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Gesundheitsgefahr in InnenstädtenDen wachsenden Anstieg von Atemwegserkrankungen und Allergien bei Kindern, die in Innenstädten leben, beklagt das Deutsche Kinderhilfswerk. Die Zahl der Asthmaerkrankungen sei in den vergangenen Jahren auf das Vielfache gestiegen, sagte der Präsident des deutschen Kinderhilfswerkes. 35 Prozent der Kinder würden in der kalten Jahreszeit an Bronchitis leiden. Die Häufigkeit von Heuschnupfen und Neurodermitis habe sich in den letzten dreißig Jahren auf das fünfache erhöht. Viele Jungen und Mädchen können schlechter atmen, weil ihre Schulhöfe und Spielplätze in vielbefahrenen Innenstadtbereichen liegen würden. In den meisten deutschen Großstädten kommen auf 1 Kind 4 Autos, in München sogar 5 Autos auf ein Kind. Daraus wird schon deutlich, was den Deutschen wichtiger ist. Deswegen forderte der Präsident des Kinderhilfswerkes die Erwachsenen auf, auf Autos öfter zu verzichten und an die Autohersteller hat er die Forderung Autos zu bauen, die weniger Schadstoffe produzieren und somit die Umwelt und die Kinder wesentlich weniger schädigen. rk Kinderredaktion (04.04.98) |