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Erziehungsziele: Alle Ziele im Überblick – Das ist für Eltern wichtig

Erziehungsziele

Kinder sind unsere Zukunft! Ein Satz, der natürlich auch in der Erziehung eine sehr große Rolle spielt und gleichzeitig verdeutlicht, welche Verantwortung Eltern mit ihren gesetzten Erziehungszielen tragen. Doch welche Ziele in Sachen Erziehung gibt es überhaupt und was sollten Eltern beim Erreichen der Ziele berücksichtigen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erfahrt ihr in diesem Artikel. Zudem stellen wir euch die populärsten Erziehungsziele vor und wir klären auf, wie ihr diese am besten erreichen könnt. Neben den unterschiedlichen Zielen und Wertevorstellungen haben wir des Weiteren Tipps rund um das Thema Taschengeld.

Was sind Erziehungsziele?

Eine starke Persönlichkeit, Unabhängigkeit, Selbstständigkeit und Ehrgeiz – all diese Wertevorstellungen werden zu den Erziehungszielen gezählt. Doch was genau können sich Eltern unter diesem Begriff vorstellen? Durch die Erziehung haben Eltern einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Entwicklung und das Verhalten ihrer Kinder. Um dies zu erreichen, legen Eltern vorab bestimmte Ziele fest, an welchen sie sich wiederum in ihrer Erziehung orientieren können.

Mithilfe von Erziehungszielen werden ganz bewusst Norm- und Wertevorstellungen über das Ergebnis der Erziehung gesetzt und den Kindern werden Regeln und ein bestimmtes Verhalten anerzogen. Zudem geben Erziehungsziele eine Auskunft darüber, wie sich Eltern in der Erziehung verhalten und welche Werte sie den Kindern durch ihr eigenes Handeln im Alltag vermitteln.

Die gesetzten Erziehungsziele werden somit unter anderem durch die eigene Persönlichkeit der Eltern, bestimmte Umweltbedingungen sowie von der Gesellschaft beeinflusst. Neben ökonomischen und soziokulturellen Faktoren sind die Erziehungsziele außerdem von den eigenen Wünschen, Erfahrungen, Idealen und der persönlichen Sichtweise auf Dinge und Menschen abhängig.

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Neben den Eltern und der Familie im Allgemeinen haben sowohl der Kindergarten, die Kita, die Schule und die Gesellschaft einen Einfluss auf die Erziehung, wobei jedoch unterschiedliche Erziehungsziele verfolgt werden. In diesem Artikel gehen wir in erster Linie auf die elterlichen Erziehungsziele ein.

Erziehungsziele seitens der Eltern

Die Art und Weise, wie Eltern ihre Kinder erziehen und welche Erziehungsziele sie sich dafür gesetzt haben, spielt eine wesentliche Rolle in der Persönlichkeitsentwicklung und hat einen maßgeblichen Einfluss auf das weitere Leben. Zudem orientieren sich Kinder stets am Verhalten ihrer Eltern und das nicht nur im Hinblick auf das Benehmen und Handeln im Alltag, sondern auch an deren Sitten, Normen sowie Moral- und Wertevorstellungen.

Dies bedeutet wiederum, dass die Kinder das Verhalten ihrer Eltern nachahmen und auch die Meinungen und Ansichten unbewusst übernommen werden. Ihr als Eltern übernehmt somit eine Vorbildfunktion für euer Kind, weshalb ihr stets mit gutem Beispiel vorangehen solltet.

Welche Ziele gibt es in Sachen Erziehung?

