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Umwelttipps
Rubrik:
Natur und Umwelt

 

Umwelttipps für Kinder ... ... von Januar bis Dezember.

Januar:
  • Sicherheit auf dem Bürgersteig (Gehweg) bei Glatteis ist wichtig - aber bitte ohne Salz!
    Streusalz schadet Bäumen und Sträuchern, schadet Hundepfoten, beschädigt Schuhwerk, Strassenbelag und Autolacke und belastet das Grundwasser. In vielen Städten und Gemeinden ist deshalb das Streuen von Salz verboten (ausser an besonders gefährlichen Stellen)
    Die umweltfreundlichste Alternative sind abstumpfende Mittel wie Sand und Granulat.

Februar:

  • Hundekot ist unästhetisch
    und ein Krankheitsüberträger: Hunde in Sandkästen bzw. auf Spielplätzen spielen zu lassen, ist verantwortungslos.
    Umweltbewusste Hundebesitzer beseitigen die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner  sofort und laufen auch nicht Gefahr, mit einer Ordnungsstrafe belegt zu werden.

März:

  • Gartenabfälle - zu wertvoll für Mülltonne
    Die umweltfreundlichste Art der Beseitigung von Garten- und Küchenabfällen ist die Kompostierung. Sie entlastet die Mülltonne und schafft eine wertvolle Bereicherung Ihres Gartenbodens. Informationsmaterial zur Kompostierung erhaltet Ihr bei den Umweltämtern, Vereinen wie dem BUND oder der Verbraucherberatung.
    Jetzt ist übrigens die beste Zeit, einen Kompostbehälter aufzustellen.

April:

  • Wasser - unser wichtigstes Lebensmittel
    Trinkwasser ist knapp. Die Aufbreitung ist mit hohem technischen Aufwand verbunden. Daher ist der sparsame Umgang mit Trinkwasser und die drastische Reduzierung der Schadstoffeinleitung oberstes Gebot. Vermeiden Sie deshalb unnötige Putzmittel und giessen Sie keine Chemikalien in den Ausguss oder in die Toilette. Wer Küchenabfälle, Windeln* usw. in die Toilette wirft, verursacht Störungen bei den Kläranlagen.

Mai:

  • Sommerfeste - umweltbewusst planen.
    Eine gute Organisation hilft die Umwelt schonen. Umweltschutz beginnt bereit bei der Auswahl des Festortes. (Nützliche Tipps und Informationen finden Sie in dem Handbuch "Strassen- Hof- und Gartenfeste" - Planung, Organisation und Gestaltung kindgerechter Spielfeste, erschienen bei Ökotopia, Münster)  Verzichten Sie bei der Bewirtung auf unnötige Verpackungen  und bieten Sie Speisen und Getränke in Mehrweggeschirren an oder mieten Sie sich ein "Spülmobil". (Fragen Sie beim Umweltamt oder bei der Müllentsorgung nach)

Juni:

  • Lärm - macht krank
    Diese Erkenntnis hat sich inzwischen  wohl überall durchgesetzt. Tragen deshalb auch Sie zur Lärmminderung bei. Stellen Sie Ihre Musikanlage auf Zimmerlautstärke  und stören beim Heimwerken nicht die Ruhe Ihrer Nachbarn.
    Rasenmäherlärm ist besonders störend, da Rasenmäher meist am Wochenende oder am Feierabend betrieben werden. In der Regel ist Rasenmähen in der Zeit von Montag bis Samstag zwischen 7 und 19 Uhr erlaubt.

Juli:

  • Sanfter Tourismus - ist die zeitgemäße Devise
    Damit ist auch umweltbewußtes Anreisen gemeint - möglichst nicht mit dem Auto. Doch wenn es unbedingt sein muss: Lassen Sie das Auto stehen, so oft es geht. Denken Sie daran, die Natur ist kein Mülleimer. Respektieren Sie sie als Rückzugsgebiet wilder Tiere und Pflanzen. Sammeln Sie nur Eindrücke und hinterlassen Sie nichts.

August:

  • Natur in der Stadt - wichtig und schön
    Naturnahe Flächen in der Stadt wirken positv auf die Reinheit der Luft, den Wasserhaushalt und das Klima aus. Sie bieten vielen Pflanzen  und Tieren Lebensraum und sollten nicht als Autoabstellplatz oder Müllkippe mißbraucht werden. Lassen Sie auch in Ihrem eigenen Garten ein Stück "verwildern" oder begrünen Sie Ihren Hof, die Fassade Ihres Hauses oder das Dach Ihrer Garage. Was wir zum Schutz der Natur tun, dient auch dem Erhalt unserer  Lebensgrundlagen.

