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Radio aus der Schule
Rubrik:
Schule

- Radio aus der Schule (RADS) März 2005

In einigen Städten bieten örtliche und überörtliche Radiosender Schulen die Möglichkeit, Radio zu machen: Wer richtig gut ist, bekommt sogar die Möglichkeit im laufenden Programm eine Sendung zu übernehmen. Für Anfänger zum Ausprobieren gibt es den Bürgerfunk. Dort kann man über örtliche Radiowerkstätten, oft über die VHS organisiert, eher unreglmäßig Sendezeit bekommen, um Themen in der Schule radiogerecht zu bearbeiten
- In Bochum hatten Schülerinnen und Schüler zwei Jahre die Gelegenheit, samstags zur besten Sendezeit, (für Schüler: morgens um 13.00 Uhr - für die anderen mittags um 13.00 Uhr) eine zweistündige Magazinsendung zu produzieren: "Radio 98,5 M@ilbox"- Radio aus der Schule".

Da aber aufgrund entsprechender Bestimmungen in dieser Kinder- und Jugendsendung keine Werbung gesendet werden durfte, mußte ein Sponsor für ausgefallenen Einnahmen des Senders herhalten. Es kam, wie es kommen mußte: Der Sponsor sagte nach zwei Jahren ade, es fand sich kein neuer und so schauten rd. 100 Schülerinnen und Schüler nach zweijährigem Engagement hilflos in die Röhre.
M@ilbox wurde an jedem 2. und 4. Samstag im Monat von 13.00 bis 15.00 Uhr bei Radio 98,5 Bochum gesendet. Für die Schülerinnen und Schüler war das ein typischer ausserschulischer Lernort, der sich sehr posivtiv auf das Lernverhalten, das Analysieren unterschiedlichster Situationen und Begebenheiten, auf die eigene Selbstsicherheit aber auch die Selbstdisziplinierung ausgewirkt hat. An verantwortlichen Stellen fragt man sich ständig, wie man dem PISA-Disaster begegnen könnte. In Bochum hatte man zumindest zeitweise eine Antwort darauf!

Kleiner Trost: Die Schüler haben ja immer noch den Bürgerfunk (allerdings hört den kaum jemand - bietet so kaum einen Reiz für ein entsprechen-des Engagement)

 

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