Startseite Kind Die 13 besten Tipps für das Homeschooling – So gelingt der Unterricht zu Hause!

Die 13 besten Tipps für das Homeschooling – So gelingt der Unterricht zu Hause!

Homeschooling Tipps

Gehört ihr auch zu der Mehrheit der Eltern, die sich nie Gedanken über ihre Fähigkeiten als Lehrkraft gemacht haben? In Zeiten von Corona wird das Leben jedoch in sehr vielen Bereichen auf den Kopf gestellt und aufgrund der aktuellen Ansteckungsgefahr sind derzeit bundesweit alle Schulen geschlossen. Vor allem für berufstätige Eltern bedeutet die Ausnahmesituation eine starke Doppelbelastung, denn neben ihrem parallel laufenden Beruf sowie dem Haushalt müssen sie zusätzlich ihren Kindern dabei helfen, den Schulstoff zu erarbeiten.

Damit der ständige Spagat zwischen Arbeit, Kindern, heimischen Unterricht und Haushalt gelingt, stellen wir euch in diesem Artikel die 13 besten Tipps für ein entspanntes Homeschooling vor.


Herausforderung von Homeschooling

Vor Corona war das Homeschooling in Deutschland nicht erlaubt, weshalb sich bis dato weder die Eltern noch die Kinder über diese Schulform Gedanken gemacht haben. Des Weiteren verpflichtet die im Grundgesetz (Artikel 7) verankerte Schulpflicht die Eltern dazu, ihre Kinder in die Schule zu schicken, um dort von ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen altersgerecht unterrichtet zu werden. Als jedoch im Frühjahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie bundesweit alle Schulen ihre Türen geschlossen haben, war von heute auf morgen und zum Entsetzen vieler Eltern das Homeschooling angesagt.

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Seine Kinder von zu Hause aus zu unterrichten und ihnen den Schulstoff verständlich zu vermitteln, stellt die meisten Eltern verständlicherweise vor eine große Herausforderung und gleichzeitig ist das Homeschooling für alle Beteiligten eine neue Erfahrung. Selbst die geduldigsten und strukturiertesten Eltern stoßen bei der Doppelbelastung häufig an ihre Grenzen, denn neben dem Vermitteln des aktuellen Unterrichtsstoffs dürfen natürlich auch die beruflichen Tätigkeiten und die alltäglichen Aufgaben nicht vernachlässigt werden. Hierbei darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass Eltern nun mal keine ausgebildeten Lehrkräfte sind und somit den Schulunterricht keinesfalls ersetzen können und schon gar nicht, wenn diese noch dazu einem Beruf nachgehen müssen.

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Selbstverständlich tragen auch die Lehrerinnen und Lehrer aus der Ferne einen großen Teil zum Homeschooling bei und engagieren sich, so gut es aus der Distanz nun mal möglich ist. So sind ein virtueller Unterricht und diverse Online-Lernplattformen längst keine Zukunftsvisionen mehr und werden – sofern die technischen Barrieren der internen Schulplattformen überwunden wurden – immer häufiger eingesetzt. Nichtsdestotrotz müssen die Eltern kontrollieren, ob sich ihre Kinder auf den neuen Schulstoff konzentrieren und diesen verstehen. Hinzu kommt, dass die Technik oft nicht einwandfrei funktioniert, weil zum Beispiel das System überlastet ist oder das WLAN zu langsam ist.

Doch nicht nur die Technik kann beim Homeschooling für Probleme sorgen, auch die benötigten Geräte, wie Laptop, PC oder Drucker, sind nicht in jedem Haushalt vorhanden. Nicht jede Familie hat den Luxus und besitzt beispielsweise einen qualitativ hochwertigen Drucker, um gegebenenfalls die per E-Mail zugesandten Arbeitsblätter von den Lehrern ausdrucken und somit bearbeiten zu können. Zudem kann nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass insbesondere Grundschulkinder souverän mit technischen Geräten, E-Mails sowie Online-Lernprogrammen umgehen können, was in den meisten Fällen wiederum die Hilfe der Eltern verlangt.

