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Die
Hängematte
Das Baby hat
ab dem vierten Monat längere Wachphasen und übt das "Geradeliegen".
Voraussetzung dafür ist jedoch eine feste (ebene) Unterlage. Die
Hängematte dagegen hat eine instabile, durchhängende Unterlage,
so daß eine Gefahr für die Wirbelsäule besteht. In den
nächsten Lebensmonaten will sich das Baby vom Rücken auf den
Bauch drehen, dies ist bei der Hängematte nicht möglich, die
motorische Entwicklung des Kindes wird behindert.
Das
Tragetuch
Auch das
Tragetuch schränkt die motorische Entwicklung des Kindes ein, da
dadurch leichte Haltungsfehler der Wirbelsäule entstehen können;
denn das Kind hängt oft schlaff im Tragetuch. Aber ab dem siebten
Monat kann das Tragetuch bedenkenlos eingesetzt werden.
Zu diesen Hinweisen erreichte uns eine kritische Mail, die wir Euch nicht
vorenthalten wollen:
Sehr geehrtes Kinderinfo-Team,
Ich bin auf Eure Hinweise zur Hängematte und zum Tragetuch gestoßen
und möchte etwas Kritik loswerden. Zur Hängematte schreibt Ihr,
daß eine "Gefahr"(!) für die Wirbelsäule besteht. (Es
gibt Völker, die schlafen nur in Hängematten und diese haben
keinen Buckel!) Ich meine daß dies erst recht nicht der Fall ist,
wenn die Hängematte nicht zum Dauerbett gemacht wird. Eine Hängematte
- vorausgesetzt sie ist gut gespannt - kann als Wiegenersatz gerade in
den ersten 4 Monaten sehr gute Dienste leisten. In dieser Zeit schlafen
die Kinder noch recht viel (was Ihr ja indirekt auch schreibt) und die
Wirbelsäule hat noch durch die Zeit im Mutterleib, von Natur aus
eine starke Krümmung. Sie braucht Zeit um sich zu strecken. Die rhythmischen
Bewegungen und die elastische Enge beruhigen das Kind und geben Geborgenheit.
Wenn die Kinder das Geradeliegen üben, dann sind sie in Ihrer Entwicklung
auch schon soweit, daß sie sich am Rand hochziehen und herausfallen
können - sofern sie nicht angeschnallt sind (spezielle Babyhängematten)
-. Dann sind sie eh nicht mehr gut darin aufgehoben.
Vielleicht können Sie Ihren inhaltlichen Schwerpunkt der Aussage
dahingehend verschieben, daß eine Hängematte nur bis zum 4
Monat und auch nur mit hohem Rand sowie bei guter Spannung zu empfehlen
sind. Spezielle Babyhängematten mit Gurten verhindern zusätzlich
noch daß Herausfallen. Das Durchhängen in der Hängematte
wird übrigens durch leicht diagonales Liegen verhindert.
Zum Babytragetuch habe ich auch stark zu Meckern. Ich weiß das das
Thema sehr umstritten ist, dennoch empfehle ich Euch dringend den Text
zu überarbeiten. Dazu folgende Hinweise: Das Tragetuch schränkt
keinesfalls die motorische Entwicklung ein! Ganz das Gegenteil ist der
Fall. Wenn Ihr es nicht glaubt, dann laßt diesen Satz doch einfach
weg.
Haltungsschäden oder gar Mikroverletzungen der Wirbelsäule entstehen
nur, wenn das Tuch falsch oder nicht straff genug gebunden ist. Es gibt
mittlerweile Tücher auf dem Markt, die elastisch sind und bei einer
dem Babyalter angepassten Bindeweise eine sehr gute seitliche tlw. sogar
Rundumstütze gewähren. Hier empfielt sich der Hinweis an die
Leser auf die altersgerechte Tragevariante - die ersten Wochen nur liegend
-, die richtige Bindeweise und die elastische Webart des Tuches zu achten.
