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Schlaues
Rezept
Timo Bretländer aus Dortmund hat in der Schule ein Rezept für Hustensirup ausprobiert. Er hat die Blätter vom Spitzwegerich, einer Pflanze, gewaschen und mit braunem Zucker Schicht für Schicht in ein Gurkenglas gepreßt. Die Schichtung hat er wiederholt, bis kein Platz im Gurkenglas mehr war. Dann hat er an einer geschützten Stelle im Garten ein Loch gegraben und dieses Gurkenglas, das drei oder viermal mit Pergament umwickelt war, in das Loch getan. Das Gurkenglas war natürlich verschlossen. Ein Brett und ein Stein dienten zur Beschwerung. Der Stein war natürlich noch sichtbar, als das Loch mit Erde wieder zugeschüttet wurde. Nach drei Monaten hat Timo dann das Glas herausgenommen und denn Inhalt durch eine Saftpresse gedreht. Danach hat er den werdenden Sirup noch einmal kurz aufgekocht und danach in dicht verschließbare Gläser gefüllt. Wer diese Art der Gärung nicht durchführen kann, könnte auch die Gläser in Herdnähe oder in der Sonne stehen lassen bis sich der Sirup unten ansetzt. Auch dieser Sirup wird aufgekocht. r
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