Gut zu wissen:
Anders als bei der üblichen Bewältigung der Hausaufgaben muss beim Homeschooling neuer Unterrichtsstoff erarbeitet und vermittelt werden. Umso wichtiger ist es, dass die Eltern die Aufgaben, welche die Lehrer vorab vergeben haben, kontrollieren und diese gemeinsam verbessern.

Die 13 besten Tipps für das Homeschooling

Seine Kinder in den eigenen vier Wänden unterrichten und womöglich noch selbst im Home-Office arbeiten? Vielen Eltern stellen sich allein bei der Vorstellung die Nackenhaare auf, doch auch für die Kinder ist die ungewohnte Situation alles andere als leicht: Der Kontakt zu den Mitschülern und Lehrkräften fehlt und sich von den Eltern unterrichten zu lassen, kann zu Streitigkeiten im Familienalltag führen und das Zusammenleben belasten. Zwar sind die Schulen dazu verpflichtet, ihren Schülerinnen und Schülern den jeweiligen Lernstoff zur Verfügung zu stellen, nichtsdestotrotz müssen die Eltern beim Homeschooling enorm viel leisten sowie Zeit und Nerven investieren.

Damit ihr möglichst entspannt durch die Zeit des Homeschoolings kommt, haben wir euch die 13 besten Tipps zusammengestellt.


1. Feste Strukturen und Regeln

Aus der Schule sind die Kinder, unter anderem durch ihren Stundenplan, feste Strukturen gewöhnt und auch beim Homeschooling ist es wichtig, dass euer Kind feste Lernzeiten einhält. Idealerweise hat jeder Wochentag die gleiche Struktur und muss nicht jeden Tag aufs Neue mit dem Nachwuchs verhandelt werden. Ihr könnt euch zum Beispiel an dem Stundenplan eures Kindes orientieren und diesen als Grundlage für den heimischen Unterricht verwenden. Zudem ist es wichtig, dass ihr mit euren Kindern Regeln für das Homeschooling aufstellt, die unter anderem feste Zeiten für das Lernen und Erarbeiten des Schulstoffs beinhalten.

So könnte ein Tagesplan aussehen:

  • 7.45 Uhr bis 8 Uhr: Kleine Sporteinheit
  • 8 Uhr bis 8.30 Uhr: Frühstück
  • 8.30 Uhr bis 11 Uhr: Homeschooling (neuen Stoff erarbeiten)
  • 11.00 Uhr bis 11.30 Uhr: Pause
  • 11.30 Uhr bis 13 Uhr: Homeschooling (neuen Stoff erarbeiten)
  • 13 Uhr bis 14 Uhr: Mittagspause
  • 14 Uhr bis 15.30 Uhr: Homeschooling (neuen Stoff vertiefen, Übungen oder Hausaufgaben, etc.)
  • 15.30 Uhr: Homeschooling beendet und Freizeit beginnt
Bitte beachten:
Für Grundschulkinder sollte das Homeschooling nach der Mittagspause beendet sein und die Kinder sollten sich am Nachmittag mit ihren Hobbys, dem Spielen oder Basteln beschäftigen. Für ältere Schüler können nachmittags noch Lerneinheiten stattfinden.

Pädagogen raten dazu, die unterschiedlichen Fächer im Homeschooling bis zur achten Jahrgangsstufe als halbstündige Lernphasen zu gestalten, also nicht wie in den Schulen üblich in einem 45-Minuten-Takt. Zwischen diesen halbstündigen Lernphasen sollten kleine Pausen gemacht werden, um sich kurz zu bewegen, eine Kleinigkeit zu essen oder frische Luft zu schnappen.

2. Regelmäßige Pausen

Nicht nur in der Schule, auch beim Homeschooling sind regelmäßige Pausen wichtig, um neue Energie zu sammeln und die Konzentrationsfähigkeit wieder aufzubauen. Pausen dienen dazu, dass der Körper nicht unter Dauerbelastung steht und sich zwischendrin immer wieder regenerieren kann, denn nur so bleiben Kinder aufnahmefähig. Des Weiteren können die Pausen zum Essen, Trinken, für frische Luft sowie Bewegung genutzt werden.

Zudem beugen regelmäßige Pausen einer Überforderung der Kinder vor. Kinder in der Grundschule können sich Studien zufolge etwa für 20 Minuten konzentrieren, wohingegen die Konzentrationsfähigkeit bei älteren Kinder bei rund einer halben Stunde liegt. Dies müsst ihr als Eltern und im Homeschooling bedenken und dementsprechend kurze Pausen einlegen.

