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Ein Gartenhaus als Spielhaus für Kinder nutzen – so gehts!

Spiel- und Gartenhaus

Ein Platz zum Spielen außerhalb der elterlichen Wohnung, ein eigenes „Hauptquartier“ im Garten ist ein Kindertraum, der mit einem Gartenhaus als Spielhaus erfüllt wird. Es ist der passende Ort für Kindergeburtstage, die die Wohnung nicht ins Chaos stürzen, verschafft Eltern mehr Ruhe und kann altersgemäß angepasst werden, wenn die Kinder heran wachsen.

Gartenhaus für Kinder oder Kinderspielhaus?

Kinderspielhäuser gibt es in vielen, oft sehr fantasievollen Varianten: als Burg, Piratenschiff oder Hexenhaus sind es kleine Häuschen, die wenig Innenraum, jedoch allerlei Kletter- und Spielgelegenheiten bieten. Erwachsene und ältere Kinder können darin nicht aufrecht stehen. Sie sind somit mehr Spielanlage als Gartenhaus, für einen Kindergeburtstag unter Dach sind sie viel zu klein.

Ein Gartenhaus als Spielhaus ist vielseitiger: Kindgerecht ausgestattet bietet es genügend Platz zum Spielen mit Geschwistern und Freunden. Mit einer Heizung kann es ganzjährig genutzt werden, so dass Geburtstage und andere Feste auch im Herbst und Winter stattfinden können. Es „wächst“ mit den Kindern mit, denn es ist kein Problem, Einrichtung und Optik den Wünschen größerer Kinder anzupassen. Kommen Tochter oder Sohn in die Pubertät, ist ein Refugium außerhalb des Haupthauses hoch willkommen. Sind die Kinder dann aus dem Haus, wird das Gartenhaus zum gemütlichen „grünen Wohnzimmer“, zur Hobbywerkstatt oder – entsprechend nachgerüstet – zur Gartensauna.

Welche Variante es werden soll, wird von den örtlichen Bedingungen und individuellen Wüschen abhängen. Sind die Kinder schon groß genug, lasst sie doch mit entscheiden, ob es ein Spielhaus oder ein richtiges Gartenhaus sein soll!

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Wie groß sollte ein Gartenhaus als Spielhaus sein?

Gartenhäuser gibt es in jeder Größe, beginnend beim Geräteschuppen mit wenigen Quadratmetern bis hin zum großen, mehrzimmrigen Ferienhaus. Kleine Kinder sind auch mit einem Mini-Gartenhaus glücklich, doch die Vorteile des „Mitwachsens“ ergeben sich erst ab einer Größe von ca. 10 bis 15 Quadratmetern Grundfläche. Regale und Truhen für die Spielsachen finden hier genug Platz, ebenso wie ein zentraler Tisch mit Stühlen zum Malen und Basteln. Werden aus den Kindern dann Jugendliche ziehen Schreib- oder Computertisch, Musikanlage und eine Lounge-Sitzgruppe zum Feiern mit Freunden ein.

Soll das Gartenhaus auch zum Übernachten genutzt werden, darf es gerne noch etwas größer sein. Modelle mit Schlafboden in luftiger Höhe werden von Kindern besonders geliebt, da sie ein wenig „abenteuerlich“ wirken.

Abgesehen vom Platzbedarf ist die Größe des Gartenhauses natürlich abhängig von den Gegebenheiten auf dem Grundstück. Wenn kein Modell punktgenau passt, sind oft auch individuelle Anpassungen machbar, wie etwa bei den Gartenhäusern der Gartenhausfabrik.

Bauart und Design: Wie soll das Kinderhaus aussehen?

Kinder lieben Hausformen, die der Miniaturform eines klassischen Wohnhauses entsprechen. Zwar werden sie mit jeder Art eigenem „Hauptquartier“ glücklich sein, doch gefallen traditionelle Formen mit Satteldach und normalen Fenstern meist besser als hochmoderne Gartenhausarchitektur mit Flachdach und bodentiefer Verglasung.

Die klassische Hausform vermittelt eher das Gefühl von Schutz und Geborgenheit, es bleibt auch mehr fensterlose Wandfläche für eine fantasievolle Bemalung: Blumen, Tiere, Sonne, Mond und Sterne, ein bunter Regenbogen oder eine Comicfigur machen das Gartenhaus auch optisch zum ureigenen Spielhaus der Kinder. Lasst die Kids bei der Gestaltung mitmachen, je nach Alter schon beim Außenanstrich oder zumindest bei der Wandbemalung von innen! Das stärkt vom Start weg die Identifikation mit dem „eigenen“ Gartenhaus und legt auch gleich den Grundstein für ein Gefühl der Verantwortung (Pflege, Aufräumen!).

