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Spartipps für die ganze Familie + Infografik mit allen Tipps für die Praxis

Spartipps für Familien

Vor allem Familien müssen sich mit dem Thema Geld und Sparen auseinandersetzen, denn wer bereits Kinder hat, muss sich jederzeit auf unvorhergesehene Ausgaben gefasst machen. Zum Glück gibt es im Alltag genug Möglichkeiten, um Geld zu sparen.

Der Haushalt birgt ein großes Sparpotenzial, das vor allem für die Energieeinsparung gilt. Besonders im Winter kann einem die Stromrechnung ganz schön zu schaffen machen. Wenn ihr eure Stromkosten reduzieren möchtet, stehen euch mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

Das Sparpotenzial deutscher Haushalte

Infografik zum Energiesparen
Infografik zum Energiesparen © Quelle: SMAVA

So spart ihr beim Heizen

Wenn es kalt wird, drehen wir die Heizung gern ganz auf. Eine warme Wohnung ist gemütlich und angenehm, doch das häusliche Idyll ist spätestens dann vorbei, wenn die Stromrechnung ins Haus flattert. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 135 kWh pro m². Mit ein paar einfachen Kniffen könnt ihr jedoch euren Energieverbrauch reduzieren und bis zu 44 % sparen.

Beim Gas sparen

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Energieeinsparung: Diese kostenlosen Maßnahmen gibt es

Darüber werdet ihr euch womöglich nicht freuen, doch eine leichte Temperatursenkung kann Wunder bewirken. Bei einer Raumtemperatursenkung von lediglich 1°C können 6 % Energie gespart werden. Wenn ihr euch bewegt, spürt ihr den Temperaturunterschied kaum. Bei Tätigkeiten wie Lesen oder Schreiben empfiehlt es sich, einen dicken Pulli überzuziehen oder sich mit einer Wolldecke warm zu halten.

Nachts solltet ihr darauf achten, dass sämtliche Vorhänge geschlossen sind: Somit kann bis zu 50 % Wärmeverlust vermieden werden. Vergesst jedoch nicht, eure Wohnung regelmäßig zu lüften. Als energiesparende Maßnahme empfiehlt sich das Stoßlüften, denn bei dem schnellen Austausch der Luft kommt es niemals zu einer kompletten Raumauskühlung – ihr müsst die Heizung demnach nicht weiter aufdrehen, um eine für euch angenehme Zimmertemperatur wiederzuerlangen. Durch drei- bis fünfmaliges Stoßlüften lassen sich bis zu 15 % Energie einsparen.

Entwicklung der Gaspreise in den letzten 13 Jahren

Durchschnittliche Gaspreisentwicklung für Deutschland
Infografik zur Strompreisentwicklung © Quelle: https://www.stern.de/vergleich/gas/preisvergleich/

Kostenpflichtig, aber effizient

Neben den bereits genannten, kostenlosen Methoden zur Energieeinsparung stehen euch auch kostenpflichtige Maßnahmen zur Verfügung. Sofern dies machbar ist, empfiehlt es sich, eine Fassadendämmung vorzunehmen. Dank einer Fassadendämmung könnt ihr bis zu 19 % Heizkosten einsparen, bei einer Dachdämmung kommen weitere 13 % dazu. Ausgefallen, aber äußerst ergiebig sind Solaranlagen: Mit Solarthermie könnt ihr bis zu 60% Heizkosten einsparen. Dies ist natürlich nur in dem Fall möglich, wenn ihr in einem Eigenheim wohnt oder euch als Mieter mit dem Hausbesitzer absprecht.

Stromsparen leicht gemacht

Der durchschnittliche Stromverbrauch liegt bei 3.400 kWh pro Haushalt. Wenn ihr gewisse Maßnahmen befolgt, um euren Verbrauch zu senken, könnt ihr mehr als die Hälfte – genau genommen 59 % – einsparen.

Beim Strom sparen

Sogar nachts, wenn alle schlafen, bewegt sich der Stromzähler weiter. Schuld daran sind die vielen Geräte, die an den Strom angeschlossen sind. Obwohl sie ausgeschaltet sind, verbrauchen die Geräte dennoch kleinste Strommengen. Geht man davon aus, dass sich in einem Durchschnittshaushalt Elektrogeräte wie eine Wasch- und eine Spülmaschine, ein Router, mehrere PCs und Notebooks, eine Stereoanlage, ein Fernseher und ein Wasserkocher befinden, kommt schnell eine schöne Summe zusammen. Deshalb solltet ihr vor dem Schlafen sämtliche Stecker aus den Steckdosen ziehen – dadurch könnt ihr 10 % Strom sparen. Auch auf den Standby-Modus solltet ihr hier verzichten, denn dieser entpuppt sich schnell als falscher Freund: Geräte, die sich im Standby-Modus befinden, verbrauchen trotzdem Strom. Nutzt stattdessen schaltbare Steckleisten, mit denen ihr bis zu 60% Strom sparen können.

