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Online-Games: Sollten Eltern ihren Kindern Fortnite und Co. komplett verbieten?

Kinder Onlime Games

Sobald die Meldung eines Amoklaufs in den Medien die Runde macht, entflammt die Diskussion um Ballerspiele wieder. Vor allem geht es dann um Kinder sowie Jugendliche und die Frage danach, wie viel Einfluss diese Onlinespiele auf den Alltag der Kids haben. Sollten diese Games, in denen Gewalt vorkommt, komplett verboten werden? Im folgenden Artikel beleuchten wir aktuelle Expertenmeinungen dazu und blicken darauf, wie ihr als Eltern am besten damit umgeht.

Online-Games: Was sind Ballerspiele?

Zu den beliebtesten Videospielen in den letzten Jahren gehören sogenannte Battle-Royal-Spiele. Das Angebot ist riesig in diesem Genre. Zu den beliebtesten Spielen gehören PlayerUnknown's Battleground (PUBG), Forza Horizon 4, Apex Legends und natürlich Fortnite.

Diesen sogenannten Battle-Royal-Modus gibt es in der Regel in Shooter-Spielen. In der Ausgangssituation spielen 60 bis 100 Spieler alleine oder im Team gegeneinander. Ziel ist es, alle Gegner auszuschalten und als alleiniger Sieger (oder im Team) das Spiel zu gewinnen. Zusätzlich eliminiert das Game selbst seine Spieler, beispielsweise durch einen Sturm oder eine Gaswolke. Wer eliminiert wurde, scheidet aus dem Spiel aus.

Als Ursprung für diese Spiele gilt der japanische Roman „Battle Royale“. In dem fiktiven Japan der Zukunft veranstaltet der Staat tödliche Spiele, bei denen Schüler gegeneinander antreten müssen. Ein ähnliches Prinzip hatte die Spielfilmserie „Die Tribute von Panem“. Auf diesem Prinzip wurden die Minecraft-Spiele entwickelt. Einen Einblick in den ersten Teil des Films gibt das folgende Video:

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Was fasziniert Kinder und Jugendliche an Shooterspielen?

In sehr vielen Computer- und Videospielen sind Gewaltinhalte häufig zu finden. Je nach Spiel sind sie sehr unterschiedlich – von moderaten, witzigen oder kindgerechten Formen bis hin zu blutigen Horrorszenen oder realistischen Kriegsschauplätzen. Was ist dennoch an diesen Shooterspielen so faszinierend?

  • Herrschaft, Macht und Kontrolle
    In vielen Computerspielen entwickeln die Spieler eine gewisse Macht und kontrollieren die Handlungen. Sind Jugendliche im normalen Alltag verunsichert oder ängstlich, werden diese Selbstzweifel in dem Spiel kompensiert.
  • Bewältigung von Emotionen
    Spieler bewältigen symbolisch die Angst, indem sie bewusst die Spannung der fiktiven Bedrohung in einer sicheren Situation aushalten.
  • Spannung
    Durch die auftretende Gewalt vertieft sich der Spieler in das Spiel. Seine virtuelle Existenz ist gefährdet und jede Kraft muss aufgewendet werden, um das zu verhindern.
  • Aufhebung vom Empathie
    In dem fest gelegten Regelsystem von Shooterspielen ist keine Empathie gefragt, sondern nur ein taktisches Verhalten. Die Spielmoral trennt nur nach Schwarz und Weiß. Das virtuelle Gegenüber wird dabei nur als Objekt betrachtet.
  • Mediale Vorbilder
    Die virtuelle Gewalt wird von Helden durchgeführt, mit dem sich die Spieler identifizieren. Eigene Fantasien von Kontrolle und Macht werden hineinprojiziert.
  • Gesellschaftliche Vorbilder
    In der Gesellschaft wird Gewalt verachtet. Durch diese Gewaltspiele können sich Jugendliche gesellschaftlich abgrenzen.