Eine besonders romantische Variante klassischer Gartenhausbauweise sind die sogenannten „Clockhäuser“ (Clockhouses) im englischen Stil. Sie verfügen über einen Ziergiebel, der ursprünglich für eine Uhr gedacht war, sich aber auch für eine Bemalung eignet, die Kinder besonders anspricht.

Welche Wandstärke ist optimal?

Gartenhäuser aus Holz haben – je nach Qualität – Wandstärken zwischen 28 und 90 Millimetern. Ganz dünnwandige Modelle kommen schon aus Stabilitätsgründen für ein robustes Kinderhaus nicht in Betracht. Am meisten gekauft werden Gartenhäuser mit stabilen 40 bzw. 44 Millimetern Wandstärke, die auch Kälte und Hitze deutlich besser abhalten. Der Luxus beginnt bei 70 Millimetern, eine Wandstärke, die sich besonders gut für die Nutzung über den Winter eignet.

Welche Wandstärke für das Kinderhaus passt, hängt also auch davon ab, ob man es beheizen und in der kalten Jahreszeit nutzen will. Ein 70mm-Holzhaus wird mehr Heizkosten sparen als eines mit 40/44 mm Wandstärke, doch mit einer leicht anzubringenden Innenisolierung eignen sich auch diese Gartenhäuser sehr gut für Nutzung als Spielhaus im Winter.

Im Gartenhaus für Kinder ist Sicherheit Trumpf!

Neben stabilen Wänden muss ein Gartenhaus für Kinder auch in allen Details kindersicher sein. Das gilt zuvorderst für die Elektrik, sofern vorhanden. Kabel und Steckdosen müssen fachgerecht installiert, letztere mit einer Steckdosenplatte versehen sein.

Ist das Gartenhaus ein Neukauf, ist es in der Regel bautechnisch in Ordnung. Handelt es sich jedoch um die Neugestaltung eines alten Gartenhauses, muss es auf gefährliche Stellen geprüft werden. Frei liegende Nägel, heraus stehende Schrauben, splitterndes Holz, Spalten und scharfe Kanten sind Sicherheitsmängel, die vor der Nutzung beseitigt werden müssen.

Die Farben und Lasuren, mit denen das Gartenhaus für Kinder gestrichen wird, sollten umweltfreundlich und ungiftig sein. Hat das Kinderhaus einen Schlafboden, sollte dieser durch eine Balustrade gesichert sein.

Wände und Boden pflegeleicht gestalten

Wo Kinder spielen, bleibt nicht immer alles sauber, also sollte das kindgerechte Gartenhaus möglichst pflegeleicht gestaltet werden. Nicht alle Farben eines Mal-Events bleiben auf den Tisch und aus dem Garten wird schon mal Schmutz herein getragen. Da Gartenhäuser aus Holz in der Regel naturbelassen geliefert werden, ist also Vorsorge angesagt. Alle Flächen sollten leicht zu reinigen sein, so dass diverse Verschmutzungen keine bleibenden Eindrücke hinterlassen.

Als Auflage für den meist mitgelieferten Holzboden wird für Kinderhäuser aus Gründen der Gemütlichkeit oft Teppichboden empfohlen – keine gute Idee, will man den Teppich oder die Teppichfliesen nicht häufig austauschen! Besser man versiegelt den Holzboden, so dass er problemlos nass gewischt werden kann. Dazu ein bunter waschbarer Teppich aus robusten Kunstfasern, dann ist es auch richtig gemütlich. Eine mögliche Variante ist auch eine Auflage aus OSB-Platten, um darauf Vinylfliesen zu verlegen, die in vielen schicken Designs erhältlich sind. Materialien, die keine hohe Luftfeuchtigkeit vertragen wie z.B. Laminat, sind für ein Gartenhaus nicht empfehlenswert.

Die Wände des Innenraums sollten mit einem ungiftigen Anstrich versehen werden, am besten mit Farben, die auch für Kinderspielzeug geeignet sind. Label wie der „Blaue Engel“ kennzeichnen umweltverträgliche Lacke und Lasuren ohne schädliche Lösungsmittel und Zusätze.

Eine Möglichkeit, der kindlichen Kreativität Raum zu geben, ist ein Grundanstrich in Weiß, auf den dann farbige Motive entsprechend den Wünschen der Kinder aufgetragen werden. Diese Arbeit sparen Wandtatoos, die in vielen Motiven für Kinder zur Verfügung stehen: Tiere, Blumen, Märchengestalten und Comicfiguren sind im Handumdrehen angebracht und können ein Gartenhaus für Kinder richtig verzaubern.

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