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Baukindergeld 2017: Alles zur aktuellen Diskussion, der Höhe und dem Anspruch

Die beiden Regierungsparteien SPD und CDU schlagen nach mehr als zehn Jahren seit der Abschaffung der Kinderzulage ein neues Baukindergeld vor. Damit sollen Familien mit Kindern bei dem Kauf vom Eigenheim mit sehr hohen Zuschüssen bzw. Zulagen rechnen können. Hier auf dieser Seite informieren wir euch über die aktuellen Planungen sowie zu den Summen der möglichen Forderungen, die gerade diskutiert werden.

Zusammenfassung zu den Planungen vom Baukindergeld

  • Familien mit Kindern sollen in besonders nachgefragten Regionen beim Immobilienkauf unterstützt werden
  • Förderprogramm zum Baukindergeld soll 2017 starten
  • Jährliche Höhe der Zahlungen: zwischen 1.200 und 8.000 Euro
  • Kindergeldanspruch muss für das Baukindergeld bestehen

Der Anspruch auf das Baukindergeld

So wie es aktuell diskutiert wird, werden Familien mit mindestens einem Kind von dem Baukindergeld profitieren. Dabei ist zu beachten, dass das Kind den Anspruch auf das normale Kindergeld haben muss. Außerdem muss der Nachwuchs ebenfalls in der neu erworbenen Immobilie wohnen. Besteht der Kindergeldanspruch nicht mehr, wenn beispielsweise das 25. Lebensjahr erreicht wurde, so wird das Baukindergeld natürlich auch nicht weiter gezahlt. Die Bundesbauministerin Barbara Hendrickson der SPD ist außerdem der Meinung, dass das Baukindergeld nur für Familien bis zu einem Haushaltseinkommen in Höhe von bis zu 70.000 € pro Jahr gezahlt werden soll.


Die Höhe vom Baukindergeld – Aktuelle Prognosen

Derzeit werden verschiedene Gestaltungsweisen vom Baukindergeld von den Regierungsparteien SPD und CDU geprüft. Die CDU steht aktuell vor, dass pro Kind jährlich ein Zuschuss in Höhe von insgesamt 1.200 € an die Eltern gezahlt werden soll, die sich ein Eigenheim zulegen. Dieser Zuschuss soll dann über zehn Jahre lang gezahlt werden, weshalb sich dank dem Baukindergeld also massive finanzielle Vorteile für junge Familien mit Kindern ergeben können.

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Was sagt die Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) zum Baukindergeld?

Die Bundesbauministerin Hendricks möchte gerne das Baukindergeld wieder für die Familien anbieten und somit ein neues Förderprogramm für die Verbraucher zur Verfügung stellen, um Wohnimmobilien bezahlbarer gestalten zu können. Gegenüber der Presse äußerte sich die Ministerin bereits zu dem Baukindergeld. Ihrer Meinung nach sollen mit dem Baukindergeld besonders Familien in Ballungszentren und nachgefragten Regionen unterstützt werden, wobei von Eigenkapitalzuschüssen die Rede ist. Hendricks schlägt eine Förderung von 8.000 € pro Kind und je weitere 6.000 € für das 2. und 3. Kind jährlich vor. Wie es mit weiteren Kindern aussieht, ist nicht bekannt und kann zum aktuellen Zeitpunkt nur spekuliert werden.

Welche Vorschläge zu dem Baukindergeld hat die CDU?

Der Fraktionschef der CDU, Volker Kauder, schlägt indes vor, dass das Baukindergeld eine zusätzliche Jahreszahlung für junge Familien darstellen soll. Somit soll das private Wohneigentum stärker gefördert werden. Außerdem gibt es bereits einige Vorschläge zur Höhe vom Baukindergeld von der CDU. So wurde auf einem Parteitag diskutiert, dass es wohl kindergeldberechtigten Kind pro Jahr 800 Euro Baukindergeld geben soll.


Vorteile vom Baukindergeld

Die Vorteile vom Baukindergeld liegen natürlich auf der Hand. Befürworter dieser Förderungsform sind der Meinung, dass mit dem Baukindergeld junge Familien beim Eigentumskauf unterstützt werden. Außerdem soll das Baukindergeld zum Teil auch dafür sorgen, dass Familien einen Immobilienkredit erhalten, die bislang nur wenige Euro unter den Vergabegrenzen der Banken liegen. Viele Politiker sprechen dem Baukindergeld auch einen Vorteil in Bezug auf die Altersvorsorge der Eltern zu. Wirft man nämlich einen Blick auf die aktuellen Zinsanlagen, so ist mit dem klassischen Sparen wohl kaum die Altersvorsorge zu stemmen. Im Vergleich zu vielen anderen Ländern der EU liegt der Eigenheimanteil in Deutschland außerdem auf den unteren Rängen. Die Regierungsparteien wollen dies mit dem Baukindergeld ändern.

Eventuelle Nachteile dieser Zulage für Familien mit Kindern

Vor allem Ökonomen sprechen sich gegen das Baukindergeld aus. So bewegen sich die Zinsen bekanntlich auf einem äußerst niedrigen Niveau, weshalb eine Baufinanzierung aktuell so günstig wie noch nie zuvor ist. Wird nun das Baukindergeld an einkommensschwache Familien ausgeschüttet, die dann zum Kauf einer Immobilie verleitet werden, so könnte dies in Zukunft für höhere Zinsen und massive Schwierigkeiten sorgen, was die Rückzahlung vom Kredit betrifft. Ökonomen vergleichen diese Prognose mit den Entwicklungen in den USA, wo Familien vor ein paar Jahren die Kredite ebenso nicht zurückzahlen konnten und sich eine Finanzkrise entwickelte.

Warum das Baukindergeld Ende 2005 abgeschafft wurde

Das Baukindergeld gab es in Deutschland schon einmal und zwar von 1996 bis 2005. Auf Antrag der Eltern konnte dann neben der Eigenheimzulage auch noch eine Kinderzulage gezahlt werden. Pro Jahr lag diese bei 1.500 D-Mark, umgerechnet 767 Euro.

Diese Förderung für Eigenheime stellte eine massive Belastung für die Steuerzahler dar, da viele Familien davon Gebrauch gemacht haben. Vor allem die einkommensschwachen Familien konnten von diesen Vorteilen allerdings nicht profitieren. Um den Staatshaushalt also mit diesen Subventionen nicht weiter zu belasten, wurde das Baukindergeld Ende 2005 letztendlich abgeschafft.

Baukindergeld beantragen – Wo wird es möglich sein?

Da bis dato noch keine finale Entscheidung zu dem Baukindergeld getroffen wurde, ist es aktuell noch nicht möglich von dieser Förderung zu profitieren und demnach einen Antrag abzuschicken. Wir raten euch dennoch dazu, dass ihr euch bei der örtlichen Kommune über eventuelle Förderprogramme informiert, die Immobilienkäufern zur Verfügung gestellt werden.

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