Minimum für Shooterspiele – nicht unter 12 Jahren

Jeder Anbieter muss seine Unterhaltungssoftware mit der Alterseinstufung der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) kennzeichnen. Nach dem Jugendschutzgesetz (JuSchG) muss das Alterskennzeichen beantragt werden, das nach einem Standard-Prüfverfahren erteilt wird. Wir zeigen euch, was die verschiedenen Alterskennzeichen bedeuten:

Freigegeben ohne Altersbeschränkung:
Bei einer Freigabe ohne Altersbeschränkung bestehen für Kinder und Jugendliche keinerlei Beeinträchtigungen. Gewaltdarstellungen und Angstszenen gibt es hier nicht, stattdessen dominieren farbenfrohe Grafiken und ruhige Szenen das Spiel. Hierunter fallen meist Geschicklichkeits-, Sport- und Gesellschaftsspiele.

Freigegeben ab 6 Jahren:
Obwohl diese Spiele als familienfreundlich bezeichnet werden, sind sie deutlich spannender und beinhalten auch Wettkampfsituationen. Die Akteure stammen aus Comics oder Trickfilmen und stellen eine Fantasiewelt dar. Szenen, die Kinder überfordern oder sie im Alltag wiederfinden können, werden kategorisch ausgeschlossen.

Freigegeben ab 12 Jahren:
Die Spiele finden in futuristischen, historischen und märchenhaft-mystischen Welten statt. Gewalt- und Kampfszenen sind in den Spielszenen enthalten, unterscheiden aber klar zwischen realer Welt und Spielwelt. Die Spieler sollten mit Handlungsdruck, Spannung, Herausforderungen und logischem Denken zurechtkommen. Es sind meist Strategie- und Arcadespiele sowie Rollenspiele, gelegentlich einige militärische Simulationen.

Freigegeben ab 16 Jahren:
In diesen Spielen sind häufig militärische Missionen, Gewalthandlungen und bewaffnete Kämpferfiguren zu finden. Teamfähigkeit, taktisches und strategisches Denken führen meist zu dem Spielziel. Die Gewaltszenen sind deutlich als Spielsituation erkennbar und somit wird keine sozialschädigende Botschaft vermittelt.

Keine Jugendfreigabe:
Diese Spiele werden für Minderjährige als schädigend gewertet. Gewaltbeherrschte Spielaufgaben dominieren die Spiele und eine Distanz zum Spielaufbau ist schwierig. Selbst Szenen, in den Selbstjustiz ein bewährtes Mittel ist, sind in diesen Spielen enthalten. Dazu gehören beispielsweise Open-World-Games, Action-Adventures und Ego-Shooter.

Welche Altersbegrenzung gibt es bei Online-Games?

Bei Online-Games gibt es keine Altersbegrenzung. Diejenigen Plattformen und Anbieter, die sich auf die IARC (International Age Rating Coalition) verlassen, erhalten keine unabhängige Bewertung der Altersstufe. Die Fragen zu Spielinhalten werden direkt von den Entwicklern beantwortet.

Beispielsweise ist das kostenlose Onlinespiel „Fortnite“ mit USK 12 ausgezeichnet. Obwohl die Grafik kein Blut oder Leichen zeigt, ist dennoch Waffengewalt und das Töten anderer Spieler das einzige Mittel, um zu siegen.

Die hohe Spannung des Spiels kann besonders für jüngere Kinder unter 12 Jahren jede Menge Stress bedeuten. Besonders Grundschüler können bei solchen Spielen noch keine Distanz zu den fiktiven Inhalten aufbauen und binden sich dadurch zu stark in das Geschehen ein.

Was sagen Experten zu den Killerspielen?

Wie harmlos sind Ballerspiele? Dazu hat der Neurowissenschaftler und Psychiater Manfred Spitzer (Professor an der Universität Ulm) eine eindeutige Meinung. Diese Killerspiele wirken sich eindeutig negativ aus und führen zur Abstumpfung realer Gewalt. Die eigene Gewaltbereitschaft erhöht sich.

Natürlich weiß der Spieler, dass er am Computer sitzt und die Spiele nicht echt sind. Die Ausrede, dass es nur virtuell ist, gilt hier nicht, denn Gewalthandlungen werden hiermit antrainiert. Eine Frage, die Manfred Spitzer stellt, stimmt nachdenklich: Warum wird US-Soldaten die Tötungshemmung mit Computerspielen abgewöhnt, wenn es nicht funktionieren würde?

