kinderinfo Dokument:
Informationen für Eltern und Kinder
Rubrik:Regionales
Region:Bochum

Stand: Oktober 2001

Alle Adressen einer Stadt am Beispiel Bochum im Ruhrgebiet auf einen Blick
in Verbindung mit dem Familienratgeber des MAGS, Düsseldorf

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Das Land Nordrhein-Westfalen hat Mitte der 90er den "Familienratgeber" für Nordrhein-Westfalen herausgegeben. Darin wurden umfassend die vielfältigen Leistungen, Einrichtungen und rechtlichen Vorschriften aufgelistet, die für Familien von Interesse sind oder sein können.

Die nachfolgend aufgeführten Informationen über Institutionen, Verbände und Vereine verbinden die allgemeinen Beschreibungen des Landes mit den Bochumer Gegebenheiten im Interesse von Eltern mit Kindern bzw. Jugendlichen und sollen der besseren Orientierung im täglichen Leben dienen. In anderen Städten sind die Strukturen ähnlich. Wir bemühen uns, nach und nach auch für andere Städte diese Info-Seiten aufzubauen


  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Familienbildungsstätten, Familienbildung, Computer in der Familie
  3. Beratungsangebote für Eltern und Kinder, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, Erziehungsberatung, Kinderbeauftragte, Sexueller Mißbrauch von Kindern, Adoption eines Kindes, Pflegekinder, Schwangerschaftskonfliktberatung, Verbraucherzentrale, Verkehrssicherheitsberatung
  4. Frauen Frauenhaus, Frauenberatungsstellen
  5. Mütter Die genetische Beratung, Hilfe für Schwangere in wirtschaftlichen Notlagen, Geburt, Mutterschaftsgeld, Mutterschutz, Mutterschaftshilfe
  6. Stillgruppen Ernährungsberatung
  7. Hilfen und Kontakte für Alleinerziehende Alleinerziehende
  8. Tagesmütter- und Babysitterdienst
  9. Krabbel- und Mutter-Kind-Gruppen
  10. - weitere Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Bochum
  11. Wickelmöglichkeiten,
  12. Hilfen und Kontakte für Eltern mit Kindern mit Behinderungen Behinderung, Familien mit Kindern mit Behinderungen
  13. Sonderschulen
  14. Kindergärten für Kinder mit Behinderungen
  15. Kindergartenberatung und Kindertageseinrichtungen Betreuungsangebote für Kinder
  16. Schulen Schülerbeförderung, Schülerunfallversicherung, Einschulung
  17. Schüleraustausch
  18. Kulturelle Angebote
  19. Bücher für Kinder und Erwachsene
  20. Baby- und Kleinkindsport Sportvereine
  21. Spiel- und Freizeitangebote Ferienpaß
  22. Umwelt
  23. Finanzielle und andere Hilfen Erziehungsurlaub, Erziehungsgeld, Kindergeld, Fernseh- und Rundfunkgebührenbefreiung
  24. Kinder- und Jugendfreizeithäuser
  25. Bochumer Jugendverbände und Vereine
  26. Stadtteilläden und -zentren
  27. Erste - Hilfe - Kurs am Kind Unfallschutz für Kinder
  28. Kindersicherheitsartikel
  29. Notdienste
  30. Kinderkrankenhäuser Kind im Krankenhaus, Freistellung von d. Arbeit bei Erkrankung des Kindes, Haushaltshilfe
  31. Kinderärzte Früherkennungsuntersuchungen für Kinder
  32. Psychotherapeuten für Kinder und Jugendliche (AOK-Liste der zur vertragsärztlichen Versorgung zugelassenen Psychotherapeuten)

  33. Andere Therapeuten Logopäden und Sprachtherapeuten
  34. Krisenhilfe Drogengefährdung
  35. Kur und Erholung Mutter-Kind-Kur
  36. Ferien für und mit Kindern, Familienerholung Kinder- und Jugenderholung

2. Familienbildungsstätten
Familienbildung
Familienbildung soll das partnerschaftliche Leben in der Familie vorbereiten und fördern, es sollen Anregungen gegeben werden, um familiäre Problemsituationen besser bewältigen zu können. In einem breiten Angebot von Kursen, Veranstaltungen und Gesprächskreisen geht es u. a. um Geburtsvorbereitung und Säuglingspflege, um Erziehungsfragen, um Fragen zur Partnerschaft, um Hilfen in Fragen der Haushaltsführung bis hin zu gesellschaftlichen Themen. Die Kosten für die Teilnahme an den Angeboten der Familienbildung sind in der Regel niedrig. Für Personen in besonderen Problemlagen werden Gebührennachlässe gewährt. Bei Arbeitslosigkeit kann auch eine Entgeldfreistellung beantragt werden. Die Familienbildung richtet sich nicht nur allein an Frauen. Auch Männer dürfen daran teilnehmen, damit Familien gemeinsam davon profitieren können. Bei einigen Angeboten wird auch für die Betreuung der Kinder gesorgt.

Computer in der Familie
Viele Familien haben sich inzwischen einen Computer auch zuhause und nutzen ihn, z.B. für Lernprogramme, zur Textverarbeitung oder für Computerspiele*. Eltern kaufen auch häufig einen PC, weil sie ihren Kindern damit eine erfolgreichere berufliche Zukunft ermöglichen möchten. Bei der Anschaffung sollte auf ergonomische Qualitäten geachtet werden (z. B. strahlungsarmer Bildschirm, leises Lüftergeräusch, usw.). Das Gerät sollte ergonomisch richtig aufgestellt werden, d. h., daß Stuhl und Arbeitstisch die richtige Höhe haben sollten, daß eine blendfreie Beleuchtung möglich ist, u.ä.! Und nicht zuletzt sollte darauf geachtet werden, daß die Kinder nicht zu lange vor dem Bildschirm sitzen und daß regelmäßig Pausen eingelegt werden. Volkshochschulen, Familienbildungsstätten usw. bieten Seminare an, in denen der Umgang mit dem Computer erlernt werden kann. Wenn sich in der Familie dauerhaft Konflikte um den Computer entzünden, kann es ratsam sein, die Hilfe einer Familien-  bzw. Erziehungsberatungsstelle in Anspruch zu nehmen oder eine Zusammenarbeit mit den zuständigen LehrerInnen der Kinder anzustreben. Besonders in der Anfangszeit nach der Anschaffung nutzen Kinder den Computer häufig sehr intensiv. Meist legt sich diese Begeisterung bald wieder und das Gerät wird wie andere Medien in den Alltag integriert.

       3. Beratungsangebote für Eltern und Kinder
        Ehe-, Familien- und Lebensberatung
        Wenn es in der Ehe/Partnerschaft oder Familie Probleme gibt, die nicht alleine gelöst werden können, sollte frühzeitig eine Beratungsstelle aufgesucht

        werden. Entsprechend der Vielfalt der möglichen Probleme umfaßt die Beratung insbesondere folgende Bereiche:

        Klärung der psychischen und sozialen Bedingungen

        - Partnerschaftliche Beziehung, Trennung und Scheidung

        - Individuelle Lebenseinstellung, Lebensplanung, Zukunftsangst

        - Sexualität, Familienplanung

        - Altwerden, Krankheit

        - Konflikte im Umgang mit Zeit und Geld

        Bei Problemen mit Überschuldung gibt es allerdings spezielle Schuldnerberatungstellen. Die MitarbeiterInnen der Beratungsstellen sind zur absoluten

        Verschwiegenheit verpflichtet. Die Beratung ist kostenlos.