Elterliche Erziehungsstile gibt es so einige: Da wären beispielsweise der autokratische, der demokratische sowie der autoritäre Erziehungsstil oder der sogenannte Laissez-faire-Stil. So unterschiedlich die Meinungen in Sachen Erziehungsstil auch auseinandergehen, sind sich Eltern, was die Erziehungsziele angeht, in vielen Fällen einig. Doch welche Ziele können in der elterlichen Erziehung überhaupt gesetzt werden? Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen, haben wir euch nachfolgend die wichtigsten und meistverbreiteten Erziehungsziele auf einen Blick zusammengestellt:

Eigene Persönlichkeit

Zu Zeiten unserer Großeltern standen vor allem Disziplin und Ordnung bei der elterlichen Erziehung an erster Stelle. In den 70er Jahren fand daraufhin ein gesellschaftlicher Wandel statt und die Eltern begannen, den antiautoritären Stil in ihrer Erziehungsweise zu verfolgen und vorzuziehen. Auch in der heutigen Zeit sind der autoritäre Stil sowie starre Regeln eher die Ausnahme bei der Erziehung von Kindern. Stattdessen steht in der Erziehung unter anderem die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder im Mittelpunkt und nimmt unter den Erziehungszielen einer der vordersten Plätze ein.

Zudem wird die freie und persönliche Entwicklung in den meisten pädagogischen Ansätzen verfolgt. Zwar sind einige Facetten der Persönlichkeit bereits von Geburt an vorhanden, doch die Erziehung wirkt sich maßgeblich auf die weitere Persönlichkeitsentwicklung der Kinder aus. Die Eltern setzen sich als vorrangiges Ziel, ihre Tochter oder ihren Sohn zu selbstständigen, verantwortungsbewussten und offenen Menschen zu erziehen, die frei ihre Meinung äußern und ihre eigenen Ziele verfolgen.

Um dies zu erreichen, müssen die Eltern ihr Kind unter anderem dabei unterstützen, seine Fähigkeiten besser einschätzen zu können. Zudem ist es wichtig, dem eigenen Kind etwas zuzutrauen, da dies nicht nur die Vertrauensbasis verbessert, sondern auch das Selbstbewusstsein nachhaltig stärkt.

Gut zu wissen:
Gebt eurem Kind verschiedene Möglichkeiten, um sich auszuprobieren und seine zum Teil schon angeborene Persönlichkeit sowie Wesenszüge weiterzuentwickeln. So könnt ihr nicht nur die Entwicklung in vielen unterschiedlichen Bereichen fördern, sondern ihr werdet frühzeitig erkennen, ob eure Tochter oder euer Sohn zum Beispiel eher sportlich, musikalisch oder künstlerisch veranlagt ist. Talente können auf diese Weise bereits im Kindergartenalter gezielt gefördert werden.

Durchsetzungsvermögen

Hin und wieder ist es wichtig, sich im Leben durchzusetzen, um seine eigenen Interessen oder Vorteile verfolgen zu können. Zudem spricht ein gesundes Maß an Durchsetzungsvermögen für das nötige Selbstbewusstsein und für innere Stärke. Nicht alle Kinder sind gleich, weshalb auch nicht jedes Kind auf dieselbe Weise seinen Willen durchsetzen will. Ermutigt euer Kind jedoch, seine Wünsche und Ansichten zu äußern und zeigt eurer Tochter oder eurem Sohn, dass es sich durchaus lohnen kann, sich für etwas einzusetzen.

Selbstständigkeit

Viele Eltern legen bei ihrem Nachwuchs heutzutage einen großen Wert auf Selbstständigkeit sowie Selbstverwirklichung. Um die Kinder jedoch zur Selbstständigkeit erziehen zu können, müssen die Eltern einen gewissen Freiraum gewährleisten. Zudem müssen die Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen, zu diesen hin und wieder auch weniger schöne Erlebnisse gehören.

Dabei ist es ganz selbstverständlich, dass Eltern ihren Kindern sofort zur Hilfe eilen, sollte etwas nicht auf Anhieb funktionieren. Damit die Kinder jedoch lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und die Eigenständigkeit gefördert wird, sollten Eltern nicht sofort nach dem ersten fehlgeschlagenen Versuch helfend einschreiten.

Dies bedeutet keinesfalls, dass den Kindern bei Schwierigkeiten nicht geholfen werden darf, sondern lediglich, dass die Aufgabe oder Tätigkeit erstmal ohne elterliche Hilfe in Angriff genommen werden sollte. So vermittelt ihr eurem Kind unter anderem, dass es sich im Notfall immer auf euch verlassen kann und ihr helfend zur Seite steht, wenn es darauf ankommt.

