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Ab 22 Uhr ist Nachtruheoder
wie man gegenseitig Rücksicht nimmt
Unendlich viele Beschwerden müssen Kinder in unserer ach so "kinderfreundlichen" Gesellschaft täglich über sich ergehen lassen. Dabei spielen sich die Erwachsene wie selbstverständlich oft als die eigentlichen "Erzieher" auf und maßregeln die kleinen Kinder, obwohl gerade dies schon verboten ist; denn Erwachsene haben sich mit gleichaltrigen auseinander zu setzen und nicht ihre "Macht" und "Stärke" gegenüber den schwächeren Kindern auszuspielen. Die Eltern anzusprechen trauen sie sich in der Regel nicht. Und dann sind es oft auch noch diejenigen, die erst einmal alle Rechte für sich in Anspruch nehmen. Feiern zu jeder Tages- und Nachtzeit; Bohren und Hämmern bis spät in die Nacht ohne Rücksicht auf die Kinder, die ja schon ab 20.00 Uhr schlafen sollten; Auto waschen* und Auto reparieren auf dem Garagenhof aber die Kinder wegjagen, weil ein Garagenhof ja kein Spielplatz ist; ihre Hunde und Katzen überall hinscheißen lassen, obwohl das mittlerweile hohe Geldstrafen kostet. Dabei könnte alles so einfach sein, wenn jeder ein klein wenig Verständnis aufbringt und Toleranz gegenüber seinen Mitmenschen zeigt. In einer Mieterzeitung habe ich passend dazu folgenden Artikel gefunden: - "Der
Nachbar kann soviel Besuch empfangen wie er will. Er kann seine Wohnung
einrichten und möblieren wie er will. Egal, was im Mietvertrag
steht, Kleintiere wie Zierfische, Hamster oder Wellensittiche sind immer
erlaubt. Kinderwagen können in Hausflur abgestellt werden. (Es
ist ja schließlich nur vorübergehend).
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