Startseite Kind Welcher Kinderwagen ist der richtige? 13 wichtige Hinweise!

Welcher Kinderwagen ist der richtige? 13 wichtige Hinweise!

Eltern mit Kinderwagen

Werdende Eltern treffen bereits vor der Geburt ihres Babys etliche Entscheidungen und haben oft die Qual der Wahl. Auch bei Kinderwagen ist dies der Fall. Angesichts der Vielfalt und Fülle der Modelle das oft gar nicht so einfach. Dieser Artikel gibt eine erste Orientierung, welcher Kinderwagen zu welchem Typ Eltern und zu welcher Lebenssituation passt.

Mit 13 wichtigen Hinweisen zum Erfolg

Viel mit dem Auto unterwegs?

Aktive Eltern, die gerne mit dem Nachwuchs verreisen oder einen Stadtbummel unternehmen, achten am besten darauf, dass der Kinderwagen nicht zu groß und sperrig ist und sich leicht zusammenklappen und wieder auseinander falten lässt. Besonders praktisch sind hier sogenannte Kombi-Kinderwagen, denn diese lassen sich mit einer Babyschale für Babys bis ca. 9 Monate und später für Kleinkinder als Sportwagen nutzen. Wer ein besonders großes Auto besitzt, kann eventuell den Kinderwagen im Ganzen im Auto transportieren.

Mit dem Kinderwagen eher in der Stadt oder im Gelände unterwegs?

Wer mit dem Baby oft in unebenem Gelände wie Feldwegen oder Wald unterwegs ist, braucht am Kinderwagen große feststellbare Vorderräder. Wer sich dagegen mit dem Kinderwagen eher in der Stadt bewegt, ist am besten mit einem „Cityflitzer“ beraten, der über schwenkbare Vorderräder verfügt. Der Wagen sollte dann einen kleinen Wendekreis haben und gut durch Türen, enge Ladengassen und Gänge im Supermarkt passen. Auf eine einfache Handhabung des Kinderwagens sollten ebenfalls Eltern achten, die viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.
Vorsicht ist geboten bei besonders günstigen Modellen: Hier stellen sich manchmal die Vorderräder quer, was das Schieben des Wagens erschwert.
Wer in hügeliger oder bergiger Lage lebt und mit dem Kinderwagen viel Gefälle bewältigen muss, benötigt besonders zuverlässige Hand- und Fußbremsen.

Kinderwagen im Schnee

Ein guter Kinderwagen ist in der Stadt ebenso einsatzbereit wie in der Natur.

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Mit dem Kinderwagen in die Wohnung?

Nicht jeder kann oder darf seinen Kinderwagen im Hausflur eines Mietshauses abstellen. Muss der Kinderwagen zumindest manchmal mit in die Wohnung, ist auch dies beim Kauf zu beachten. Wo kann er stehen, ohne dass er stört? Wer in einem oberen Stockwerk wohnt, sollte sich am besten einen Kinderwagen mit abnehmbarer Tragetasche zulegen. Eine Hartschale bietet dagegen den Vorteil, dass sie oft geräumiger ist. Und wer das Glück hat, den Kinderwagen im Hausflur abstellen zu können, sollte trotzdem an die Abmessungen denken. Oft sind Eingangsbereiche und Gänge recht knapp dimensioniert, und häufig ist der eigene Nachwuchs nicht das einzige Kind im Haus.

Spazierengehen oder Joggen?

Für Spaziergänge in der Stadt oder auch auf ebenen Wegen in der Natur genügt in der Regel eine ganz normale Feststellbremse. Für sportlich ambitionierte Eltern, die mit dem Nachwuchs joggen oder walken wollen, sollte der Wagen eine zusätzliche Handbremse haben. Hier empfehlen sich vor allem die sportlichen dreirädrigen Kinderwagen-Modelle.

Wie oft zum Einkaufen?

Wer oft mit dem Kinderwagen seine Einkäufe erledigt, benötigt entsprechenden Stauraum. Ist die Ablage leicht erreichbar, passen ausreichend Einkäufe rein? Passen weitere Einkaufstaschen über den Lenker des Kinderwagens, ohne dass er kippt?