Gut zu wissen:
Regelmäßige Pausen sind enorm wichtig, damit sich die Konzentrationsfähigkeit der Kinder wieder regenerieren und neuer Stoff aufgenommen werden kann.

3. Lerntafeln zur Übersicht erstellen

Sogenannte Lerntafeln sind praktische Helfer, damit ihr und eure Kinder strukturiert arbeiten könnt und den Überblick über den Schulstoff nicht verliert. So könnt ihr beispielsweise tabellarisch drei Spalten mit „Aufgaben“, „In Arbeit“ sowie „Erledigt“ erstellen und diese dementsprechend abarbeiten. Als Lerntafel bietet sich unter anderem eine herkömmliche Pinnwand oder ein Whiteboard an und neben Stiften sowie Post-its benötigt ihr vorzugsweise ein großes Flipchart-Papier, um eine Tabelle zu erstellen.

Und so geht es: Am besten erstellt ihr die Lerntafel gemeinsam mit euren Kindern für die nächsten Tage und notiert auf dieser, welche Schul- und Lernaufgaben in den einzelnen Tagen der kommenden Woche anstehen und erledigt werden müssen. Schreibt die zu erledigenden Aufgaben auf ein Post-it und hängt den Zettel unter die linke Spalte „Aufgaben“. Je nach Bearbeitungsstand werden die Zettelchen mit den Aufgaben in die folglich passende Spalte „In Arbeit“, beziehungsweise „Erledigt“ versetzt.

Gut zu wissen:
Bei älteren Kindern und Jugendlichen bietet es sich an, anstelle von einem Tagesplan einen Wochenplan zu erstellen. Auf diesem wird nicht das Tagespensum, sondern das konkrete Lernvolumen für die gesamte Woche festgelegt und dementsprechend abgearbeitet.

4. Keine Überforderung

Haltet euch beim Homeschooling an die Empfehlungen der Lehrerinnen und Lehrer bezüglich des zu erlernenden Schulstoffs und der Erledigung der gestellten Aufgaben. Überfordert eure Kinder nicht damit, indem ihr zusätzlich Schulstoff durcharbeiten wollt, der in der vorgegebenen Zeitspanne nicht von den jeweiligen Schulen gefordert wird.

Verbeißen sich die Kinder in eine Aufgabe und kommen einfach nicht weiter, kann eine kurze Pause, in welcher frische Luft geschnappt oder der Kreislauf durch Bewegung angekurbelt wird, für wahre Wunder sorgen. Zudem sollte älteren Kindern und vor allem Jugendlichen die Freiheit gelassen werden, selbst zu entscheiden, welches Fach und welche Aufgaben sie zuerst und in welcher Reihenfolge erledigen wollen.

5. Fester Arbeitsplatz

Kinder sollten wenn möglich ihren eigenen Arbeitsbereich bekommen und sich diesen für die Dauer des Homeschoolings organisieren können, damit alle benötigten Arbeitsmaterialien, Hilfsmittel, Bücher und Unterlagen griffbereit sind. Je nach Alter der Kinder sowie der besuchten Schule müssen gegebenenfalls noch ein Laptop oder ein PC sowie eine Tastatur und Maus auf dem Arbeitsplatz untergebracht werden können.

Solltet ihr ebenfalls von zu Hause aus im Home-Office arbeiten, bietet es sich an, sofern der Platz vorhanden ist, den Arbeitsplatz mit euren Kindern zu teilen. Auf diese Weise habt ihr eure Kinder stets im Blick und ihr seid für Fragen in der Nähe. Zudem fungiert ihr als eine Vorbildfunktion, die eure Kinder dazu animiert, sich ebenfalls auf ihren Schulstoff und ihre Aufgaben zu konzentrieren.

Bitte beachten:
Spielsachen, Smartphones oder andere Gegenstände, die zur Ablenkung führen, haben nichts auf dem Arbeitsplatz von Kindern verloren. Zudem sollten Hintergrundgeräusche, zum Beispiel von einem Radio oder Fernsehgerät, vermieden werden, damit sich die Kinder besser konzentrieren können.