Zudem bezeichnet Professor Manfred Spitzer die These, dass Computerspiele die Aufmerksamkeit trainieren, nur als Mythos. Menschen mit Aufmerksamkeitsdefiziten haben überall ihre Aufmerksamkeit und die vielen visuellen Effekte der Ballerspiele erzeugen einen negativen Effekt.

Eine Studie von Psychologen, Epileptologen und Neurologen der Universität Bonn untersuchte verschiedene Probanden, die rund 15 Stunden pro Woche Ego-Shooter spielten. An der Studie nahmen Personen teil, die mit Gewaltspielen vertraut sind und Personen, die keine solchen Spiele nutzten.

Während der Studie bekamen die Testpersonen reale negative Bilder von Unfall- und Katastrophenopfern zu sehen. Eine Reaktion der Hirnregion Amygdala, die für die Verarbeitung negativer Emotionen beteiligt ist, zeigte hier Unterschiede. Eine deutliche geringere Reaktion war bei den Gewaltspielnutzern zu beobachten. Laut Dr. Montag liefert die Studie einen Hinweis, dass Gewaltspiele die Ursache für unterschiedliche Verarbeitung von Informationen im Gehirn sind. Diejenigen, die öfter Ego-Shooter-Spiele nutzten, entwickeln eine geringere Emotionsregulierung nicht nur bei den Spielen, sondern auch bei den realen Bildern. Dies sei problematisch und erfordere mehr Studien zu diesem Thema.

Hinweis: Die Probanden hatten ein Alter von 20 bis 30 Jahren. Wenn sich diese Ballerspiele bei häufigem Gebrauch negativ auf Erwachsene auswirken, wie stark ist die Beeinträchtigung von Kindern? Nach diesen Expertenaussagen beeinflussen möglicherweise Games, in denen häufig Gewalt vorkommt, die kindliche Entwicklung.

Welche Auswirkungen Videospiele auf das Gehirn haben, zeigt das folgende Video:

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Die übliche Frage: Warum die anderen und ich nicht?

Am Beispiel des Spiels Fortnite zeigt sich, dass auch schon Kindergartenkinder und Grundschüler von diesem Spiel wissen und es unbedingt spielen wollen. Bei einem Verbot von euch bekommt so mancher Papa oder manche Mama die Frage gestellt: Warum darf ich es nicht spielen, mein bester Freund spielt es doch auch? Klare Antwort: Für euer Kind gelten auch eure Regeln und nicht die Regeln der Eltern des Freundes!

Auch wenn es schwierig ist, am besten nicht nachgeben! Denn Kinder müssen schon früh erkennen, dass sie nicht alles erhalten können. Manch ein Elternteil sieht das eventuell als Kampf – es ist aber einer, der sich langfristig lohnt. Was andere Eltern ihren Kindern erlauben, ist nicht relevant – es ist euer Kind. Zeigt ihm, dass es jenseits von Videospielen und sozialen Netzwerken noch andere Möglichkeiten gibt. Setzt Grenzen und vermittelt ihm Werte wie Respekt, Teilen und Rücksicht. Wenn jeder Wunsch der Kinder erfüllt wird, fehlt ihnen vielleicht der nötige Biss für das echte Leben und ihr erzieht sie zu Materialisten und Egoisten. Direkte Verbote bringen oft nichts. Verbringen eure Kinder Zeit bei Freunden, die diese Spiele nutzen dürfen, spielen sie halt dort.

Erklärt euren Kindern, warum sie das Game nicht spielen sollten und zeigt ihnen Alternativen. Aufbau- und Strategiespiele, bei denen Dörfer, Städte oder Königreiche errichtet werden, können genauso spannend sein. Für kleinere Kinder bieten sich Lern- und Suchspiele an. Im Grundschulalter machen bestimmt Jump and Run Games, Mah-Jongg, Puzzles oder Renn- und Sportspiele Spaß.

Welche weiteren Risiken gibt es noch bei Online-Games?