Wie groß sind Baby, Eltern und Großeltern?

Heutzutage ist es kein Problem, die ungefähre Größe eines Neugeborenen bereits im Ultraschall festzustellen. Wird es ein eher großes Baby? Dann sollte auch die Schale des Wagens entsprechend geräumig sein. Soll das Kind öfter draußen im Kinderwagen schlafen? In diesem Fall sollte die Kinderwagenschale flach und die Matratze nicht zu weich sein.

Ist vom Elternpaar einer eher klein und der andere eher groß, ist es wichtig, dass die Lenkstange einfach verstellbar ist. Das Gleiche gilt, wenn der Kinderwagen öfter auch von Großeltern, Freunden oder Onkel und Tante geschoben wird.

Baby im Kinderwagen

Viele Babys schlafen besonders gut im Kinderwagen an der frischen Luft.

Lässt sich der Kinderwagen vielseitig verwenden?

Soll der Wagen das Kind nur in der Babyzeit begleiten oder auch noch als Kleinkind von zwei oder drei Jahren? Ist Letzteres der Fall, muss sich der Wagen einfach zum Buggy umbauen lassen. Bestenfalls mit einem verstellbaren Rückenteil – also eine waagerechte Position zum Schlafen und eine aufrechte zum Sitzen. Soll sich die Schale des Kinderwagens auch im Auto transportieren lassen? Dies hat den Vorteil, dass man ein schlafendes Baby nicht umbetten muss und das Kind auch im Auto flach liegen kann.

Wird es ein Brüderchen oder Schwesterchen geben?

Sind bald weitere Kinder geplant? Oder geht es bei dem jetzigen Kinderwagenkauf bereits um das zweite oder dritte Kind? Viele Kinderwagen verfügen über Erweiterungsmöglichkeiten, mit deren Hilfe sich der Wagen mit wenigen Handgriffen zum Geschwisterwagen umbauen lässt. Und ist es möglich, einen weiteren Sitz oder ein Kiddy-Board zu befestigen?

Wie ist der Kinderwagen gefedert?

Ein wichtiges Kriterium ist zudem eine gute Federung des Wagens. Dies gilt besonders, wenn der Kinderwagen viel auf unwegsamem Gelände unterwegs sein soll und bei den Jogger-Modellen. Ist der Wagen hingegen eher auf Asphalt unterwegs, ist die Federung nicht ganz so wichtig.

Wie sicher ist der Kinderwagen?

In puncto Sicherheit sollten folgende Kriterien beachtet werden:

  • Die Feststellbremse sollte nach Möglichkeit auf zwei Räder wirken. Nur so ist auch bei starkem Gefälle gesichert, dass sie zuverlässig funktioniert.
  • Der Wagen sollte über eine Sicherung verfügen, die verhindert, dass er plötzlich zusammenklappt.
  • Der Abstand der Räder sollte möglichst groß sein, damit der Wagen nicht so leicht kippt.
  • Das TÜV-Zeichen steht für eine gute Verarbeitung und sichere Handhabung.

Enthält der Kinderwagen Schadstoffe?

Manche Modelle enthalten bestimmte Schadstoffe wie PAK, Weichmacher oder Zinnverbindungen. Diese stecken beispielsweise in Polstern, Griffen und Bezügen und werden über die Haut in den Körper aufgenommen. Solche Stoffe sind zwar nicht direkt gefährlich – aber dennoch überflüssig. Die Stiftung Warentest untersucht deshalb regelmäßig Kinderwagen-Modelle unter anderem auf solche Schadstoffe.

Ist das Zubehör inbegriffen?

Sind Matratze, Regenschutz, Sonnenschirm, Ablagefach etc. bereits im Preis des Kinderwagens enthalten, oder kosten diese Accessoires extra?

Wichtig: Immer ausprobieren!

Sind alle diese Punkte geklärt, sollten Eltern in spe das favorisierte Modell im Fachhandel ausprobieren. Und zwar am besten sowohl zu Fuß als auch mit dem Auto. Und ganz wichtig; Unbedingt rechtzeitig mit der Suche nach einem geeigneten Kinderwagen beginnen! Denn manche Modelle haben Lieferzeiten von bis zu zehn Wochen.

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