6. Lernstoff vorab besprechen

Beim Homeschooling sollten die Kinder vorwiegend den Lernstoff sowie ihre gestellten Aufgaben eigenständig erledigen. Vor allem bei der Betreuung von mehreren Kindern und wenn die Eltern selbst im Home-Office arbeiten müssen, ist dies anders gar nicht zu bewerkstelligen. Daher hat es sich beim Homeschooling bewährt, die Lerninhalte für das bestimmte Fach im Vorfeld zu besprechen und offene Fragen zu beantworten. Den Rest der Stunde, beziehungsweise Lerneinheit sollten die Kinder versuchen, sich den Stoff selbst anzueignen und die dazugehörigen Aufgaben zu lösen.

Natürlich können die Kinder Fragen stellen, dennoch sollte darauf geachtet werden, dass keine permanenten Rückfragen kommen und sich erstmal selbst mit der Thematik befasst wird. Ist das eine Fach erledigt, wird das nächste Fach gemeinsam besprochen und im Anschluss erarbeitet. Sind alle Fächer und Aufgaben für diesen Tag abgeschlossen, geht ihr nochmal gemeinsam durch den erarbeiteten Stoff sowie die gelösten Aufgaben und gebt eurem Kind diesbezüglich Feedback. Jetzt ist außerdem die Zeit, nochmal konkret auf die Fragen eures Kindes einzugehen.

7. Eure Hilfe und Unterstützung anbieten

Einige Schulen setzen bei ihrem digitalen Unterricht voraus, dass die Schülerinnen und Schüler sich mit digitalen Endgeräten auskennen und diese bedienen können. Vor allem jüngere Kinder benötigen daher häufig eure Hilfe sowie Unterstützung, sei es zum Beispiel beim Einscannen von Arbeitsblättern oder Erstellen von Textdateien.

8. Für soziale Kontakte sorgen

Hapert es mal mit dem Lernstoff, kann ein Telefonat oder ein Video-Chat mit einer Klassenkameradin oder einem Klassenkameraden hilfreich sein. Oft können sich die Kinder untereinander helfen und sich den Schulstoff gegenseitig erklären. Doch nicht nur für schulische Angelegenheiten sollten digitale Alternativen genutzt werden, denn durch das Social Distancing können sich die Kinder derzeit nur noch mit einem Freund oder einer Freundin treffen.

Vor allem für Kinder und Jugendliche kann dies zu einer großen Belastungsprobe werden, weshalb Video-Telefonie via WhatsApp, Zoom, Facetime oder Hangouts in den Tagesablauf integriert werden sollte. So können die Kinder untereinander in Kontakt bleiben und sich zumindest digital sehen. In einer solchen Ausnahmesituation solltet ihr als Eltern nicht zu streng sein und die Nutzung dieser digitalen Möglichkeiten großzügiger erlauben, als ihr es unter normalen Umständen tun würdet. Zudem hilft der Austausch mit Freunden, um neue Kraft zu schöpfen und sich zu motivieren.

9. Digitale Schüler-Gruppen bilden

Im Präsenzunterricht werden hin und wieder Gruppenarbeiten erledigt und die Schülerinnen und Schüler bilden verschiedene Gruppen miteinander, um die gestellten Aufgaben gemeinsam zu lösen. Durch das Homeschooling fällt natürlich auch die physische Teamarbeit mit den Mitschülern weg, nichtsdestotrotz können die Lern- oder Arbeitsgruppen virtuell über WhatsApp, Zoom & Co. weiter bestehen bleiben. Auch die üblichen sozialen Netzwerke können für Gruppendiskussionen bezüglich der verschiedenen Sachthemen in Anspruch genommen werden.

Auf diesem Wege können die Kinder den neuen Schulstoff mit einem oder mehreren Mitschülern lernen und sich gegenseitig helfen. Hier ist das Prinzip der Freiwilligkeit ebenso förderlich, wie regelmäßig stattfindende „Meetings“, um mit seinen Mitschülern an Aufgaben oder Projekten zu arbeiten. Ein weiterer Vorteil von virtuellen Gruppen ist, dass die Mädchen und Jungen sich untereinander austauschen und die sozialen Kontakte zumindest online aufrechterhalten können. Zudem gibt es mittlerweile einige Online-Angebote, wie zum Beispiel Planspiele, welche Kindern und Jugendlichen eine interessante Möglichkeit des gemeinsamen Lernens und Arbeitens bieten.