September:

  • Schulalltag - praktizierter Umweltschutz
    Schulmaterialien sollten schadstoffarm, abfalltauglich und von langer Lebensdauer sein. Wählen Sie daher möglichst natürliches Material, vermeiden Sie lösungshaltige Stifte, Farben und Kleber, verwenden Sie Umweltschutzpapier.

Oktober:

  • Igel - die nützlichen Gäste in Ihrem Garten
    Sie ernähren sich u.a. von Schnecken, Insekten, Raupen und Engerlingen und helfen auf diese Weise mit, Ihren Garten von Schädlingen freizuhalten. Ihren Winterschlaf halten sie in Laub- und Reisighaufen. Nur ausnahmsweise  dürfen Igel in menschliche Obhut genommen werden. Ein gesunder Igel gehört im Winter nicht ins Haus.

November:

  • Energie sparen - ein wirksamer Umweltschutz
    Öl, Gas und Kohle sind kostbar. Sie in Energie umzuwandeln, ist immer mit Belastungen von Luft, Wasser und Boden verbunden. Gehen Sie deshalb verantwortungsvoll damit um, indem Sie Strom und Heizenergie wirtschaftlich einsetzen. Heizen Sie nicht zum Fenster hinaus! Durch richtiges Verhalten beim Heizen und Lüften sowie durch regelmäßige Wartung Ihrer Heizung schonen Sie die Umwelt und Ihr Portmonnaie.

Dezember:

  • Weihnachtsgeschenke - umweltbewußt und unverpackt
    Kaufen Sie keine Geschenke aus Materialien, die von gefährdeten oder vom Aussterben bedrohter Tierarten stammen oder aus Tropenholz hergestellt wurden.
    Prüfen Sie, ob Sie auf Geschenkpapier verzichten können. Durch die Verpackung wird innerhalb kürzester Zeit wertvoller Rohstoff in Abfall verwandelt. Mit etwas Phantasie  kann man auch unverpackte Geschenke wirkungsvoll  unter dem Weihnachtsbaum arrangieren.

Und das ganze Jahr

Ein Grad weniger Raumtemperatur spart 6% Energie und senkt die Heizkosten um 80,- EUR im Jahr. Im Wohnzimmer reichen 20 Grad, in Schlaf- und Nebenräumen 16 Grad.

Ein abgedichtetes Fenster verhindert das Entweichen der Warmluft und spart 35,- EUR im Jahr.

Heizkörper nicht hinter Möbeln bzw. schweren Vorhängen verstecken. Ausreichend Freiraum spart 60,- EUR im Jahr.

Ein Kühlschrank, der direkt neben dem Herd steht, verbraucht 6% mehr Strom. Macht 40,- EUR im Jahr

Das Eisfach des Kühlschranks regelmäßig abtauen. Eine dicke Eisschicht im Kühlschrank lässt den Stromzähler in die Höhe schnellen. Gefriergut, das am nächsten Tag verwendet werden soll, über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen (kühlt die anderen Lebensmittel kostenlos) und niemals warme Speisen in den Kühlscharnk stellen. Immer erst draussen abkühlen lassen. Ersparnis: 20,- EUR im Jahr

Elektrogeräte der Effizienzklasse A, A+ oder A++ verbrauchen weniger Strom als Altgeräte. Ersparnis: 50,- EUR.

Beim Kochen sollte immer ein Deckel auf Topf bzw. Panne sein. Das erspart 80% Heizenergie oder ca. 45,- EUR im Jahr.

Glaskeramikplatten sparen 10% Heizenergie gegenüber Gussplatten. (30,- EUR im Jahr)

Wasser im Wasserkocher statt im Topf erhitzt, spart 10,- EUR im Jahr. Kochen Sie immer nur die Menge, die Sie wirklich brauchen. So wird nichts verschwendet und Sie ersparen sich unnötigen Energieverlust.

Duschen anstatt in die Badewanne und nur mit Sparbrauseköpfen. So können Sie bis 160,- EUR im Jahr sparen.

Immer noch waschen 40% das Geschirr mit der Hand ab. Ein Geschirrspüler spart 30 Liter pro Abwasch= 90,- EUR im Jahr

Eine Spartaste auf der Toilette halbiert den Wasserverbrauch. Ersparnis pro Person: 30,- EUR

 

Haben Sie weitere Ideen - dann schreiben Sie mir unter schneller@kinderinfo.de