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Elterngeld bei Arbeitslosigkeit: Darauf solltet ihr achten, wenn ihr ALG I bezieht

Elterngeld bei Arbeitslosigkeit

Viele Eltern stellen sich die Frage, wie das Elterngeld berechnet wird, wenn man arbeitslos ist. Hier in diesem Ratgeber-Beitrag möchten wir die häufigsten Fragen dazu beantworten.

Arbeitslosengeld I und Elterngeld

Das Arbeitslosengeld I zählt nicht zu dem klassischen Erwerbseinkommen. Aufgrund dessen erfolgt zur Berechnung der Höhe vom Elterngeld nur das Einkommen aus einer klassischen beruflichen Anstellung bei einem Arbeitgeber. Habt ihr also seit sieben Monaten vor dem Geburtstermin ein Einkommen erzielt, so werden insgesamt fünf Monate davon für die Berechnung vom Elterngeld kalkuliert.

Tipp: Bedient den Elterngeldrechner, um das Elterngeld zu ermitteln

Außerdem besteht noch die Option, dass ihr das ALG I einfach weiter bezieht. In diesem Zusammenhang ist es allerdings notwendig, dass ihr für mindestens 15 Stunden pro Woche während der Elternzeit arbeiten geht. Maximal 30 Wochenstunden können ebenfalls von dem Elternteil erreicht werden, das den Antrag für das Elterngeld abschickt. Die Betreuung muss aber dennoch in eigener Regie ohne Kita und Co. erfolgen. Eine Lösung stellt zum Beispiel die Großmutter dar.

Sofern ihr vor der Geburt von eurem Nachwuchs nicht gearbeitet habt, dann könnt ihr das Elterngeld auch beantragen. Dies kommt also für Hausfrauen, Studenten oder auch Schüler infrage. Hierbei gibt es den Mindestbeitrag in Höhe von 300 Euro pro Monat auf das Konto. Bis zu dieser Summe ist das Elterngeld auch anrechnungsfrei.

Arbeitslosengeld II und Elterngeld

Nachdem die Hartz IV Reform 2011 abgeschlossen wurde, erfolgt eine Anrechnung vom Elterngeld auf das Einkommen. Aufgrund dessen erhalten ALG 2-Bezieher also kein Elterngeld, wenn diese Sozialleistung 12 Monate vor der Geburt bezogen wurde.

Bekommt ihr Elterngeld, wenn ihr sehr wenig Geld verdient?

Das Elterngeld-Gesetzt wurde so gestaltet, dass der Anreiz zur Arbeit während der Elternzeit auch weiterhin besteht. Aufgrund dessen erhalten Eltern mit einem geringen Einkommen ein erhöhtes Elterngeld, wenn weiter gearbeitet wird. Liegt also mit eurem Einkommen, das ihr vor der Geburt erzielt habt, unter 1.000 Euro, so bekommt ihr 67 Prozent je Prozentpunkt Elterngeld.

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