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Auch
solche Leute gibt es - und wenn ich all den Zuschriften besorgter Eltern
Glauben schenke, werden es leider immer mehr:
Am 11.12.2010
schrieb mir Stefan Koslowski (von wo, hat er natürlich nicht geschrieben)
Hallo,
gleich am Montag lasse ich euren komischen Verein und die Webseite www.kinderinfo.de
von meinem Anwalt abmahnen, was Ihr dort unter Recht euch zusammenschustert
im Bereich Kinderlärm grenzt an Verdummungs- Propaganda.
Wenn ich mit euch Fertig bin seid Ihr Pleite.
Zu meiner Person ich bin reich und hasse Kinderlärm. Da ich in
meiner Jugend über einer Arbeitslosen Familie mit 5 ADHS Kindern
gewohnt habe. Nun gebe ich meine Vermögen systematisch aus um Seiten
wie Ihre zu schließen.
Mein Anwalt wird sicherlich was bei euch finden was dazu ausreicht.
Alleine wegen dem Fehlens eines ordentlichen Impressums seid Ihr mehrere
Hundert Euro los.
Hochachtungsvoll
Stefan Koslowski
Kinderlärmhasser
Diesem
freundlichen Zeitgenossen kann man nur wünschen, dass er niemals
in die Lage kommt, sich von den 5 "ADHS - Kindern" den Hintern
abwischen lassen zu müssen. Die könnten dann vielleicht Schmergelleinen
benutzen. Wer könnte es ihnen verdenken!
ROBIN
HOOD
Peilsender
soll Kinder schützen
| Mit jedem weiteren
Regierungsjahr werden die Vorschläge und Initiativen der
CDU/CSU Fraktionim Deutschen Bundestag verrückter. Hans-Otto
Wilhelm, der Medienbeauftragte der CDU/CSU hat jetzt tatsächlich
vorgeschlagen, jedem Kind einen Peilsender entweder unter der
Haut einzusetzen, oder ihn in Form von Schmuck mit sich zu tragen.
Ein Peilsender ist ein kleines Gerät, |
mit dem man jederzeit
feststellen kann, wo sich derjenige befindet, der ihn trägt.
Wenn ihr dann entführt werden solltet, was ja sehr wahr-
scheinlich ist, läßt sich sofort feststellen, wo ihr
euch befindet. Dass dies eine absolut blödsinnige Idee ist,
wird nicht nur von uns Kindern empfunden, sondern zeigen auch
die zahlreichen anderen Reaktionen. |
Denn dann entstände
eine totale Kontrolle - man wüßte wirklich immer, wo sich jeder
Mensch in Deutschland zur jeder Zeit befindet. Damit würde man nur
die Eltern ausnutzen, die sich um ihre Kinder sorgen, weil ja dieses Sicherheitssystem
wahrscheinlich auch sehr teuer ist. Bravo CDU - damit hat sie mal wieder
bewiesen, wie kinderfeindlich ihre Politik ist.
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Kreidegemälde
wurden zum Streitobjekt
Ob man auf dem Bürgersteig
mit Kreide malen darf? Warum denn nicht, lautete unsere Antwort.
Antonia (6) und Regina (7)
hörten kürzlich eine andere! Als die beiden Mädchen mangels
anderer Spielmög- lichkeiten mit bunter Kreide die Pflas- tersteine
in ihrer Straße in Stiepel - einem Bochumer Nobelvorort, bemalten,
beschwerte sich eine ältere Anwohnerin und fordete sie auf, die Straße
wieder zu säubern. |
Die Mädchen, die tatsächlich
glaubten, hier nicht malen zu dürfen, gingen nach Hause um einen Lappen
zu holen. Als sie wiederkamen, war die Kreide weg. Selbst als sie später
mit ihrer Mutter noch einmal gründ- lich danach suchten, war sie nicht
aufzufinden.
Die große Schwester
ging daraufhin zu der "Meckertante", um sich die ganze Sache von ihr erklären
zu lassen und sie darauf hinzuweisen, |
daß es durchaus erlaubt
sei, auf der Straße zu malen.
Da mußte sie sich
doch tatsächlich anhören, daß es zu ihrer Zeit so etwas
nicht gegeben habe und Eltern ihre Kinder nur nach draußen schicken,
um sie los zu sein. Außerdem leug- nete sie, mit den Kindern geschimpft
zu haben! Am nächsten Tag lag die Kreide wieder an ihrem alten Platz.
Seltsam, seltsam...