Gut zu wissen:
In einem gewissen Rahmen sind Regeln für die Entwicklung durchaus wichtig und sinnvoll. Sind diese jedoch zu starr und streng ausgelegt, kann das wiederum negative Auswirkungen auf die Selbstständigkeit von Kindern haben.

Sparsamkeit

Es ist wichtig, dass Kinder ein Gespür für Geld entwickeln, um zu verstehen, dass Dinge nicht umsonst und vor allem nicht selbstverständlich sind. Wer früh genug den Umgang mit Geld lernt, hat später ein geringeres Risiko, in die Schuldenfalle zu tappen. Dies wird auch von diversen Studien belegt, die sich mit dem Thema Sparsamkeit und dem frühen Umgang mit Geld beschäftigt haben. Folgende Statistik besagt sogar, dass rund 10 Prozent der zwischen 20- und 24-jährigen jungen Erwachsenen bereits einen negativen Schufa-Eintrag haben.

Um einer Verschuldung vorzubeugen, sollten Kinder somit bereits in jungen Jahren den Umgang mit Geld lernen und erkennen, was die großen und kleinen Anschaffungen im Leben kosten. Die ersten Erfahrungen mit Geld machen Kinder dabei natürlich am besten mit ihrem eigenen Taschengeld. Generell gilt: Je früher Kinder Taschengeld bekommen und den Umgang mit Geld lernen, desto besser. Indem Kinder auf etwas sparen, um sich einen Wunsch zu erfüllen, können sie frühzeitig ein Verständnis für den Wert von Geld entwickeln.

Tipps in Sachen Taschengeld

Damit Kinder überhaupt den richtigen und verantwortungsvollen Umgang mit Geld lernen können, sollten Eltern ein wöchentliches oder monatliches Taschengeld auszahlen. Doch wie viel Taschengeld ist angemessen und ab welchem Alter sollen Kinder überhaupt Taschengeld erhalten? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, haben die Jugendämter sowie das Bundesministerium für Familien eine sogenannte Taschengeld-Tabelle herausgebracht, an der sich Eltern grob orientieren können. In dieser werden für das Jahr 2020 folgende Empfehlungen gegeben:

  • Kind im Alter zwischen 4 und 5 Jahren: 50 Cent pro Woche
  • Kind im Alter zwischen 6 und 7 Jahren: 1,50 Euro bis 2 Euro pro Woche
  • Kind im Alter zwischen 8 und 9 Jahren: 2 Euro bis 3 Euro pro Woche
  • Kind im Alter zwischen 10 und 11 Jahren: 13 Euro bis 16 Euro pro Monat

Macht euch bewusst, dass das Taschengeld eine Art Einkommen für euer Kind darstellt und es im Großen und Ganzen damit machen kann, was es will. Natürlich können Eltern ihre Meinung und ihre Bedenken im Vorhinein äußern, letztendlich sollte es jedoch immer die Entscheidung des Kindes bleiben, für was das Taschengeld ausgegeben wird. Sicherlich wird es in diesem Zuge auch zu dem ein oder anderen Fehlkauf kommen, dies stellt jedoch einen wichtigen Lerneffekt für das Kind dar und zeigt ihm, dass das Ersparte nun unnötig ausgegeben wurde.

Zwar ist es wichtig, seinem eigenen Kind in Sachen Taschengeld zu vertrauen, dennoch bedeutet das nicht, dass ihr keine Tipps in Sachen Finanzen geben dürft. Es ist durchaus sinnvoll, die Tochter oder den Sohn daran zu erinnern, dass ein Teil des Taschengeldes gespart werden sollte und nicht sofort wieder ausgegeben werden muss. So lernen Kinder, dass es sich durchaus lohnt, länger auf besondere Wünsche hinzusparen und sie sich durch das Sparen gleichzeitig größere Wünsche erfüllen können.