Neben der Waffengewalt in Spielen wie Fortnite gibt es noch andere Risiken. Anhand dieses Spiels zeigen wir euch, dass so ein kostenloses Spiel auch für größere Kosten sorgen kann. In jeder Runde starten die Spieler bei Fortnite mit anderen Avataren. Individuelle Skins können mit V-Bucks gekauft werden und die kosten echtes Geld. Zu den Skins zählen optische Erweiterungen für die Spielfigur, Gesten, Tänze, Moves oder Battle-Pässe. Habt ihr als Eltern bereits bei dem Spiel eure Kreditkarteninformationen hinterlegt, kann das teuer werden.

Mit der integrierten Chatfunktion können eure Kinder mit Spielern aus der ganzen Welt in Kontakt treten. Eine Moderation, die vor Beleidigungen und unerwünschten Kommentaren oder sogar Beleidigungen schützt, gibt es bei diesem Spiel nicht. Nicht selten werden Spielfiguren, also die Figuren eurer Kinder, die im Startoutfit am Geschehen teilnehmen, als Default beschimpft. Es bedeutet so viel wie Standard. Kinder fühlen sich bei diesen Beschimpfungen oft als minderwertig und sind im echten Leben oft der Meinung, dass nur teure Markenklamotten und das neueste Handy etwas wert sind. Übrigens, diese Chatfunktion könnt ihr ausschalten. Das ist auch für Kinder ab 12 empfehlenswert.

Gibt es eine Kindersicherung bei Fortnite?

Wollen eure Kinder so ein Shooter-Game spielen, schaut zuerst, ob eine Kindersicherung aktiviert werden kann. Bei Fortnite ist das möglich. Dazu gehört die Deaktivierung des Chats, die Einschränkung der Sichtbarkeit von Spielnamen und eine anstößige Sprache kann gefiltert werden.

Vor dem Beginn einer Runde wird die Kindersicherung in der Spiel-Lobby aktiviert. Hierbei wird eine bestätigte E-Mail-Adresse mit dem Spielkonto verknüpft. Mit einer sechsstelligen PIN könnt ihr eure Einstellungen sichern, sodass eure Kinder die Kindersicherung nicht ausschalten können. Diese Nummer solltet ihr natürlich nicht an eure Kinder weitergeben.

Wichtige Regeln für Eltern bei Online-Spielen

Mit unten aufgelisteten Regeln könnt ihr eure Kinder schützen.

  1. Über Spiele informieren
  2. Wenn ihr nach Spielen sucht, könnt ihr das gemeinsam mit euren Kindern machen. Vorher solltet ihr euch jedoch über die möglichen Spiele informieren. Nicht nur die USK sollte für euch ein Anhaltspunkt sein. Vielmehr ist das Wissen von Experten wichtig, die selbst die Spiele getestet haben und die ihre eigene Einschätzung zur Altersfreigabe geben. Spielempfehlungen für jedes Alter findet ihr beispielsweise bei Seitenstark.de oder Spielbar.de.

  3. Gemeinsames Spielen
  4. Spielt am besten am Anfang und auch später mit den Kindern gemeinsam. Nur so könnt ihr das Spiel beurteilen und seht, was eurem Kind Spaß macht und wo es nur Frustration aufbaut. Besonders bei jüngeren Kindern ist euer Rat im Spielverlauf eine gute Sache. Sprecht auch mit euren Kindern über die Spielfiguren und die Effekte. Nur so können besonders jüngere Kinder das Spiel besser verstehen und erkennen die Abgrenzung von fiktiver und realer Welt.

  5. Überprüfung der Sicherheitseinstellungen
  6. Alle Geräte, auf denen eure Kinder spielen, solltet ihr kindersicher machen (Tablet, Computer, Smartphone). Auch bei Spielkonsolen solltet ihr auf die richtige Einstellung achten. Eine entsprechende Filtersoftware soll auf diesen Geräten installiert sein. Hier findet ihr die Anleitung für Konsolen, hier für das iPhone und hier für Android-Smartphones.

