handelt, die vorübergehen wird.

Tritt das Weinen und Schreien allerdings mit Atemnot oder Erbrechen auf, solltet ihr umgehend den Kinderarzt aufsuchen. Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn sich euer Kind anders verhält als normalerweise und ihr euch generell unsicher seid oder Bedenken habt.

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