Eine gesetzliche Regelung für das Auszahlen von Taschengeld gibt es übrigens nicht, da dies immer im Ermessen der Eltern liegt. Allerdings gibt es im BGB den sogenannten Taschengeldparagraphen (§ 110). Dieser besagt, dass ein von einem Minderjährigen geschlossener Vertrag rechtswirksam ist, sofern die getätigten Käufe von Mitteln gezahlt wurden, welche den Kindern von den Eltern zur freien Verfügung überlassen wurden. Somit soll gewährleistet werden, dass sich Minderjährige, die bis zu ihrem 18. Geburtstag lediglich beschränkt geschäftsfähig sind, auch ohne die vorherige Zustimmung der Eltern Dinge kaufen können, die sich in einem preislich angemessenen Rahmen befinden.

Bitte beachten:
Generell ist die Höhe des Taschengeldes einzig und allein Entscheidung der Eltern und sollte sich unter anderem am Einkommen orientieren. Wichtig ist allerdings, dass nicht viel weniger oder wesentlich mehr Taschengeld ausgezahlt wird, als anderen Gleichaltrigen zur Verfügung steht.

Weitere beliebte Erziehungsziele sowie Wertevorstellungen von Eltern sind unter anderem:

Verantwortungsbewusstsein: Eltern ist wichtig, dass ihr Kind Verantwortung übernehmen kann, sei es bei der Versorgung eines Haustieres, beim Mithelfen im Haushalt oder beim Aufpassen auf jüngere Geschwister.

Mitgefühl: Neben Empathie gehört auch Mitgefühl zu den wichtigsten Wertevorstellungen und Erziehungszielen überhaupt, um miteinander in einer Gesellschaft leben zu können.

Ehrlichkeit: Kinder sollten immer das Gefühl haben, offen über ihre Probleme oder Anliegen sprechen zu können. Dabei gilt die Ehrlichkeit zu sich selbst als auch zu anderen Personen gleichermaßen.

Hilfsbereitschaft: Eltern legen glücklicherweise nach wie vor viel Wert auf Hilfsbereitschaft, und zwar nicht nur innerhalb der eigenen Familie, sondern auch bei fremden Personen. Menschen in Notsituation zu helfen ist eine wichtige Eigenschaft, die für die Persönlichkeit eines Menschen spricht.

Respekt und Toleranz: Ein respektvoller und freundlicher Umgang mit anderen Personen sowie ein rücksichtsvolles sowie tolerantes Verhalten sind sehr wichtig und sollten dementsprechend von den Eltern vorgelebt werden.

Ehrgeiz: Ehrgeizig zu sein und sich Ziele zu stecken, die erreicht werden wollen, sind weitere wichtige Erziehungsziele. Um diese zu erreichen, können Eltern ihre Kinder in bestimmten Situationen dazu animieren, diszipliniert zu sein. Allerdings darf Disziplin nicht mit Verbissenheit verwechselt werden, denn der Spaß am Sport, beim Malen oder beim Spielen eines Instrumentes steht im Vordergrund.

Mut: Eltern ist wichtig, dass sich ihr Kind gewisse Sachen zutraut und somit das Selbstbewusstsein gestärkt wird. Hier darf jedoch nicht vergessen werden, dass Schüchternheit, Angst sowie Respekt in Maßen durchaus gesund sind.

Humor und Spaß am Leben: Lachen, Harmonie, Spaß und Freude am Leben sollten in der Erziehung stets an erster Stelle stehen, denn diese Erziehungsziele machen Kinder am glücklichsten.

Bei Befragungen geben Eltern auch häufig an, dass sie ihrem Kind einen gesunden und aktiven Lebensstil, Pünktlichkeit, Gewissenhaftigkeit, Ordentlichkeit, Menschenkenntnis oder Ausdauer mit auf den weiteren Lebensweg geben möchten. Andere Eltern wiederum versuchen ihrem Kind einen festen Glauben, Freude am Lesen, ein Verständnis für Politik oder ein technisches Verständnis zu vermitteln. Hier kommt es immer auch auf die eigenen Interessen sowie Wertevorstellungen der Eltern an.

Was sollten Eltern berücksichtigen, um ihre Erziehungsziele zu erreichen?