Trinkt ihr gern Tee oder Kaffee? Dann muss unbedingt ein Wasserkocher her: Es kostet nämlich 50 % weniger Energie, Wasser mit einem Wasserkocher statt auf der Herdplatte zum Kochen zu bringen.

Geräte mit bester Effizienzklasse können zwar teuer sein, doch auf Dauer lohnen sich die zusätzlichen Ausgaben. Solche Geräte verbrauchen in der Regel 50 % weniger Strom als vergleichbare Geräte mit einer schlechten Effizienzklasse. Wechselt alle Glühlampen gegen Energiesparlampen aus – mit dieser Maßnahme könnt ihr bis zu 80 % Strom sparen. Aufwendiger und mit erheblichen Kosten verbunden ist das Aufstellen von Photovoltaikanlagen. Vor allem für Hausbesitzer kann dies eine ausgezeichnete Lösung sein, um auf Dauer Strom zu sparen.

Beim Wasser sparen

Beim Wasser sparenEin warmes Bad ist einfach ideal zum Entspannen: Leider verbraucht diese Art der Wellness eine beträchtliche Menge an Wasser und Energie. Darum solltet ihr täglich lieber duschen und sich nur ab und zu ein wohltuendes Bad gönnen. So könnt ihr bis zu 50 % Wasser und Energie einsparen.

Die Toilettenspülung wird oft übersehen, dabei liefert sie eine ausgezeichnete Möglichkeit, um Wasser zu sparen. Wichtig ist, dass ihr die Toilettenspülung richtig einstellt. Der Spülkasten sollte maximal 10 Liter pro Spülung verbrauchen – dadurch lassen sich rund 30 % Wasser sparen.

Werdet auch beim Waschen von Kleidung und Wäsche pfiffig und spart Wasser und Energie. Viele neue Waschmaschinen verfügen trotz einer guten Effizienzklasse über zahlreiche Programme, die sehr viel Wasser und Energie benötigen. Wählt stets das energieeffizienteste Programm und stellt die Waschtemperatur, wenn möglich, auf maximal 30 Grad ein. Bei nicht übermäßig verschmutzter Wäsche ist die Vorwäsche in der Regel überflüssig. Verzichtet also lieber auf die Vorwäsche und sorgt dafür, dass die Waschmaschine bei jedem Waschgang maximal beladen ist. Durch das Weglassen der Vorwäsche lassen sich im Verlauf eines Jahres 15 Euro einsparen. Wenn ihr die Waschmaschine jedes Mal maximal beladet, fallen weniger Waschgänge an – ihr spart also automatisch Wasser und Strom.

Kostenpflichtige Maßnahmen zur Wassereinsparung

Die Installation von Spararmaturen kann auf den ersten Blick als kostspielig erscheinen, doch zahlt sich diese im Laufe der Zeit deutlich aus. Am kostengünstigsten sind Durchflussregler, die die hinausströmende Wassermenge reduzieren und somit den gesamten Wasserverbrauch senken. Tests zufolge werden durch wassersparende Armaturen bis zu 50 % weniger Wasser benutzt. Durch die Installation von wassersparenden Strahlreglern könnt ihr ohne größeren Aufwand euren Wasserverbrauch zusätzlich drosseln und ausgezeichnete Resultate erzielen.

Regenwassernutzungsanlagen sind vor allem dann ein Thema, wenn ihr in einem Eigenheim wohnt. Regenwasserspeicher können entweder im Keller oder außerhalb des Hauses aufgestellt werden, um Regenwasser aufzufangen. Dieses wird dem Speicher über Regenfallrohre und Leitungen zugeführt. Ein eingebauter Filter sorgt dafür, dass Unreinheiten im gesammelten Regenwasser beseitigt werden. Mithilfe einer Pumpe wird dem Speicher die nötige Wassermenge entnommen und den Verbrauchern zugeführt. Im Normalfall reicht das Regenwasser allein nicht aus, um die Bedürfnisse eines ganzen Haushalts zu decken. Dennoch könnt ihr auf diese Weise Wasser sparen und nebenbei auch der Umwelt etwas Gutes tun.

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