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Auswanderungsgebiet
Ruhrgebiet
| Es könnte passieren,
dass den Städten im Ruhrgebiet bis zum Jahr 2015 500.000 Einwohner
weggelaufen sind. Das würde z.B. heißen, dass in ganz Bochum
kein einziger Mensch mehr leben würde. Wohin zieht es die ganzen Leute?
Die Antwort ist nicht schwer: Vom Großstadtstress genervt, ziehen
die meisten dieser |
Leute aufs Land. Ein anderer
Grund könnte ja auch die Frage nach der Kinderfreundlichkeit sein;
denn die Leute ziehen auch oft in noch größere Ballungsräume,
z.B. nach Köln um, wo mehr als in anderen Städten für die
Kinder getan wird.
Vielleicht sollte das
den verantwortlichen Politikern in den |
Ruhrgebietsstädten
eine Warnung sein, denn wer will schon seine Kinder auf dreckigen Spielplätzen
spielen lassen oder von Autofahrern beschimpfen lassen, die sich darüber
aufregen, dass Kinder auf den Spiel- straßen Fußball spielen?
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Die
Deutsche Bahn AG
Familien-
und kinderfreundlich nur auf dem Papier
Einige
Mitarbeiter sind unfreundlich wie eh und je
Eigentlich war der 23.01.
für uns Kinderreporter aus Bochum ein ganz toller Tag. Zunächst
machten wir eine Zugreise nach Erfurt - dafür hatten wir natürlich
schulfrei und konnten dann in der Sendung "Aktiv Boxx" des Kinderkanals
von ARD und ZDF in Erfurt unsere Kinder-Redaktion vorstellen. Doch auf
der Rückfahrt nach Bochum machten wir im Inter-Regio der Deutschen
Bahn AG die Bekanntschaft mit einem äußerst reizenden Zugleiter.
Unverschämterweise
wollten wir uns während der 4 ½ stündigen Fahrt, die im
übrigen über 500,- DM gekostet hat, dreimal die Füße
vertreten. Doch da haben wir nicht mit dem äußerst "Erste-Klasse-Kundenfreundlichen"
Zugleiter G. gerechnet.
Als wir zum dritten Mal
auf dem Rückweg vom Bistro(!) zu unserem Abteil waren, wurden wir
von einer laut schreienden Stimme dazu aufgefordert "nicht überall
herumzuspielen. Der Zug sei schließlich kein Spielplatz". Bei der
Bitte etwas leiser zu sprechen und sich zu beruhigen, wurde Herr G. noch
lauter und schrie uns regelrecht aus dem Waggon. Immerhin hätten die
Reisenden der ersten Klasse ihr Ticket gekauft, damit sie ihre Ruhe haben
und nicht von solchen Blagen gestört zu werden. Auf eine freundliche
Frage unseres Kinderbeauftragten Peter Schneller, der für so ein kinderunfreundliches
Verhalten überhaupt kein Verständnis hatte, den Namen des Zugbegleiters
zu erfahren, wollte er ihn zunächst überzeugen, dass wir störend
und laut gewesen wären. Dafür versuchte er eigens die Fahrgäste
zu überreden, seine Version zu unterstützen.
Als dann unser Kinderbeauftragter
dann noch bemerkte, daß er es nun gar nicht verstünde, wie in
einem Unternehmen wie der Deutschen Bahn AG, das so auf Kunden-, Familien-
und Kinderfreundlichkeit setzt, Kinder derartig unangemessen angemacht
würden" wurde er richtig aggressiv und brüllte auch noch unseren
Kinderbeauftragten an.
Immerhin haben wir doch
noch den Namen des Zugleiters erfahren und können jetzt allen Familien
mit Kindern den Tip geben, sich beim Fahrkartenkauf zu erkundigen, ob ein
Herr G. Zugleiter sein wird. Dann sollte man getrost auf die Benutzung
der Eisenbahn verzichten und mit dem Auto fahren. Da können sich die
Kinder zwar auch nicht von den Plätzen erheben, aber schließlich
ist die Fahrt ja um einiges billiger und ruhiger.
Den Vogel abgeschossen hat
unser Zugleiter dann am Schluß unserer Reise, als er allen über
Lautsprecher eine gute Weiterreise wünschte und meinte: "...wir freuen
uns, sie bald wieder als Gäste begrüßen zu dürfen..."
Uns konnte er nicht gemeint haben.
Und die Moral von der Geschicht':
Mensch-Ärgere-Dich-Bahnbeamter-nicht!!!
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