Natürlich fließen in die Entwicklung der Kinder zu einem gewissen Teil auch Erziehungsstile- oder Erziehungsziele ein, die gerade im Trend liegen und somit häufig in der Gesellschaft angewendet werden. Eltern sollten allerdings darauf achten, sich nicht nur an aktuellen Trends zu orientieren. Wichtiger ist es, dass die eigenen Wertevorstellungen an die Kinder weitergegeben werden. Zudem müsst ihr euch als Eltern bewusst sein, dass euer Kind auf euch aufschaut und euch bewundert. Ihr seid das größte Vorbild und alles, was ihr macht, wird mit Bewunderung anerkannt und spiegelt sich vor allen Dingen in der Verhaltensweise eures Kindes wider.

So speichert euer Kind zum Beispiel ab, wenn ihr euch gegen Ungerechtigkeiten auf dem Spielplatz oder im Supermarkt zur Wehr setzt. Helft ihr beispielsweise einer alten Dame über die Straße oder bietet einer schwangeren Frau euren Sitzplatz im Bus an, wird euer Kind dies aufmerksam verfolgen und euer Verhalten in der Zukunft reflektieren. Auf diese Weise könnt ihr eurem Kind nicht nur bewusst, sondern auch unbewusst mit auf den Lebensweg geben, dass Hilfsbereitschaft, Respekt und Aufmerksamkeit gegenüber Mitmenschen von größter Bedeutung ist.

Auch in Sachen Selbstwertgefühl könnt ihr einiges berücksichtigen, denn dieses kann unter anderem durch regelmäßige Anerkennung und Zuspruch eurem Kind gegenüber nachhaltig gestärkt und verbessert werden. In diesem Zuge ist es auch enorm wichtig, euer Kind ernst zu nehmen, ihm das Gefühl von Respekt zu vermitteln und stets ein offenes Ohr für dessen Probleme oder Anliegen zu haben.

Das A und O in der Erziehung ist Vertrauen, denn dieses stärkt die Eltern-Kind-Beziehung nachhaltig und wirkt sich positiv auf das Selbstwertgefühl sowie die gesamte Persönlichkeitsentwicklung aus. Gleichzeitig macht es euer Kind nicht nur stolz, sondern auch mutiger und es traut sich im Alltag mehr zu. Durch euer entgegengebrachtes Vertrauen kann euer Kind zudem selbstbewusster eigene Entscheidungen treffen und es werden wichtige Freiräume geschaffen, welche wiederum essenziell für die weitere Entwicklung sind. Dies sind nur einige Gründe, warum ihr eurem Kind häufig mitteilen solltet: „Ich vertraue und stehe hinter dir!“

Bitte beachten:
Zugegeben, es gibt Situationen, in denen Eltern sich über ihr Kind amüsieren müssen. Gemeinsam über eine Sache zu lachen, ist natürlich auch mehr als in Ordnung, achtet jedoch unbedingt darauf, dass ihr euer Kind nie auslacht oder es gar verspottet, sollte es etwas falsch gemacht haben. Kinder machen Fehler und müssen diese auch machen, um sich entwickeln und lernen zu können.

Motivation in Sachen selbstständiges Lernen

Viele Eltern wollen ihre Kinder dazu motivieren, selbstständig zu lernen und gesteckte Ziele aus eigenem Antrieb zu erreichen. Um euer Kind zum selbstständigen Lernen zu motivieren, solltet ihr in erster Linie nicht an Lob sparen. Lobt euer Kind nicht nur für Sachen, die es gut gemacht hat, sondern vor allem dafür, dass es überhaupt erst versucht hat, etwas zu erreichen. Statt vorrangig das Ergebnis zu loben, solltet ihr also lieber den Weg zum Ziel loben. Traut eurem Kind außerdem etwas zu, denn dies steigert zum einen die Motivation und zum anderen erhöht es das Selbstvertrauen sowie die Selbstständigkeit.

Zusammenfassung

Zu den populärsten Erziehungszielen von Eltern in Deutschland gehören mitunter eine starke Persönlichkeit, Durchsetzungsvermögen, Höflichkeit, Ehrlichkeit, Sparsamkeit, Selbstständigkeit sowie Toleranz. Indem Eltern ihre eigenen Werte an ihren Nachwuchs vermitteln und vor allem im Alltag vorleben, können die gesetzten Erziehungsziele besser berücksichtigt und erreicht werden.

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