Kinder gehen immer mit gutem
Beispiel voran!
... auch in Sachen Umweltschutz.
Damit das auch so bleibt - hier von uns einige
Tips, wie Ihr in der Schule möglichst wenig Abfall machen müßt:
- die Schul- und Hausaufgabenhefte vollständig
beschreiben.
- möglichst eng schreiben
- die Seiten beidseitig benutzen
- zum Vorschreiben einseitig bedrucktes Briefpapier
benutzen.
- nicht zuviel kopieren
- benutze eine Butterbrotdose für Dein
Pausenbrot. Keine Plastik- oder Alufolie!
- keine in Plastikfolien verpackte Plätzchen
kaufen - beim Bäcker gibt es alles unverpackt!
- Getränke nur in Aluflaschen mitbringen.
Keine Einwegflaschen, keine Getränketüten und schon gar kein
Dosenverpackungen!
- setzt Euch dafür ein, das bei Schul-
und Klassenfesten aber auch bei Klassenfahrten nur Mehrweggeschirr benutzt
wird. Sammelt in eurer Klasse, Tassen und Teller, die immer wieder benutz
werden können. Und wenn einmal etwas gekauft werden muß, dann
bitte nur in Pfandflaschen und auf umweltfreundlichem Geschirr
und wenn etwas alt und verbraucht ist?.....
....dann muß das (noch)
nicht unbedingt auf den Müll!
- alte Bücher zum Beispiel, Spiel- und
Sportsachen, (wenn sie noch brauchbar sind) können verliehen oder
verschenkt werden. Oder sogar auf dem Flohmarkt verkauft werden.
- Verpackungsmaterial zum Beispiel läßt
sich prima zu Spielzeug umfunktionieren. Aus Kartons lassen sich ganze
Städte bauen. Dosen, Flaschen, Becher und Toilettenpapierrollen werden
im Handumdrehen zu Musikinstrumenten, alte Kleider gehören immer in
die Verkleidungskiste - ein Heidenspaß für jede Feier.
- im Wasser aufgelöste Zeitungen können
zum Papierschöpfen benutzt werden. Die
Herstellung eines Schöpfrahmens geht schnell und einfach.
...und wenn es dann doch auf den Müll
muß?
- dann bitte getrennt sammeln und in die entsprechenden
Sammelcontainer werfen.
- Dunkles Altglas in die grünen (braunen)
Glascontainer
- Helles Altglas in die weißen Glascontainer
- Papier und Pappe in die Papiercontainer
- Verpackungsmaterial mit grünem Punkt
in die gelbe Tonne oder dem gelben Sack
- Küchenabfälle kommen auf den Kompost,
(der im Schulgarten ganz hinten steht)
Was im Schulalltag alles so gebraucht wird
...
... ist nicht immer umweltfreundlich!
- zum Beispiel Filzschreiber: Benutze
statt dessen Blei- und Buntstifte
- zum Beispiel Klebstoffe: In vielen ist Lösungsmittel
enthalten. Benutze statt dessen lösungsmittelfreien
Klebstoff
- zum Beispiel der Tintenkiller: Jeder Lehrer
erkennt, ob mit einem Tintenkiller "gearbeitet" wurde. Dann
reicht aber auch einfaches durchstreichen des "falschen" Wortes.
- zum Beispiel die Schulhefte: Statt aus weißem,
gebleichtem Papier könnten diese Hefte aus umweltfreundlichem
Papier sein.
- zum Beispiel Plastikhefter: Mappen
aus Pappe sehen auch sehr schön aus.
Vor allem die aus gewellter Pappe. Da wird man von jedem beneidet!
- zum Beispiel Plastikumschläge:
Da reichen auch die aus Papier. Sieht übrigens
auch sehr schön aus!
- zum Beispiel Tinte in Plastikpatronen: Jetzt
gibt es wieder die nachfüllbaren Tintenfüller mit dem Tintenfaß.
Die sind totchic und auf die Dauer billiger.
- zum Beispiel Anspitzer aus Plastik: Diese
Anspitzer halten lange nicht so lange wie Metallanspitzer.
- zum Beispiel die Schultasche: Je
stabiler diese Schultasche ist, desto länger hält sie.
Ganz umweltschädlich wäre es, wenn die Schultasche als Prellbock
oder Hocker benutzt wird und innerhalb der ersten 4 Jahre mehrmals neu
gekauft werden müßte.
Und noch ein Tip:
Ist Dein Vater nicht auch so ein leidenschaftlicher Bastler? Dann frag
ihn doch, bevor Du kaputte Sachen wegwirfst, ob er sie Dir nicht reparieren
kann. Wenn es möglich ist, zeigt er Dir bestimmt, wie man das macht,
und so kannst Du sogar noch etwas nützliches dazu lernen
Und wenn etwas schädlich ist...
... dann sollten diese Schadstoffe
unbedingt dahin, wo sie keinen Schaden anrichten können!
- zum Beispiel Altbatterien: Die nimmt der Händler
zurück, wenn man neue Batterien kauft. Sonst gibt es überall
in der Stadt Batteriesammelstellen. Informiert Euch bei der Müllabfuhr.
- zum Beispiel Lacke, Farben und Lösungsmittel:
Dafür gibt es spezielle Abfallsammelstationen.
- zum Beispiel Chemiekalienrückstände
aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht: Auch dafür gibt es bestimmte
Behälter mit entsprechenden Aufschriften und Warnhinweisen. Auch diese
(gefährlichen) Stoffe nehmen die Abfallsammelstationen an.
Der beste Abfall ist immer der, der gar nicht erst anfällt:
...Gib Deinen Eltern Tips für einen abfallärmeren
Einkauf!
- zum Einkaufen Korb, Netz oder Einkaufstasche
benutzen. Auf Plastiktüten unbedingt verzichten!
- vor dem Einkaufen darüber nachdenken,
ob der Gegenstand überhaupt benötigt wird. Und ob es diesen Gegenstand
nicht auch in einem umweltfreundlichen Material gibt.
- die meiste Waren gibt es auch unverpackt.
Wenn die verpackte Ware in den Regalen liegen bleibt, werden sich die Geschäftsleute
schon Alternativen einfallen lassen - denn die wollen ja verkaufen und
daran verdienen!
- Großportionen sind billiger als Miniportionen:
Bei den Miniportionen ist oft die Verpackung teurer als der Inhalt. (Z.B.
Joghurt, Plätzchen, Süßigkeiten)
- Verpackungen lassen sich nicht immer vermeiden.
Dann aber unbedingt auf wiederverwertbares Verpackungsmaterial achten.
(Z.B. Glas und Papier, Pappe)
- Getränke nur in Pfandflaschen kaufen.
Unbedingt auf Einwegflaschen, Dosen und Tüten verzichten!
- Keine Wegwerfartikel wie Plastikbecher, Plastikbesteck
oder Plastikgeschirr kaufen.
- Aber auch Selbermachen ist eine Möglichkeit,
Müll zu sparen. Z.B. durch eigene Herstellung von Marmelade, Saft,
Joghurt, Kuchen, Plätzchen, u.s.w.