10. Belohnung zur Motivation

Hat sich euer Kind besonders angestrengt, um eine schwierige Aufgabe zu meistern? Dann hat es durchaus mal eine Belohnung verdient. Um eurem Kind eine Freude zu machen und es weiterhin zu motivieren, müssen es nicht immer Süßigkeiten oder kleine Spielzeuge zur Belohnung sein: Wie wäre es zum Beispiel mit einem kleinen Picknick draußen im Garten, beziehungsweise bei schlechtem Wetter im Wohnzimmer, einem gemütlichen Filmeabend oder ihr kocht als Belohnung das Lieblingsessen eures Kindes? Natürlich sollten Eltern ihren Kindern nicht für jede Kleinigkeit eine Belohnung in Aussicht stellen, doch hin und wieder ist es völlig in Ordnung, die Kinder für erbrachte Leistungen und Anstrengungen zu belohnen.

Gut zu wissen:
Ein Lob auszusprechen ist das A und O, um Kinder beim Homeschooling zu motivieren, weshalb ihr nicht damit sparen solltet.

11. Kommunikation mit der Lehrkraft

Habt ihr Fragen bezüglich Lerninhalten, gestellten Aufgaben oder Lernprogrammen, solltet ihr nicht zögern und Kontakt mit den verantwortlichen Lehrkräften aufnehmen. Das Gleiche gilt, sollten die von der Schule gestellten Aufgaben Probleme oder Schwierigkeiten verursachen oder das geforderte Lernpensum für euer Kind zu groß sein. In den meisten Fällen stellen die Lehrerinnen und Lehrer für konkrete Fragen, allgemeine Rückfragen und Gespräche ihre Telefonnummer oder ihre E-Mail-Adresse zur Verfügung, um euch und den Kindern beim Homeschooling zumindest aus der Ferne bestmöglich zur Seite zu stehen.

Bitte beachten:
Auch beim Homeschooling sind die Lehrerinnen und Lehrer die ersten Ansprechpersonen bei Problemen und Fragen bezüglich der neuen Lerninhalte sowie gestellten Aufgaben. Obwohl sich die Kommunikationswege verändert haben, können und sollen die Lehrkräfte bei Fragen und für Hilfestellungen kontaktiert werden.

12. Lernstoff spielerisch vermitteln

Vor allem bei jüngeren Kindern in der Grundschule sollte der Schulstoff auch auf eine spielerische Art und Weise vermittelt werden. So könnt ihr zum Beispiel gemeinsam einen Spaziergang in die Natur unternehmen, euch die verschiedenen Blätter und dazugehörigen Bäume genauer betrachten oder euch über die heimischen Pilze informieren. Der spielerische Aufenthalt an der frischen Luft motiviert die Kinder nicht nur, sondern stellt neben der theoretischen Vermittlung des Schulstoffs eine weitere wichtige Lerngrundlage dar. Wieder daheim angekommen, können die Kinder vom Ausflug mitgebrachte Blätter abmalen und ihr könnt die Unterschiede zu anderen Blättern hervorheben. Doch auch Spiele, wie zum Beispiel Memory, altersgerechte Quizspiele sowie Domino, bieten einen Raum für spielerische Lernformen.

13. Digitales Lernen fördern

Unterstützend zum Homeschooling gibt es mittlerweile zahlreiche Lern-Apps, die sich nach Alter, Klassenstufe und Schulform richten. So gibt es unter anderem eine Lern-App namens ANTON, welche sogar von der Europäischen Union unterstützt wird und sich auf die Klassenstufen 1 bis 6 spezialisiert hat. Hier kommt ihr zur App.

Zudem lassen sich auf YouTube viele hilfreiche Lerninhalte für jedes Alter und für jede Klassenstufe in digitaler Form finden. Doch auch einige Fernseh- und Radiosender haben ihr Tagesprogramm der momentanen Situation angepasst und zeigen nicht nur vermehrt kindgerechte Wissenssendungen, sondern bieten ihren jungen Zuschauern Lern-Materialien an, die online abgerufen werden können.

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