    • Persönliche Daten schützen
    • Besonders Handys sind gefährdet gegenüber Fremdzugriffen. Erklärt euren Kindern, was ein sicheres Passwort ist und dass es regelmäßig geändert werden sollte. Darin enthalten sind Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen. Wenn ihr den Ortungsdienst bei Smartphones ausschaltet, können Apps nicht den Standort des Gerätes ermitteln. Nicht nur im Falle eines Diebstahls, auch gegen unerwünschte Zugriffe auf die Daten eures Kindes ist eine PIN-Nummer, Datenverschlüsselung und Passwort hilfreich. Anmeldungen oder Downloads sollten eure Kinder besonders am Anfang nicht allein durchführen.

    • Kinder beobachten
    • Besonders bei Online-Games solltet ihr darauf achten, mit wem eure Kinder spielen. Ihr solltet zudem wissen, wie oft und wie lange die Spiele genutzt werden. So könnt ihr zeitnah reagieren, wenn sich eure Kinder unangemessen bei bestimmten Spielsituationen verhalten. Ein gemeinsames Gespräch zeigt vielleicht, dass dieses Spiel nicht geeignet für eure Kinder ist.

    • Zeitkontingente vereinbaren
    • Bevor sich Kinder einem Game widmen, sollten natürlich die Schulaufgaben erledigt sein. Mit dem Festlegen von starren Zeiten für den Spielspaß könnt ihr vielleicht ein Spielverderber sein. Die Speicherung von Spielständen ist oftmals unterschiedlich. Wartet mit der Beendigung des Spiels bis zur nächsten Speicherung. Auch bei Spielen sind Pausen wichtig und im Spielmodus vergessen die Zeit nicht nur Kinder.

    • Kein Erziehungsinstrument
    • Elektronische Spiele sollten nicht zur Bestrafung oder Belohnung von Eltern genutzt werden, schon gar nicht als Babysitter. Die Gefahr, dass Kinder diese Spiele überbewerten, ist hier zu groß.

    • Bewegung
    • Wenn eure Kinder zu viel sitzen, ist das schädlich. In der Schule sitzen sie die meiste Zeit, anschließend bei den Hausaufgaben und später beim Spielen. Sie brauchen Bewegung und am besten an der frischen Luft. Nach einem Spiel bieten sich kleine Radfahrten oder ein Fußballspiel im Garten an. Vielleicht findet ihr einen Sport, den eure Kinder lieben, am besten in einem Verein.

    • Auf Kostenfallen achten
    • Die meisten Kinder wissen nicht, dass sie bei ihrem Lieblingsspiel in eine Kostenfalle gelockt werden. Dies kann bei einem unbeabsichtigten Abschluss eines Abos geschehen oder beim Kauf von Erweiterungen. Sprecht mit euren Kindern über die eventuellen Kosten oder richtet einen Prepaid-Betrag auf der Software ein, wenn das möglich ist. Das bietet sich für Kinder an, die über ihr Taschengeld frei verfügen können.

    • Vorsicht bei Online-Rollenspielen
    • Online-Rollenspiele (sogenannte MMORPGs) sind eine gute Möglichkeit, mit dem Freundeskreis gemeinsam zu spielen. Die Gefahr ist, dass das Spiel ständig weiterläuft und sich ein immenser Spieldruck entwickeln kann. Sprecht mit euren Kindern über das vereinbarte Spielkontingent und dass es auch bei diesen Spielen nicht überzogen werden darf. Diese sogenannte Sogwirkung bei Rollenspielen wurde auch bei Erwachsenen beobachtet.

    • Gewaltspiele
    • Gerade Jungen im Grundschulter lieben actionreiche Spiele. Damit eure Kinder nicht einem Spiel mit drastischer Gewalt ausgesetzt werden, schaut zuerst auf die Altersbegrenzung und informiert euch über das Spiel. Bietet euren Kindern Renn- und Sportspiele an, denn auch hier wird Tempo und Action geboten.

    • Sucht
    • Behaltet auch im Auge, ob euer Kind süchtig nach dem Spielen von Online-Games wird. Mehr zu diesem Thema erläutert der NDR in diesem Video:

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