Damit hat sich ja wohl auch Euer letzter Satz - von wegen erst ab dem
7. Monat und so - erledigt. In diesem Alter ist ein Kinderwagenkind nicht
mehr oder nur schwer an das Tuch zu gewöhnen. Ich finde es wichtiger
den Lesern zu sagen, daß sie sich zeigen lassen sollen wie es richtig
gemacht wird, als das Tragetuch von vornherein zu verteufeln. Ich würde
mich freuen, wenn Ihr mir meine Meckerei nicht übel nehmt und Euch
dazu mal bei mir meldet.
Ich bin immer bemüht auf dem Gebiet gute Aufklärung zu leisten
und habe mich wirklich sehr viel mit Pro und Contra auseinander gesetzt.
Bei Interesse schicke ich Euch auch gern meine Broschüre "Ich bin
dabei - Ein Ratgeber zum Tragen von Babys".
Vielleicht könnt Ihr ja meine e-mail-Adresse dazuschreiben. Ich berate
gern, kostenlos und ausführlich zum Tragen mit Tragehilfen. Viele
Grüße Anett Stang
http://www.Baby-Zeit.de*
http://www.oneworld.de/baby_natur_shop*
Die
Wippliege
Das Gerät
ist nicht standfest, zudem liegt das Kind schief in der Wippliege, so
dass ebenfalls Haltungsfehler der Wirbelsäule begünstigt werden.
Es kann beim Kind ein Sitzbuckel entstehen. Die Wippliege wirkt sich auch
ungünstig für die Hüft- und Beinmuskulatur aus.
Der
Babyhopser
Dem Kind fehlt
beim benutzen dieses Gerätes das Gegenstemmen der Beine, so daß
das Kind ständig zur Seite kippt und dadurch Wirbelsäulenschäden
gefördert werden. Es kann auch zur sog. Spitzfußhaltung kommen,
denn man nimmt dem Kind das Körpergewicht weg, es hat Schwierigkeiten,
den Zehenspitzenstand zu verlieren.
Das
Lauflerngerät
Das Gerät
verhindert den normalen Fußsohlenstand und fördert dagegen
den Zehenspitzenstand. Das Kind kann das Gleichgewicht nicht üben.
Zudem ist es gezwungen, immer in der gleichen Höhe zu bleiben. Es
kann sich nicht beugen und strecken. Das Gerät verhindert auch das
Erlernen der Stabilität an einem festen Gegenstand und die natürliche
Seitwaertsbewegung.
Die
Tragetasche
Sie ist ein
nützliches Transportmittel, wobei eine Kippgefahr bestehen kann.
Die
Rückentrage
Sie ist ein
sehr praktisches Transportmittel. Geeignet ist sie aber erst, wenn das
Kind sich selbst hinsetzt, denn die Rückentrage ist ein Sitz.
Der
Laufstall
Zwar schützt
der Laufstall das Kind vor alltäglichen Gefahren, doch das Laufen
des Kindes wird durch das Gerät stark eingeschränkt. wenn er
benützt wird, sollte darauf geachtet werden, daß Holzlaufställe
genommen werden. Auch auf den Abstand der Stäbe sollte geachtet werden,
so daß er nicht zu weit und auch nicht zu eng ist.
Der
Kinderwagen
Es sollte auf
die Kippsicherung und auch auf die Bremswirkung geachtet werden. Das Gerät
sollte keine scharfen Kanten und Ecken haben. Das Gestell sollte sich
leicht öffnen und zusammenklappen lassen. Ausserdem sollte sich die
Liegefläche des Kinderwagens mindestens 60 cm über dem Boden
befinden, da Ihr Baby sonst die Abgase der Autos verstärkt einatmet.
Hierzu habe ich gerade (August 2007) ein Angebot der Fa. Manufactum entdeckt,
die einen solchen Kinderwagen z.Z. sogar im Angebot hat. Und Sie schaukeln
Ihr Kind wirklich komfortabel weit über den Abgasen durch die Landschaft.
Manufactum bürgt wieder für eine gute Qualität, der Kinderwagen
sieht noch gut dabei aus und in ihm lebt eine uralte Tardition weiter
fort. Hier
gehts auf direktem Weg zum Kinderwagen!
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